Anbieter: Altes Gewürzamt
Tomaten-Paradeisersalz
Beschreibung
Tomaten-Paradeisersalz vom Alten Gewürzamt für Mozzarella
Tomaten-Paradeisersalz vom Alten Gewürzamt ist ein Gewürzsalz aus Meersalz, Tomatenflocken und edelsüßem Paprika, dazu Knoblauch, Oregano, Thymian und Rosmarin. Eine Prise über Mozzarella, Rührei oder Butterbrot bringt den Süden auf den Teller.
Tomaten-Paradeisersalz ist das mediterrane Gewürzsalz des Alten Gewürzamts aus Klingenberg am Main, gemischt aus zwölf Zutaten. Paradeiser sagt man in Österreich zur Tomate, und weil das Meersalz vorn steht, würzt und salzt eine Prise davon in einem Zug.
Tomatenflocken, die ihre Frucht behalten
Die Tomate kommt hier als Flocke in die Dose und nicht als Pulver, und das schmeckt man an jedem einzelnen Korn.
Eine Flocke trägt noch Fruchtfleisch und damit Säure und Süße, während ein Pulver sich sofort in der Feuchtigkeit auflöst und nur Farbe hinterlässt. Der Name führt zum Paradeisapfel, wie die rote Frucht hieß, als sie in Europa noch eine Neuheit war, und in Österreich hat sich das Wort bis heute gehalten.
Paprika steckt gleich zweimal darin, edelsüß gemahlen für die Farbe und als Granulat für den Biss. Oregano, Thymian und Rosmarin bleiben auf dem fertigen Teller als drei eigene Kräuternoten erkennbar, während Fenchel und Koriander im Hintergrund die Süße der Tomate spiegeln und der schwarze Pfeffer dagegenhält.
Zimtblüten am Ende der Liste
Die letzte Position ist die überraschendste, denn dort stehen Zimtblüten.
Zimtblüten sind die getrockneten unreifen Fruchtstände des Zimtbaums, fruchtiger und milder als die Rinde aus der Backstube. Diese Spur hält das Salz davon ab, bloß italienisch zu klingen, und gibt ihm die warme Tiefe, die man erst beim zweiten Bissen bemerkt. Solche Kanten baut das Alte Gewürzamt gern ans Ende einer Liste, wo sie am wenigsten auffallen und am meisten bewirken.
Auf Mozzarella, Rührei und Butterbrot
Über frischem Mozzarella mit Olivenöl ersetzt eine Prise die ganze Caprese, samt Tomate und Basilikum.
Auf gesalzener Butter begleitet das Paradeisersalz das Frühstücksei, über Nudeln mit Olivenöl reicht es als einzige Würze, und über gegrillter Zucchini oder einer aufgeschnittenen Avocado steht es genauso gut. Einem schnellen Sugo, dem noch der letzte Ton fehlt, hilft ein halber Löffel auf die Sprünge.
Sein Platz ist dabei zum Schluss über dem Gericht und nicht im Topf. Salz zieht Wasser, und je länger die Flocken in Flüssigkeit liegen, desto weicher werden sie, bis von der Frucht nur die Farbe übrig bleibt. Aus demselben Grund gehört die Dose nach jedem Griff wieder fest verschlossen und weit weg vom dampfenden Topf.
Im Sommer wandert die Dose ohnehin auf den Tisch und bleibt dort stehen. Über heißen Maiskolben mit Butter, über gerösteten Brotscheiben, in einem Salat aus Gurken und roten Zwiebeln und über Ofenkartoffeln findet das Salz von allein seinen Weg. Wer Gäste bewirtet, stellt es neben die Mühle, dann würzt sich jeder selbst nach.
Gemischt in Klingenberg am Main
Je sorgfältiger Tomaten und Kräuter getrocknet werden, desto fruchtiger fällt das Ergebnis aus, und darauf achtet das Alte Gewürzamt bei jeder Charge. Gemischt und abgefüllt wird in Klingenberg am Main, ohne Farbstoffe und ohne künstlich hergestellte Aromen.
Ein reines Flor de Sal aus Portugal krönt dieselbe Tomate ganz anders, nämlich ohne Kräuter und nur mit Knuspern. Weitere Salze stehen in der Salz- und Gewürzsalz-Auswahl und im übrigen Sortiment vom Alten Gewürzamt.



