Anbieter: Copenhagen Sparkling Tea Company
Sparkling Tea Grøn – 5%
Beschreibung
Sparkling Tea Grøn mit Ingwer und Zitronengras
Der Sparkling Tea Grøn ist ein Teecocktail aus 7 Bio-Teesorten mit Weißwein und feiner Perlage. Grüntee, Ingwer und Zitronengras geben ihm seine knackige Frische. Der Begleiter für asiatische Küche, wo Wein oft an seine Grenzen kommt.
Sparkling Tea Grøn ist die grüne Cuvée der Copenhagen Sparkling Tea Company, ein prickelnder Teecocktail mit moderaten 5 Prozent Alkohol. Grüner und weißer Tee treffen auf Kräutertee, Ingwer, Zitronengras und Weißwein. Wer Sushi oder Thai-Küche auf dem Tisch hat, findet hier den Begleiter dafür.
Zitrus vorn, Ingwer hinten, Tee dazwischen
Der Grøn beginnt mit Zitrusfrucht und legt dann eine deutliche Grüntee-Persönlichkeit nach.
Die weißen Tees fangen die Säure des Zitronensafts ab und legen ein zartes Polster darunter. Darüber arbeiten Ingwer und Zitronengras: der eine schärft, das andere parfümiert. Frisch, knackig, mineralisch steht er im Glas, mit 5,5 bar Flaschendruck und einer Perlage, welche länger hält als bei manchem Sekt.
Mit 6,4 Milligramm Koffein je 100 Milliliter ist er der zurückhaltendste der Familie – der Grüntee gibt hier weniger ab, als seine kräftige Aromatik vermuten lässt.
Zu Sushi, Sashimi und scharfer Thai-Küche
Genau dort, wo Wein oft kapituliert, spielt der Grøn seine Stärke aus: bei Schärfe und bei Umami.
Zu scharfer thailändischer Küche kühlt das Zitronengras, während der Ingwer mitgeht statt gegenzuhalten. Zu Sushi und Sashimi passt er ohnehin. Und weil er trotz aller Frische Struktur hat, kommt er auch gegen schwerere Gerichte an.
Wie deutlich das ausfällt, zeigte ein Gericht, das Simon Thrane im Restaurant TRIO servierte: Kalbsbries, dazu der Grøn, damit die Säure dem schweren, fast cremigen Innereien-Geschmack etwas entgegensetzt. Ein Kniff, den man zu Hause mit gebratener Entenleber oder mit Schweinebauch nachspielen kann.
Überhaupt ist Säure der Schlüssel zu diesem Getränk. Sie macht den Mund frei zwischen zwei Bissen, sie hält gegen Fett und Schärfe stand, und sie sorgt dafür, dass ein Menü nicht nach dem dritten Gang ermüdet. Genau diese Aufgabe hat sonst der Wein am Tisch – der Grøn übernimmt sie mit anderen Mitteln.
Schenke ihn gut gekühlt bei etwa 5 Grad ins Weißweinglas. Soll es ganz ohne Alkohol sein, findest du im Lysegrøn die grüne Schwester, und der Rød übernimmt, wenn es zu Fleisch und Wildbeeren gehen soll.
Was der Weißwein hier verloren hat
Anders als die alkoholfreien Sorten bekommt der Grøn keinen Traubensaft, sondern Bio-Weißwein.
Das ist kein Kompromiss, sondern eine Entscheidung: Wein bringt Säurestruktur und einen Körper mit, den Saft nicht liefern kann, und er trägt die Teearomen weiter in den Abgang. Die 5 Prozent Alkohol sind dabei ungefähr das, was ein leichtes Bier mitbringt – genug für Struktur, wenig genug für ein zweites Glas.
Der Rest ist Handarbeit. 7 Teesorten werden einzeln aufgegossen, jede bei eigener Temperatur und eigener Ziehzeit, bevor Jacob Kocemba sie zusammenführt. Kocemba war Sommelier, bevor er 2017 mit Bo Sten Hansen dieses Haus gründete, und man merkt dem Grøn an, dass hier jemand gelernt hat, in Cuvées zu denken.
Danach reift der Ansatz 8 bis 12 Wochen auf der Flasche. Die Kohlensäure kommt zugesetzt, nicht aus der Flaschengärung – gesagt sei es, denn ehrliche Auskunft schmeckt besser als ein Mythos.
Mehr über Kocemba und sein Haus liest du im Portrait der Copenhagen Sparkling Tea Company, alle Sorten warten bei den Sparkling Teas mit und ohne Alkohol.
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