Anbieter: Lakritsfabriken Schweden Lakritz
Lakritzstangen mit Chili
Beschreibung
Lakritz mit Schokolade und einer Prise Feuer
Lakritzstangen mit Chili von Lakritsfabriken sind weiche Salzlakritz-Stangen aus Helsingborg, in Zartbitterschokolade getaucht und mit Chiliflocken und Meersalz bestreut. Die Schärfe kommt spät und bleibt lange. 45 g für alle, denen normales Lakritz zu brav ist.
Lakritzstangen mit Chili sind die schärfste Sorte im schwedischen Lakritz-Sortiment von Martin Jörgensen. Weiche Stangen aus Salzlakritz mit Salmiak wandern durch dunkle Kuvertüre und werden noch feucht mit orangeroten Chiliflocken und weißen Salzflocken bestreut. Anis, Kakao, Salz und Schärfe in einem Riegel von Fingerlänge.
Die Schärfe kommt erst zum Schluss
Zuerst schmeckst du Schokolade, dann die weiche Lakritz mit ihrem Salmiakzug. Die Chili meldet sich erst, wenn du schon fast fertig bist.
Dieses späte Timing macht den Reiz aus. Die Zartbitterschokolade legt sich schützend über die Chiliflocken, und während sie im Mund schmilzt, wird die Schärfe langsam frei. Dann steigt sie hoch, bleibt im Rachen stehen und trifft dort auf das Anisöl, welches im selben Moment kühlt.
Salzig, würzig, kakaobitter – und mittendrin dieser frische Anisstoß. Brennend scharf ist die Stange dabei nicht, eher wärmend. Wer regelmäßig scharf isst, wird sie angenehm finden. Wer es nicht tut, fängt mit einer halben Stange an.
Auf der dunklen Schokolade siehst du beides sitzen: die orangeroten Chiliflocken und die groben weißen Salzkristalle. Salz und Schärfe arbeiten zusammen, das eine öffnet den Weg für das andere. Die Lakritzstangen mit Chili sind deshalb kein Effekt-Produkt, sondern durchdacht gebaut.
Zum kräftigen Rotwein, zum dunklen Rum
Diese Stange braucht ein Gegenüber mit Substanz. Ein dunkler Rum passt glänzend dazu, seine Vanille- und Karamellnoten fangen die Schärfe auf und machen sie rund.
Ein kräftiger Roter aus dem Süden geht auch, ein Primitivo oder ein Syrah mit Pfeffernote – die mag die Chili besonders gern, weil sich Pfeffer und Schote gegenseitig verstärken, ohne sich zu übertönen. Ein gereifter Tawny Port funktioniert ebenfalls.
Und wenn Gäste kommen und du etwas auf den Tisch stellen willst, worüber gesprochen wird: eine Schale mit diesen Stangen neben den Käse, am besten neben einen kräftigen Blauschimmel. Ein Gesprächsanfänger ist die Schale damit fast immer – würzig, salzig, kakaobitter, und niemand rechnet damit.
Ohne Schärfe, dafür mit Salzkristallen, kommen die Stangen mit Meersalz. Ganz ohne Schokolade und ganz mild wird es bei der süßen Lakritz ohne Salmiak.
Weich gepresst statt hart gegossen
Die typische Form entsteht durch Pressen. Die noch warme Lakritzmasse wird durch lange Röhren gedrückt und kühlt als endloser Strang aus.
Erst danach wird geschnitten, getaucht und bestreut – und weil die Masse mit Reismehl gebunden ist und nicht mit Weizenmehl, bleibt sie weich statt spröde. Anisöl statt Aroma, Rohrzucker statt billiger Süße, kein gehärtetes Fett und keine Gelatine. Das war Martins Bedingung, als er 2011 in Ramlösa bei Helsingborg anfing.
Das Bestreuen muss schnell gehen, solange die Kuvertüre noch feucht ist. Später hält nichts mehr – deshalb sitzen Chili und Salz auf jeder Stange ein bisschen anders, mal dicht, mal einzeln.
Sein Süßholz baut Martin seit 2019 auf 8 Hektar selbst an, im Süden Schwedens. Schwedens erstes Premiumlakritz, so Martin über das, was er 2011 in Stockholm vorstellte – heute geht es nach London, Paris und in die USA.
Wer nach Helsingborg fährt, kann in der Fabrik in der Ängelholmsvägen vorbeischauen. Werktags bis 18 Uhr, samstags bis 14 Uhr steht der Laden offen. Bis dahin bringt dir unsere Lakritsfabriken-Auswahl Schweden nach Hause.


