Anbieter: Weingut Rings

Grauburgunder – 2023

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Beschreibung

Grauburgunder 2023 vom Weingut Rings schimmert kupfrig im Glas

Grauburgunder 2023 von Weingut Rings ist ein trockener VDP.Gutswein aus der Pfalz. Ein Zehntel der Ernte gärte auf der Maische, wovon der Wein seine zart kupferrosa Farbe hat, und ein größerer Teil reifte im 500-Liter-Tonneau statt im Stahltank.

Grauburgunder 2023 ist ein trockener Grauburgunder vom Weingut Rings in Freinsheim, gewachsen in Freinsheimer und Kallstadter Weinbergen. Dieser Jahrgang ist die kräftigere Lesart der Sorte, mit mehr Struktur und mehr Nuss als sein Nachfolger. Mit 12,5 Prozent Alkohol bleibt er dabei im gleichen Rahmen wie die übrigen Gutsweine des Hauses.

Kupferrosa Farbe, kräftige Nuss, feiner Schmelz

Schon die Farbe verrät, dass dieser Wein anders gemacht wurde, denn ein normaler Grauburgunder ist blassgelb und nicht zart kupferrosa.

Die Ursache liegt in der Maischegärung eines kleinen Teils der Ernte. Die Beerenhaut des Grauburgunders ist rötlich, und wer Most und Haut länger zusammenlässt, holt genau diesen Ton heraus. Im Duft stehen reife Birne, weiße Blüten und heimische Walnuss, im Mund wird der Wein kräftig-nussig, elegant und behält bei aller Struktur einen feinen Schmelz.

Zu Schweinebraten, Pilzen und gereiftem Käse

Ein Grauburgunder mit dieser Statur kann sich gegen Gerichte behaupten, bei denen ein leichter Weißwein längst untergegangen wäre.

Schweinebraten mit dunkler Sauce, Pfifferlinge in Rahm, Wirsingrouladen oder ein kräftiger Bergkäse sind das passende Gegenüber. Die Walnussnote im Wein greift dabei alles auf, was aus der Pfanne kommt, und der leichte Gerbstoff aus der Maischegärung räumt danach den Gaumen wieder frei.

Bei zehn Grad eingeschenkt wirkt er zunächst geschlossen und braucht eine gute halbe Stunde im Glas, bevor er sich öffnet und die Nuss nach vorn lässt. Der jüngere Jahrgang 2024 tritt frischer und schlanker auf, falls dir diese Fassung zu breit gerät.

Zehn Prozent Maischegärung und viel Tonneau

Zwei Entscheidungen im Keller unterscheiden diesen Jahrgang von einem gewöhnlichen Grauburgunder, und beide kosten Mut.

Die erste ist die Maischegärung: Rund ein Zehntel des Weins durfte auf der Beerenhaut vergären, was Farbe, Griffigkeit und etwas Gerbstoff mitbringt. Die zweite ist der Holzanteil, denn hier gingen sechzig Prozent in 500-Liter-Tonneaus, deutlich mehr als in den Jahrgängen danach.

Beides zusammen ergibt einen Wein, der eher an einen leichten Roten erinnert als an den Grauburgunder aus dem Supermarktregal, ohne dabei je die Sorte zu verlassen. Mehr trockene Weißweine aus dem Sortiment stehen eine Ebene höher.

Maischegärung heißt, dass Most und Beerenhaut eine Zeit lang zusammenbleiben, statt dass der Saft sofort abgepresst wird. Bei weißen Sorten ist das ungewöhnlich, weil es Farbe und Gerbstoff mitbringt, die man dort üblicherweise gerade vermeiden will.

Die Trauben wurden von Hand gelesen, selektiert und teilweise als ganze Trauben schonend gepresst. Danach übernahmen die natürlichen Hefen und leiteten die Spontangärung ein. Die Weinberge tragen das EU-Bio-Siegel, gedüngt wird mit Pferdemist, zwischen den Reben wachsen Buchweizen, Klee und Rettich. Alle Flaschen aus Freinsheim stehen im Hub des Weinguts Rings.

Grauburgunder 2023 – ein Weißwein und seine Werte

  • Herkunft Deutschland
  • Anbaugebiet Pfalz
  • Weingut Rings
  • VDP.Gutswein
  • Rebsorte Grauburgunder
  • 12,5 % vol Alkohol
  • 0,5 g/l Restzucker
  • 5,5 g/l Säure

Bio Kontrollnummer – DE-ÖKO-022 Deutsche Landwirtschaft