Anbieter: piekfeine Brände

Waldhimbeergeist

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Waldhimbeergeist von Piekfeine Brände aus rumänischen Wäldern

Waldhimbeergeist von Piekfeine Brände ist ein klarer Himbeergeist aus wilden Waldhimbeeren, die in den Wäldern Rumäniens gesammelt werden. Für 1 l Geist braucht es 9 kg Beeren, denn Himbeeren werden nicht vergoren, sondern in Alkohol eingelegt und schonend destilliert.

Waldhimbeergeist ist der klare Himbeergeist von Piekfeine Brände aus Bremen, gebrannt von Birgitta Schulze van Loon aus wilden Waldhimbeeren. Die Beeren stammen aus rumänischen Wäldern, das Destillat steht mit 40 % vol in der 350 ml Flasche.

Wilde Beere mit einem Hauch Waldboden

Der Duft trifft dich sofort: rote Beere, frech und süß, wie eine Handvoll Himbeeren an einem heißen Julitag.

Dahinter liegt etwas Dunkleres, ein erdiger Ton, den man vom Waldboden kennt. Genau der unterscheidet die wilde Beere von der gezüchteten. Der Geist zeigt sich fruchtig, saftig, kantig und bleibt trotz seiner 40 % vol erstaunlich zart auf der Zunge.

Die Waldhimbeere ist kleiner als ihre Verwandte aus dem Garten und schmeckt deutlich herb-süßer. Weniger Fruchtfleisch, mehr Aroma – deshalb lohnt sich der Aufwand des Sammelns überhaupt erst.

Botanisch gehört die Himbeere zu den Rosengewächsen, wie Erdbeere, Quitte und Apfel auch. Wer die Bremer Brände nebeneinander stellt, findet diese Verwandtschaft erstaunlich oft wieder – halb Rumänien und halb Norddeutschland, aber dieselbe Pflanzenfamilie.

Kühl nach dem Essen, kalt in den Sekt

Ins kleine Glas kommt er leicht gekühlt, dann öffnet sich die Beere, ohne dass der Alkohol vordrängt.

Nach einem Sommeressen ist er der naheliegende Abschluss, ebenso zu Schokoladenkuchen oder einem Schälchen frischer Beeren. Ein Spritzer im Sekt ergibt einen Aperitif, für den es sonst Sirup bräuchte, und im Winter wärmt er einen Punsch, ohne ihn süßer zu machen. Der Geist mag Kaltes: über Sorbet gegossen, in einer Bowle, neben einer Kugel Zitroneneis.

In der Küche geht er ebenfalls, etwa im Beerenkompott oder über einen Rehrücken, wo Himbeere und Wild seit jeher gut zusammenfinden. Als Mitbringsel taugt er für alle, die Fruchtbrände mögen und Himbeere bislang nur als Marmelade kennen. Wer klare Frucht in der Birnenvariante sucht, greift zum Williams Birnenbrand.

Neun Kilo Beeren für einen einzigen Liter

Himbeeren enthalten zwar Zucker, aber ihre Aromen sind so empfindlich, dass sie im Gärtank verloren gingen – deshalb wird hier ein Geist gemacht und kein Brand.

Die Beeren werden dafür in neutralem Alkohol eingelegt, bis dieser ihr Aroma vollständig aufgenommen hat. Anschließend folgt eine schonende Destillation, bei der so wenig Hitze wie möglich im Spiel ist. Genau darin liegt der Unterschied zwischen Geist und Brand: Der eine schont ein flüchtiges Aroma, der andere holt es aus der vergorenen Maische. Beides sind Handwerksbegriffe mit klarer Bedeutung, keine Marketingwörter.

Ergiebig ist das nicht. Für 1 l dieser Spirituose müssen 9 kg Waldhimbeeren gepflückt werden, und gepflückt heißt bei wilden Beeren wirklich gepflückt, von Hand, im Wald. Wildsammlung lässt sich nicht planen wie eine Ernte, weshalb Menge und Jahrgang schwanken – ein Punkt, den Birgitta Schulze van Loon bei jedem Wildbrand in Kauf nimmt.

Nach der Destillation kommt nur noch weiches Bremer Wasser dazu, mehr nicht. Das ganze Sortiment findest du bei Piekfeine Brände, und die nussige Seite des Hauses zeigt die Haselnuss Spirituose.