Anbieter: Altes Gewürzamt

Tikka Masala

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Beschreibung

Tikka Masala vom Alten Gewürzamt, Tomate und Röstzwiebel

Tikka Masala vom Alten Gewürzamt ist eine pikant-scharfe indische Mischung, die von Tomate, Röstzwiebeln und Ingwer lebt. Weil darin Sonnenblumenöl steckt, wirkt sie voller und runder, als ein trockenes Pulver es je könnte.

Das Tikka Masala ist die pikant-scharfe Gewürzmischung des Alten Gewürzamts aus Klingenberg am Main, kurz geröstet, von Hand gemischt und in der grünen Dose mit 85 Gramm abgefüllt. Zwanzig Zutaten zählen mit, von Kurkuma und Acerola über Nigella und Macis bis zu Bockshornklee und Lorbeer.

Pikant, fruchtig, mit feiner Schärfe

Das Tikka Masala lebt von seiner fruchtigen Basis, denn Tomaten und Röstzwiebeln geben ihm Tiefe und leichte Süße.

Die kurze Röstung hält es frisch, Chili und Pfeffer sorgen für eine pikante, aber europäisch abgestimmte Schärfe. Fruchtig, pikant, vollmundig – so schmeckt ein Masala, das satt macht und dabei nie überladen wirkt.

Die Röstzwiebeln an zweiter Stelle bringen etwas mit, das kaum eine andere Mischung des Hauses hat, nämlich Fett. In der Klammer der Deklaration steht Sonnenblumenöl, und dieses Öl trägt jene Aromen, die in einem trockenen Pulver gar nicht erst zur Geltung kämen.

Zwei der zwanzig Zutaten lohnen einen zweiten Blick. Acerola ist eine sehr saure Kirsche und legt eine leise Frische unter die Tomate, Nigella ist der echte Schwarzkümmel, dessen winzige Samen leicht nach Zwiebel und nach Oregano schmecken.

Macis, der getrocknete Samenmantel der Muskatnuss, bringt eine warme Süße darüber, und der Bockshornklee steuert jene leicht bittere Kante bei, ohne die kaum ein indisches Masala auskommt.

Zu Fleisch mit kühlem Joghurt

Geflügel, Schwein, Lamm und Scampi vertragen die Würze besonders gut, scharf angebraten und großzügig gewürzt.

In der Pfanne geht es so: Fleisch mit Zwiebeln scharf anbraten, das Tikka Masala großzügig darüberstreuen, mit Joghurt oder Sahne ablöschen und fünfzehn Minuten leise köcheln lassen. Der kühle Joghurt fängt die Schärfe ein, und das Wort tikka meint schlicht die mundgerechten Stücke, um die sich das ganze Gericht dreht. Wer es cremiger mag, rührt kurz vor dem Servieren noch einen Löffel Sahne unter, ohne dass die Schärfe darunter leiden würde.

Ohne Fleisch geht die Sache genauso auf. Kichererbsen und Blumenkohl in Kokosmilch bekommen jene herzhafte Tiefe, die einer vegetarischen Pfanne sonst gern fehlt, denn Tomate und Röstzwiebel sind bereits eingerührt und ersparen dir das zusätzliche Mark aus der Tube.

Salz steht nicht in der Zutatenliste, darum salzt du das Fleisch am besten vor dem Anbraten und schmeckst die Soße erst zum Schluss ab. Den milderen Verwandten findest du im Tandoori Masala derselben Masala-Auswahl.

Kurz geröstet, von Hand gemischt

Frucht und Fett in einer Gewürzmischung verlangen Sorgfalt, damit die Aromen wirklich tragen. Im Alten Gewürzamt kommen die Gewürze deshalb nur kurz in die Pfanne, denn je länger Fruchtzucker geröstet wird, desto eher kippt seine Süße ins Bittere.

Das Öl in den gerösteten Zwiebeln wirkt sich noch an anderer Stelle aus, und zwar in der Küche. Die Mischung zieht Feuchtigkeit an und klumpt gern, also steht die Dose kühl und dunkel, und hinein greift nur ein trockener Löffel, niemals einer, der gerade in der Soße war.

Gemischt und abgefüllt wird in Klingenberg am Main, wo das Alte Gewürzamt seine Mühlen stehen hat. Das Tikka Masala gehört zum Sortiment vom Alten Gewürzamt und steht dort neben den Currys des Hauses.