Anbieter: Don Antonio Sugo
Sugo alla Toscana
Beschreibung
Sugo alla Toscana von Don Antonio mit Knoblauch und Süßpaprika
Das Sugo alla Toscana von Don Antonio ist die kräftigste Tomatensauce der Manufaktur Casina Rossa aus Roccascalegna, gewürzt allein mit Knoblauch und süßer Paprika. Mit 6 Zutaten hat sie die kürzeste Liste der Reihe, und weil Sellerie und Karotte fehlen, steht die Tomate unverstellt da. Der Name führt in die Irre, gekocht wird sie in den Abruzzen.
Sugo alla Toscana ist die kräftige Tomatensauce von Don Antonio aus Roccascalegna in den Abruzzen, welche die Süße reifer Paprikaschoten mit der Wucht von frischem Knoblauch verbindet. Tomate, natives Olivenöl extra, Knoblauch, Meersalz, süße Paprika und Zitronensäure – mehr steht nicht auf dem Etikett.
Kräftig, süßlich, mit Knoblauchwucht
Aus dem Glas steigt angeschwitzter Knoblauch und süße Paprika, dahinter eine runde, fast rauchige Tiefe.
Kräftig und würzig legt sich die Sauce auf die Nudel, die Paprika bringt Süße, der Knoblauch Druck, das Olivenöl bindet beides zusammen. Weil Sellerie, Karotte und Basilikum fehlen, steht die Tomate unverstellter da als in den anderen Sorten. Die Paprika übernimmt jene Süße, welche sonst die Karotte beisteuert.
Das ist die Rechnung dieser Sorte: weniger Zutaten, dafür mehr Tomate im Glas. Wer den Knoblauch scheut, ist hier falsch; alle anderen finden die deftigste der sechs Sorten in unserem Regal. Aufgewärmt am nächsten Tag tritt die Paprika noch eine Spur deutlicher hervor.
Zu Penne, Gegrilltem und geröstetem Brot
An gerippten Röhrennudeln, zu gegrilltem Gemüse oder als würzige Grundlage auf geröstetem Brot kommt die Sauce zu ihrem Recht.
Die gerippte Oberfläche der Penne Rigate von Azienda Guerrieri nimmt sie besonders gut auf, dazu etwas Pecorino und ein kräftiger Rotwein. Auberginen und Zucchini vom Grill vertragen sich damit ebenso, und zu Lammkoteletts wird aus der Sauce eine Beilage, welche kein weiteres Gewürz mehr braucht.
Als Dip für warmes Brot genügt sie ohne jede Ergänzung, ein Glas mit 480 Millilitern reicht für eine ganze Runde am Tisch. Kalt aus dem Kühlschrank schmeckt der Knoblauch dabei deutlicher als lauwarm, weshalb sich ein Rest vom Vortag gut als Brotaufstrich weiterverwenden lässt. Weitere Sorten stehen in der Don-Antonio-Kollektion, mehr Saucen in der Rubrik Nudelsoßen.
6 Zutaten und die Schote im Topf
Knoblauch, Paprika und Tomate wachsen auf denselben Feldern rund um Roccascalegna, geerntet im August, verarbeitet noch am selben Tag.
Süße Paprika gehört einer eigenen Sortengruppe an, welcher der Schärfestoff Capsaicin fast vollständig fehlt. Dafür bringt sie Fruchtzucker mit und jenes tiefe Rot, welches der Sauce ihren Ton gibt. Sie kommt als Schote in den Topf, nicht als Pulver, und gibt ihre Süße langsam an die Tomate ab.
Weil weder Sellerie noch Karotte noch Basilikum dazukommen, bleibt umso mehr Platz für die Tomate. Der Knoblauch wird in Olivenöl angeschwitzt, bevor die Frucht dazukommt; das nimmt ihm die Spitze und lässt die Süße stehen. Warum die Sauce trotz abruzzesischer Herkunft Toscana heißt, ist schlicht die Hausbezeichnung für die kräftigste Variante.
Jede Sorte der Reihe hat ihren eigenen Kopf. Bei dieser sind es Knoblauch und Paprika, welche sie von den anderen abheben – zwei Zutaten, mehr braucht es nicht für einen eigenen Charakter.



