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Sternanis
Beschreibung
Herkunft
Stell dir vor, du wanderst durch die grünen, nebelverhangenen Berge Nordvietnams. Die Luft ist warm und feucht unter dem dichten Blätterdach - und genau hier in den dichten Wäldern der Provinz Cao Bằng wächst unser Sternanis.
Angebaut wird er dort von der Kooperative DACE, die sich seit Jahren aktiv für nachhaltigen Anbau, faire Löhne und soziale Projekte in der Region engagiert. Die Kooperative arbeitet mit über 3000 Kleinbauernfamilien zusammen und setzt auf eine ökologische Landwirtschaft, die wirtschaftliche Stärkung von Frauen, den Erhalt des Regenwalds und die Unterstützung von Grundschulkindern.
Die Bäume wachsen in Höhenlagen zwischen 300 und 700 Metern. Das kühle, feuchte Klima der Gebirgsregion bietet ideale Bedingungen für langsames Wachstum und intensive Aromabildung.
Teile der Ernte stammen aus Gebieten innerhalb des UNESCO Global Geopark Cao Bang – einer Region mit hoher Biodiversität und traditionellem, nachhaltigem Anbau.
Ernte und Verarbeitung
Sternanis wächst an immergrünen Bäumen, die bis zu 20 Meter hoch werden. Sie brauchen feuchte Böden, ein mildes Klima und vor allem Zeit. Erst nach etwa fünf bis sieben Jahren tragen die Bäume ihre ersten Früchte. Ihre volle Ertragskraft erreichen sie oft erst nach über zwanzig Jahren – und können dann über viele Jahrzehnte hinweg geerntet werden.
In Cao Bang gibt es zwei Haupternten pro Jahr: im Frühjahr von März bis April oder Mai und ein weiteres Mal im Herbst zwischen August und November. Geerntet wird ausschließlich von Hand. Die Pflücker klettern in die hohen Bäume und lösen jede Frucht einzeln, mit großer Sorgfalt, damit die empfindlichen Zweige nicht beschädigt werden und auch die nächste Ernte gesichert bleibt.
Die Früchte werden geerntet, wenn sie reif, aber noch grün sind. Erst durch die anschließende Trocknung entwickeln sie ihre typische rötlich-braune Farbe und das intensive, süß-würzige Aroma, für das Sternanis so geschätzt wird.
Aroma und Verwendung
Der Geschmack ist intensiv, süßlich-würzig und erinnert an Lakritz mit einer leichten Schärfe.
Er ist eine unverzichtbare Zutat für die traditionelle vietnamesische Suppe Phở sowie für Gewürzmischungen wie das chinesische Fünf-Gewürze-Pulver.
Unsere Top 5 Verwendungsmöglichkeiten für Sternanis:
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Klassisch in Keksen und anderem Gebäck
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Schmorgerichte und Eintöpfe
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Gewürztees oder Glühwein
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Rotkraut
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zum Mitkochen in Reis oder Linsen
Bei der Verwendung zu beachten:
Sternanis entfaltet sein Aroma am besten im Ganzen. So gibt er seine ätherischen Öle langsam und gleichmäßig ab und bringt Tiefe in Brühen, Suppen oder Schmorgerichte. Vor dem Servieren wird er einfach wieder entfernt.
Kurz in einer Pfanne ohne Fett angeröstet, intensiviert sich sein Duft noch einmal deutlich. Anschließend kann er im Ganzen mitgekocht werden.
Für Weihnachtsgebäck oder feine Gewürzmischungen wird der frisch geröstete Sternanis von Hand im Mörser zerstoßen.
Das Aroma unseres Sternanis bleibt am besten erhalten, wenn er vor Licht, Luft und Hitze geschützt aufbewahrt wird. Unsere schwarzen Aromagläser mit Innendeckel sind dafür bestens geeignet.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Anis und Sternanis?
Anis und Sternanis sind zwei unterschiedliche Pflanzen. Anis stammt aus dem Mittelmeerraum und wird als Samen geerntet. Sternanis wächst als sternförmige Frucht an einem immergrünen Baum in Asien. Geschmacklich erinnern beide an Lakritz, doch Sternanis ist intensiver und komplexer im Aroma.
Kann man Sternanis mehrmals verwenden?
Ja, bei Suppen oder Brühen kann ein Stern durchaus ein zweites Mal mitgekocht werden. Das Aroma ist dann milder, aber noch vorhanden. Für ein volles, intensives Geschmackserlebnis empfehlen wir jedoch, ihn frisch zu verwenden.



