Anbieter: Feinbrennerei Sasse

Sechser Kräuterlikör

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Sechser Kräuterlikör trägt seine Rezeptur im Namen

Der Sechser Kräuterlikör von Sasse ist ein westfälischer Halbbitter aus sechs Zutaten in Bio-Qualität, seit 1928 in Schöppingen von Hand mazeriert und mit Jamaika-Rum veredelt. Würzig, herbsüß, geschmeidig – der Name verrät die Rezeptur.

Sechser Kräuterlikör ist der westfälische Bitter der Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen: Galgant, Engelwurz, Kalmus, Orange, Zitrone und Pomeranze – sechs Zutaten, welche dem Likör den Namen geben, alle aus biologischem Anbau. Seit 1928 wird er in Schöppingen hergestellt, die Rezeptur ist über hundert Jahre alt und bis heute unverändert. Abgefüllt wird mit 35 % Vol. in die 700-Milliliter-Flasche.

Bernsteinfarben steht er im Glas, und die Nase bekommt gleich viel zu tun: Zitrusfrische von Orange und Zitrone vorn, dahinter die erdige Würze von Galgant und Engelwurz, ganz hinten die feine Bitterkeit der Pomeranze.

Sechs Zutaten, von Hand mazeriert

Am Gaumen zeigt der Sechser einen schönen Gegensatz aus Süße und Bitterkeit, welcher ihm seinen geschmeidigen Körper gibt – würzig, aber niemals scharf.

Die Pomeranze, also die Bitterorange, setzt den herben Ton, und Galgant bringt jene ingwerartige Wärme mit, welche Kräuterliköre erst rund macht. Ein Schuss Jamaika-Rum legt sich darüber und schenkt Tiefe. Würzig, herbsüß, geschmeidig – am Ende bleibt eine angenehme Bitterkeit, welche zum nächsten Schluck einlädt.

Mazeration ist dabei die älteste und schonendste Methode, Kräuterelixiere zu gewinnen: Die Zutaten ziehen kalt aus, statt erhitzt zu werden, und geben ihre Aromen langsam ab. Je länger sie Zeit bekommen, desto vielschichtiger wird das Ergebnis – deshalb hat dieser Likör so viele Ebenen.

Leicht gekühlt mit einer Scheibe Orange

Der Sechser Kräuterlikör wird als Digestif nach dem Essen getrunken, leicht gekühlt oder auf Eis – eine Scheibe Orange dazu rundet ihn ab.

Die Orangenscheibe ist bei Sasse ausdrücklich empfohlen, und sie tut genau das, was sie soll: Die frische Zitrusnote holt die Kräuterwürze nach vorn. Nach einem westfälischen Abendbrot mit Pumpernickel und Schinken oder nach Grünkohl im Winter gehört ein Kräuterbitter einfach dazu.

In der Bar taugt er ebenfalls: ein Teil Sechser, zwei Teile Tonic, viel Eis und eine Orangenzeste ergeben einen Longdrink, welcher den Sommer über trägt. Und wer Cocktails baut, nimmt ihn als westfälische Antwort auf südländische Kräuterbitter – ein Löffel davon gibt einem Negroni eine ganz eigene Handschrift.

Wer den regionalen Wacholder sucht, findet ihn im Grafschafter Kräuterwacholder, wer es fruchtiger mag, beim Amérie Münsterländer Aperitif. Alle Sorten stehen bei den Sasse Likören.

Ein Bio-Naturlikör aus Schöppingen

Sasse nennt seine Liköre Naturliköre, weil am Anfang jeweils der Rohstoff steht – beim Sechser kommen alle sechs Zutaten aus biologischem Anbau.

Die Zutaten werden von Hand verarbeitet, und das über eine Rezeptur, welche seit 1928 nicht angerührt wurde. In einem Haus, welches seit 1707 brennt und heute von Rüdiger Sasse in 15. Generation geführt wird, ist das keine große Sache – dort denkt man in Generationen, nicht in Saisons.

Dass diese Haltung ankommt, zeigt der Blick der Fachwelt: Beim World Spirits Award wurde Sasse 2025 als einzige Kornbrennerei Deutschlands zur World-Class Distillery gekürt, eine von 18 weltweit. Der Sechser läuft dabei still nebenher, seit fast hundert Jahren. Alle Achtung.

Ein Tumbler, zwei Eiswürfel, eine Scheibe Orange

Stell die Flasche eine halbe Stunde vor dem Essen in den Kühlschrank, dann ist er genau richtig – eiskalt verschließt sich die Kräuterwürze. Ein Tumbler, zwei Eiswürfel, eine Scheibe Orange am Rand, mehr braucht es nicht. Angebrochen hält er dunkel und kühl gelagert viele Monate, die Kräuter verzeihen Wartezeit. Und wenn Gäste kommen: Er ist der Likör, nach welchem am Ende des Abends noch einmal gefragt wird.

Bio-Kontrollstellen-Nummer: DE-ÖKO-006 - EU Landwirtschaft