Anbieter: Dr. Jaglas
San Pompello – alkoholfreier Aperitif
Beschreibung
San Pompello alkoholfrei mit pinker Grapefruit und Salzrand
San Pompello ist der alkoholfreie Grapefruit-Aperitif von Dr. Jaglas aus Berlin. Pinke Grapefruit gibt die Säure, Zitrone schärft nach, eine bittersüße Tiefe hält beides zusammen. Serviert wird er mit Tonic, viel Eis und einem Salzrand am Glas.
San Pompello steht in der 500-ml-Apothekerflasche und ist die bitterste Stimme im alkoholfreien Sortiment. Christina Jagla hat ihn um die pinke Grapefruit herum gebaut, jene Frucht, die von allen Zitrusfrüchten am wenigsten um Zustimmung wirbt. Wer Bitteres sucht, wird hier fündig.
Pink im Glas, säuerlich, spritzig und leicht
Der Aperitif schimmert zart rosé, in der Nase steht Grapefruitschale, und am Gaumen kommt zuerst Säure, dann die Bitterkeit hinterher.
8 % Grapefruitsaft und knapp 3 % Zitronensaft bilden das Gerüst. Die Farbe stammt aus Süßkartoffel und Karotte, nicht aus dem Farbtopf – deshalb dieses gedeckte Rosa statt eines grellen Pink. Im Mund bleibt er schlank und zieht sich lang, ohne klebrig zu werden.
Die Grapefruit ist eine eigenwillige Frucht. Sie schmeckt nicht sofort nach Sommer wie die Orange und nicht nach Küche wie die Zitrone, sondern nach etwas dazwischen. Genau das macht sie zum Aperitif-Material: Sie öffnet den Appetit, statt ihn zu bedienen.
Deshalb ist San Pompello auch der Aperitif für später am Abend. Wenn die Süße des ersten Glases langsam ermüdet, bringt die Grapefruit den Gaumen zurück und macht Lust auf das, was noch auf den Tisch kommt.
Mit Salzrand zu Ceviche und Guacamole
San Pompello verlangt nach Salz. Das ist der Trick, mit dem aus dem Aperitif ein richtiger Drink wird.
Reib den Glasrand mit einer Limettenspalte ein, dreh ihn in grobem Salz, dann kommen 40 ml San Pompello ins Glas, 160 ml Tonic Water, eine halbe Limette und reichlich Eis. Das Salz nimmt der Grapefruit die Schärfe und stellt ihre Frucht nach vorn – dasselbe Prinzip wie bei der Paloma, nur ohne Tequila.
Am Tisch zieht es ihn nach Lateinamerika. Ceviche, Tacos, Guacamole mit Chips oder schlicht eine Schale gesalzener Pistazien ziehen ihn auf ihre Seite. Was scharf ist, verträgt er ebenfalls gut – die Säure löscht, wo Chili brennt.
Angebrochen hält die Flasche kühl und dunkel gut acht Wochen, ungeöffnet mindestens 2 Jahre. Milder wird der Abend mit dem San Orangello, blumiger mit dem Herben Hibiskus.
Apothekenstandard bis in die Sterneküche
Bei Dr. Jaglas werden Kräuter nach denselben Maßstäben eingekauft wie Arzneidrogen. Herkunft, Reinheit und Gehalt sind für jede Charge definiert.
Grundlage dafür ist die Pharmacopoea Germanica, das alte Deutsche Arzneibuch, nach dem die Familie in der Wuppertaler Park-Apotheke bis heute arbeitet. Helmut Jagla führt das Haus, seine Tochter Christina setzt die Elixiere gemeinsam mit ihm an – in Kaltmazeration, damit die Aromen der Wurzeln und Blüten nicht durch Hitze verloren gehen.
Dieser Anspruch hat sich herumgesprochen. Die Berliner Kräuterspezialitäten stehen heute in Bars und in der Spitzengastronomie – für das Rutz, Berlins mit drei Sternen ausgezeichnetes Restaurant, hat Christina Jagla eigene Abfüllungen entwickelt. Für ein Unternehmen, das Ende 2015 aus einer Familienapotheke heraus startete, ist das ein bemerkenswerter Weg.
Von diesem Handwerk profitiert auch der Grapefruit-Aperitif. Wer Auszüge über Jahrzehnte für die Rezeptur ansetzt, weiß, wie viel Bitterkeit ein Getränk trägt, bevor es unangenehm wird. Der schmale Grat zwischen anregend und ungenießbar ist bei der Grapefruit besonders schmal.
Vegan und glutenfrei ist San Pompello selbstverständlich auch. Das gesamte Sortiment von Dr. Jaglas findest du im Hersteller-Hub, und wer die drei Aperitifs nebeneinander verkosten möchte, nimmt das Aperitif Trio.



