Anbieter: Altes Gewürzamt
Safran Fäden
Beschreibung
Safran Fäden vom Alten Gewürzamt in Coupé-Qualität
Safran Fäden vom Alten Gewürzamt sind hochfarbige Narbenspitzen in Coupé-Qualität, von Hand aus der Krokusblüte gezupft. In warmer Brühe eingeweicht, geben sie ihr Gold an Risotto, Paella und Bouillabaisse ab und duften dabei warm, blumig und unverwechselbar.
Safran Fäden sind das kostbarste Gewürz der Welt und kommen beim Alten Gewürzamt aus Klingenberg am Main in einem kleinen Glasröhrchen ins Haus. Coupé heißt dabei, dass nur die tiefroten Spitzen der Narbe hineinkommen und der blasse Griffel darunter wegbleibt.
Warm, blumig und leuchtend im Topf
Der Duft steht für sich, warm und blumig, mit einer Ahnung von Honig und Heu darunter. In Flüssigkeit gibt das Gewürz sein Gold ab und färbt Reis und Sauce in ein strahlendes Gelb, das kein anderes Gewürz so hinbekommt. Auf dem Teller bleibt der Ton fein und herb-blumig, und genau das hebt ihn von allem anderen ab.
Je weniger blasses Material im Röhrchen liegt, desto kräftiger färbt und duftet dieselbe Menge. Coupé ist deshalb zwar teurer je Gramm, im Topf aber sparsamer, weil du für dieselbe Wirkung weniger davon brauchst. Im Alten Gewürzamt landet darum diese Auslese im Röhrchen.
Ganze Fäden haben zudem den Vorzug, dass du sie ansehen kannst. Die tiefrote Farbe, die trompetenförmig aufgeweitete Spitze und der trockene Bruch zwischen den Fingern verraten dir die Qualität, während gemahlene Ware all das unter sich verbirgt.
Im Risotto alla Milanese und in der Paella
Ein cremiges Safranrisotto lebt davon, dass die Fäden vorher in warmer Brühe ziehen und dort ihr Gold freigeben. Paella, Bouillabaisse, ein süßer Milchreis und eine helle Fischsuppe holen sich ihr Gelb auf demselben Weg. Auch ein Safranhuhn und eine helle Sauce zu Kabeljau bauen auf diesem Auszug auf.
Das Einweichen ist der halbe Erfolg. Farbe und Aroma lösen sich langsam, weshalb die Fäden in warme, niemals kochende Brühe, Milch oder Wein gehören, und zwar bevor der Rest des Gerichts entsteht. Wer es genau nimmt, zerreibt sie vorher trocken zwischen den Fingern. Zehn bis zwanzig Minuten in der warmen Flüssigkeit genügen dafür völlig.
Trocken in heißes Fett geworfen verbrennen sie dagegen und schmecken danach streng, und dieselbe Hitze zerstört auch die Farbe. Eine Prise reicht für vier Portionen Risotto, und mehr edle Gewürze stehen bei den Einzelgewürzen und Kräutern.
Von Hand gezupft, ausgesucht fürs Alte Gewürzamt
Der Krokus blüht im Herbst, und zwar nur drei bis vier Wochen lang. Die Blüten öffnen sich im Morgengrauen und werden noch vor der Sonne gepflückt, weil Hitze und Licht ihnen zusetzen, und jede einzelne trägt genau drei rote Narben. Dieser Aufwand erklärt, warum das Gewürz seit jeher nach Gramm und nicht nach Handvoll gehandelt wird.
Herausgelöst werden sie mit den Fingern, noch am selben Tag, und weil dieser Aufwand am Preis hängt, kauft das Alte Gewürzamt bevorzugt hochfarbige Ware ein. Farbe, Bitterkeit und Duft sitzen dabei in drei verschiedenen Stoffen, und der Duft entsteht überhaupt erst beim behutsamen Trocknen.
Zu Hause bleibt das Röhrchen deshalb am besten geschlossen und dunkel, weil Licht und Luft dem Gewürz nehmen, was die Ernte ihm mitgegeben hat. Es gehört zum Sortiment vom Alten Gewürzamt und steckt auch im Orientalischen Gemüsezauber.



