Anbieter: Pfeffersack und Soehne
Ras el Hanout – Keramikdose
Beschreibung
Ras el Hanout, das beste Gewürz des ganzen Ladens
Das Pfeffersack und Soehne Ras el Hanout ist die marokkanische Königsmischung: orientalische Würze, angenehme Süße und herzhafte Tiefe, abgerundet von dezenter Schärfe. Grob geschrotet, 50 Gramm in der Westerwälder Keramikdose.
Ras el Hanout heißt übersetzt „Herr des Ladens" – und der Name ist Programm: Traditionell mischt der Chef eines marokkanischen Gewürzhandels seine beste Komposition aus bis zu 25 Gewürzen persönlich. Die Version von Pfeffersack und Soehne folgt diesem Geist: orientalische Würze, feine Süße, herzhafte Noten und eine dezente Schärfe zum Finale.
Süß, würzig, warm und dann ein leiser Biss
Ras el Hanout erzählt seine Geschichte in Schichten: Erst kommen die warmen, süßlichen Töne, die an Basar und Blütenhonig denken lassen, dann die herzhafte Würze, und ganz zum Schluss meldet sich eine feine Schärfe, die alles zusammenbindet.
Genau diese Vielschichtigkeit macht die Mischung so beliebt: Sie schmeckt nach Reise, ohne zu überfordern – Marrakesch für Einsteiger und Kenner gleichermaßen. Wer einmal damit gekocht hat, sucht Anlässe.
Früher wanderten in manche Mischungen sogar Rosenknospen und Lavendel – jeder Händler hütete seine Liste wie ein Familiengeheimnis. Ein festes Rezept gibt es bis heute nicht: Ras el Hanout ist eine Gattung mit tausend Gesichtern, und genau das macht jede Hausmischung zur Visitenkarte.
Erst rösten, dann mörsern, dann träumen
Sein volles Aroma entfaltet das grob geschrotete Ras el Hanout, wenn du es kurz in der trockenen Pfanne anröstest und anschließend im Mörser zerstößt – die Küche duftet dann schon mal vor wie ein Souk am Vormittag.
Damit würzt es Tajines und Couscous, geschmortes Lamm und Hähnchen, pikante Eintöpfe und geröstetes Gemüse – Karotten und Blumenkohl aus dem Ofen werden damit zur Hauptspeise. Auch in Reisgerichten, Hummus oder über Süßkartoffeln zeigt der Herr des Ladens, warum er den Titel trägt. Mehr Welten im Glas findest du bei den Gewürzen.
Neben der Tajine gehören ihm die gerösteten Möhren: in Scheiben mit Olivenöl und einem Löffel der Mischung ins Rohr, am Ende Honig und Zitrone darüber – ein Blech, das nach Basar duftet und nach Nachschlag verlangt.
Bis zu 25 Gewürze durften traditionell hinein – die Koblenzer Version konzentriert sich aufs Wesentliche, seit 2011 nach derselben Devise: lieber 1 gute Rezeptur als 10 halbe. Übers Jahr trägt die Dose durch Schmortöpfe, Ofenbleche, Reispfannen. Der Titel verpflichtet eben – und diese Dose nimmt ihn wörtlich. Auch Hummus und Joghurt-Dips wachsen mit einer Prise über sich hinaus.
Marokkos Königsmischung, gemischt in Koblenz
In Marokko ist Ras el Hanout Vertrauenssache – jede Mischung trägt die Handschrift ihres Händlers. Die Koblenzer Handschrift stammt von Pfeffersack und Soehne: nach gut gehüteter Rezeptur gemischt, grob geschrotet, damit die ätherischen Öle bis zum Mörsern geschützt bleiben.
Abgefüllt wird in die schwarze Keramikdose aus dem Westerwald, von Hand gefertigt und mit Kork verschlossen – ein würdiges Zuhause für eine Mischung, deren Name schon Anspruch ist. Tradition aus Marrakesch, Handwerk vom Westerwald, Rezeptur aus Koblenz: drei Orte, eine Dose.
Die britisch-indische Antwort darauf heißt Madras Curry, alle Dosen des Hauses stehen bei Pfeffersack und Soehne – und weitere Mischungen bei den Gewürzmischungen. Der Herr des Ladens empfiehlt sich selbst!



