Anbieter: piekfeine Brände

Quittenbrand

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Menge

Beschreibung

Quittenbrand von Piekfeine Brände aus Bremer Privatgärten

Quittenbrand von Piekfeine Brände ist ein klarer Edelbrand aus Apfel- und Birnenquitten, die in Bremer Privatgärten geerntet werden. Zweifach in kleinen Kupferblasen destilliert, ohne Zucker und ohne Aroma, mit 40 % vol in der Flasche.

Quittenbrand ist der klare Edelbrand von Piekfeine Brände aus Bremen, gebrannt von Birgitta Schulze van Loon aus Apfel- und Birnenquitten. Die Früchte kommen aus Privatgärten der Stadt, das Destillat steht mit 40 % vol in der 350 ml Flasche – ein Brand, dessen Rohstoff man kaum noch kaufen kann.

Zitrone, Vanille und der Duft aus der Obstschale

Wer je eine reife Quitte im Zimmer liegen hatte, kennt diesen Duft: blumig, zitronig, ein wenig nach Vanille, und er füllt den ganzen Raum.

Genau das findest du im Glas wieder. Der Brand zeigt sich fruchtig, blumig, zitronig, mit einer feinen ätherischen Schärfe, die am Ende noch lange stehen bleibt. Süß ist er nicht, denn Zucker kommt keiner hinein.

Roh ist die Quitte ungenießbar hart und herb, gekocht wird sie zu Gelee, gebrannt aber gibt sie ihr Aroma unverfälscht ab. Deshalb gilt sie unter Brennern als eine der schwierigsten und zugleich lohnendsten Früchte.

Alt ist sie obendrein: Die Quitte wird seit über 4.000 Jahren kultiviert und war im antiken Griechenland längst bekannt, als der Apfel noch eine Randerscheinung war. Aus den Küchen ist sie inzwischen fast verschwunden, weil sie Arbeit macht – schälen, schneiden, kochen, nichts davon geht schnell.

Nach dem Essen, zu Käse, in die Küche

Ins Glas kommt er bei etwa 18 Grad, denn zu kalt verschließt die Quitte ihren blumigen Ton. 2 cl genügen, dieser Brand will nicht gestürzt werden.

Nach einem langen Essen steht er für sich, zu gereiftem Hartkäse ist er ein ernst zu nehmender Begleiter, und neben einem Stück Apfelkuchen tut er, was ein guter Obstbrand tun soll. Der Brand mag Herbstliches: Wild, Gänsebraten, Backpflaumen, alles mit Nelke und Lorbeer.

In der Küche reicht ein Löffel, um ein Quittengelee oder einen Bratapfel zu heben. Wer lieber Birne im Glas hat, greift zum Williams Birnenbrand, den es aus demselben Haus gibt.

Quitten aus den Gärten der Nachbarschaft

Für diesen Brand werden Apfel- und Birnenquitten aus Bremer Privatgärten verarbeitet, also aus Bäumen, die niemand gewerblich bewirtschaftet.

Das ist kein Marketing, sondern schlicht die Rohstofflage: Quitten stehen kaum noch in Plantagen, dafür in alten Hausgärten, wo sie Jahr für Jahr geerntet und selten verwendet werden. Wer sie brennen will, muss also klingeln gehen.

Zwei Sorten kommen dabei zusammen, und sie ergänzen sich gut. Die Apfelquitte ist runder, härter und säurebetonter, die Birnenquitte länglicher, weicher und milder im Ton. Gemeinsam gebrannt ergeben sie mehr, als jede für sich hergäbe – Säure und Duft aus der einen, Fülle aus der anderen.

Anschließend läuft die Maische zweimal durch kleine Kupferbrennblasen, im Rau- und Feinbrandverfahren, wobei jede Charge einzeln beurteilt wird. Bei den Edelbränden wird bewusst auf Zucker oder Aromastoffe verzichtet, so Birgitta Schulze van Loon – verdünnt wird allein mit weichem Bremer Wasser. Das ganze Sortiment findest du bei Piekfeine Brände, und die wilde Beere zeigt der Waldhimbeergeist.