Anbieter: Altes Gewürzamt

Purple Curry

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Beschreibung

Purple Curry vom Alten Gewürzamt, lila und fruchtig

Purple Curry vom Alten Gewürzamt ist die milde Currymischung, deren leuchtendes Violett von der getrockneten Hibiskusblüte stammt. Dieselbe Blüte bringt eine feine Fruchtsäure mit, die zu Jakobsmuscheln, hellem Fisch und Geflügel überraschend gut zusammengeht.

Purple Curry ist die milde Currymischung vom Alten Gewürzamt aus Klingenberg am Main, abgefüllt in einer Dose mit 85 Gramm Inhalt. Die Hibiskusblüte steht an erster Stelle, dahinter folgen Bockshornklee, schwarzer Pfeffer und Knoblauch, und die Farbe hält sich bis auf den Teller.

Fruchtige Säure und ein sattes Violett

Schon beim Öffnen ist das Purple ein kleiner Auftritt, denn ein derart kräftiges Lila erwartet in einer Gewürzdose niemand. Auf dem Teller folgt eine helle Säure, und Koriander, Fenchel und Kardamom setzen blumige Töne daneben. Zurückhaltend in der Schärfe und lebendig im Geschmack, so lässt sich das Purple in einem Satz fassen.

Unter den Currymischungen des Hauses trägt nur das Purple seine Farbe vom Hibiskus statt vom Kurkuma, und erst dadurch setzt sich das Rotviolett überhaupt durch. Den Curry-Grundton übernimmt der Bockshornklee gleich dahinter, während schwarzer Pfeffer für die Wärme sorgt und die Mischung dabei mild bleibt.

Was hier Hibiskusblüte heißt, sind die getrockneten Kelchblätter der Roselle, jene fleischigen Hüllen, die nach dem Verblühen übrig bleiben. Sie bringen Fruchtsäure mit und dieselben Farbstoffe, die auch Rotkohl und Holunder färben. In Ägypten ergeben die Kelche den Karkade, in Mexiko das Agua de Jamaica.

Zu Jakobsmuscheln, Fisch und hellem Reis

Kurz gebratene Jakobsmuscheln zeigen das Lila am deutlichsten, weil ihr Fleisch darunter weiß bleibt. Auf weißem Reis, in einer hellen Sauce oder auf Blumenkohl kommt es genauso zur Geltung, und Geflügel und Kaninchen nehmen die Frische bereitwillig auf. Ein Joghurt-Dip mit etwas Limette leuchtet danach von innen heraus.

Rühre das Pulver mit etwas Öl zu einer Paste an und bestreiche den Fisch damit, bevor er in die Pfanne geht. Bei der Farbe hilft ein wenig Chemie: Die Pflanzenfarbstoffe des Hibiskus reagieren auf Säure, und je saurer die Umgebung, desto klarer bleibt das Rotviolett.

Ein Spritzer Zitrone hält die Farbe also frisch, während Natron oder sehr kalkiges Wasser sie ins Stumpfgraue ziehen. Herzhaft wird die Würze durch den Knoblauch an vierter Stelle, der sie vor lauter Frucht bewahrt. Wie hell ein Curry sonst noch sein kann, zeigt die Curry- und Masala-Auswahl.

Hibiskus und Handwerk aus Klingenberg

Dass ein Curry lila wird, ist reine Botanik, denn die getrocknete Blüte gibt Farbe und Säure in einem Zug ab. Im Alten Gewürzamt wird sie dafür mit dreizehn weiteren Gewürzen zu einer Mischung zusammengeführt, die es so kein zweites Mal gibt.

Gemahlen wird in kleinen Mengen, und auf Rieselhilfen verzichtet das Alte Gewürzamt dabei bewusst, weshalb das Pulver dicht und ergiebig in der Dose liegt. Gut verschlossen und dunkel gelagert hält es seine Farbe lange, denn Licht und Feuchtigkeit gehen zuerst daran, bevor das Aroma nachlässt. Ein knapper Teelöffel würzt vier Portionen, mehr braucht ein so dicht gemahlenes Pulver selten.

Das Purple Curry stammt aus dem Sortiment vom Alten Gewürzamt, und wer die dunkle, süßliche Gegenrichtung sucht, findet sie im Curry Goa mit seinem Sternanis. So bunt kann eine Gewürzdose sein.