Anbieter: Hoos London Gin
Pink Grapefruit Gin-Likör – 500ml
Beschreibung
Pink Grapefruit Gin-Likör von Hoos für den Sommerabend
Pink Grapefruit Gin-Likör von Hoos ist ein fruchtig-herber Aperitif aus Karlsruhe, gebaut auf dem London Gin des Hauses. Grapefruitschale und Zitronenmelisse ziehen darin, frischer Saft kommt dazu – süß wird er dabei nicht.
Pink Grapefruit Gin-Likör ist die sommerliche Ausgabe des Hoos London Gin von Heiko Hoos aus Karlsruhe. Schale der Pink Grapefruit und Zitronenmelisse mazerieren im fertigen Gin, danach kommt frisch gepresster Saft hinzu. Mit 30,5 Prozent Alkohol ist er ein Gin-Likör, bleibt dabei aber deutlich herber als die meisten seiner Art.
Grapefruit vorn, Kräuter dahinter, Bitterkeit darunter
Die Pink Grapefruit kommt zuerst, saftig und mit dieser typischen Herbe, die Grapefruitschale mitbringt. Dahinter bleiben die Kräuter des London Gin gut erkennbar, vor allem Wacholder, Kiefernsprossen und Kamille. Zitronenmelisse macht das Ganze hell, ohne dass es ins Limonadenhafte kippt. Was ihn von vielen rosa Flaschen im Regal unterscheidet, ist genau diese Bitterkeit – sie erinnert an mediterrane Bitterliköre und hält die Süße im Zaum.
Der niedrigere Alkoholgehalt macht ihn milder als den klassischen London Gin, deshalb lässt er sich auch pur trinken, gut gekühlt und in kleinen Schlucken. Anders als sein trockener Bruder wird er nach der Mazeration fein filtriert, damit der Saft ihn nicht trübe macht. Das Ergebnis leuchtet zart rosé, ohne grell zu wirken.
Der Aperitif für lange Abende draußen
Als Aperitif braucht er wenig Zutun, eiskalt ins Glas, eine Scheibe Grapefruit dazu. Wer ihn länger machen will, füllt mit einer herben Blutorangenlimonade auf und dekoriert mit Pampelmusenschale – ein Longdrink, der auf der Terrasse länger hält als ein Gin Tonic. Auch ein trockenes Tonic verträgt sich mit ihm, es schiebt die Bitterkeit nach vorn und nimmt der Frucht etwas von ihrer Rundung.
Zu Oliven, gesalzenen Mandeln und Käsegebäck ist er in seinem Element, weil die Salzigkeit die Grapefruit noch fruchtiger wirken lässt. Stell die Flasche vorher in den Kühlschrank, kalt schmeckt er deutlich klarer als bei Zimmertemperatur. Wer den trockenen Klassiker daneben stellen möchte, findet ihn als London Gin, zum Kennenlernen gibt es den Pink Grapefruit auch in der 200-ml-Flasche.
Ein Ausflug in die Südsee aus Karlsruhe
„Nur weil wir uns heimischen Kräutern verschrieben haben, heißt das nicht, dass wir nicht auch gelegentlich von der Südsee träumen“, sagt Heiko Hoos über diese Flasche. Der Grundstoff bleibt sein London Dry Gin mit fünfzehn Botanicals, den er seit 2014 in Chargen von 120 Flaschen brennt und von Hand nummeriert.
Erst danach beginnt die zweite Runde, in der Schale der Pink Grapefruit und Zitronenmelisse im fertigen Gin ziehen, bevor frisch gepresster Saft dazukommt. Weil frische Frucht immer etwas Trübung mitbringt, geht der Aperitif zum Schluss durch einen feinen Filter, bevor er in die dunkle Flasche kommt.
Hinter alldem steht weiterhin ein Ein-Mann-Betrieb ohne Investor, der 2015 beim Internationalen Spirituosen-Wettbewerb Silber holte und in Paris den Best Innovation Award der Cocktail Spirits. Das übrige Sortiment steht bei Hoos, weitere Flaschen für die blaue Stunde im Aperitif-Regal. Ein Sommerdrink mit Rückgrat.



