Anbieter: piekfeine Brände

Piekfeiner Korn

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Piekfeiner Korn von Piekfeine Brände im Whiskyfass gereift

Piekfeiner Korn von Piekfeine Brände ist ein fassgereifter Roggen-Doppelkorn aus Bremen, zweifach in der Kupferblase gebrannt und mindestens ein Jahr im ausgedienten Whiskyfass gereift. Auf Zucker oder Aroma sowie auf jeden Verschnitt verzichtet die Brennerei bewusst – mehr als Roggen, Fassholz und weiches Bremer Wasser braucht er nicht.

Piekfeiner Korn ist der fassgereifte Doppelkorn von Piekfeine Brände aus Bremen, gebrannt von Birgitta Schulze van Loon. Als 1999 die letzte Bremer Kornbrennerei ihre Türen schloss, stand die Hansestadt achtzehn Jahre ohne eigenen Korn da – bis Birgitta ihn Anfang 2017 zurückholte, mit 38 % vol in der 500 ml Flasche.

Trockene Getreidesüße unter feinem Fassholz

Der Roggen bringt eine trockene, fast brotige Süße mit, und das Eichenfass legt Vanille, Nuss und ein wenig Rauch darüber.

Eiskalt aus dem Gefrierfach wirkt er straff und klar, bei Zimmertemperatur öffnet er sich und zeigt sich würzig, malzig, samtig. Die Mehrfachdestillation nimmt ihm jede Schärfe, das Jahr im Holz gibt ihm die Farbe eines hellen Bernsteins und jene ruhige Tiefe, welche man sonst von einem jungen Whisky kennt.

Dass er nach Brotkruste schmeckt und nicht nach Alkohol, liegt am Roggen. Weizen brennt sich weicher und neutraler, Roggen dagegen bringt seine dunkle, herbe Würze mit ins Destillat und behauptet sie auch nach dem Fass noch. Vegan ist er obendrein, laktosefrei und glutenfrei, weil beim Brennen nichts vom Korn übrig bleibt außer seinem Duft. Ein Korn, der sich Zeit genommen hat.

Das Herrengedeck und was ihm sonst schmeckt

Klassisch kommt der Korn ins kleine Glas neben ein kühles Bier, denn das Herrengedeck ist im Norden älter als jede Cocktailkarte.

Er verträgt sich mit allem, was deftig auf den Tisch kommt: Matjes, Grünkohl mit Pinkel, geräucherter Schinken, ein Stück kräftiger Käse. Der Korn mag es herzhaft und salzig, viel Beiwerk braucht er nicht. Wer ihn lieber lang trinkt, gießt Tonic oder Ginger Ale darauf und legt eine Zitronenzeste dazu.

Und weil er im Whiskyfass lag, macht er auch im Old Fashioned eine überraschend gute Figur, wo sonst Bourbon steht. In der Grünkohlzeit gehört er ohnehin auf den Tisch, kalt eingeschenkt zwischen zwei Gängen. Ein kleines Glas, mehr braucht es nicht.

Zweimal durch die Kupferblase, dann ins Fass

„Gebrannt mit Herz und Hand“, so Birgitta Schulze van Loon über ihre Arbeit – den Roggen brennt sie zweifach in kleinen Kupferbrennblasen und füllt das frische Destillat anschließend ins Holz.

Das Fass hat da schon ein Leben hinter sich: 225 Liter Eiche, drei Jahre lang belegt mit dem VAN LOON, dem ersten hanseatischen Single Malt aus ihrer eigenen Brennerei. Mindestens ein Jahr ruht der Korn darin, bevor er allein mit weichem Bremer Wasser auf 38 % vol herabgesetzt wird – das ist die Marke, ab welcher ein Korn sich Doppelkorn nennen darf.

Norddeutschland brennt Getreide seit dem 15. Jahrhundert, und dieser hier ist der einzige Korn, welcher aus Bremen kommt. Er entsteht in kleinen Chargen, genau wie die Haselnuss Spirituose und der Williams Birnenbrand aus demselben Haus. Das ganze Sortiment findest du bei Piekfeine Brände.