Anbieter: Italianavera

Pacchetelle – Piennolo Tomaten

8,95 €4,84 €Im Angebot
Inhalt
Abtropfgewicht
Menge

Beschreibung

Pacchetelle Piennolo Tomaten DOP von Italianavera, halbiert im Glas

Pacchetelle Piennolo Tomaten DOP von Italianavera sind ungeschälte, der Länge nach halbierte Kirschtomaten vom Vesuv. Ihren Namen trägt die Sorte von der Art ihrer Ernte, denn sie hängt in geflochtenen Trauben, a piennolo, und reift dort weiter.

Pacchetelle Piennolo Tomaten von Italianavera sind halbierte Filets der geschützten Sorte Pomodorino del Piennolo del Vesuvio DOP. Pacchetelle heißen in Kampanien die Hälften, die mit dem Messer aus der Traube geschnitten werden, bevor sie ins Glas kommen.

Süß, intensiv und fest im Biss

Das Fleisch ist dick und kompakt, die Haut fest, und beides zusammen macht die Frucht so lagerfähig, dass sie monatelang an der Rispe hängen kann. Genau darum wird sie am Vesuv seit jeher aufgehängt statt sofort verarbeitet.

Im Glas bleibt diese Konzentration erhalten, süßer und salziger zugleich als bei frisch verarbeiteter Ware, mit einem deutlichen mineralischen Zug dahinter. Du schmeckst das schon am ersten Bissen, ganz ohne Begleitung.

Geerntet wird zwischen Juli und August, danach werden die Trauben von Hand geteilt und die Früchte der Länge nach halbiert. Diese Hälften kommen ins Glas, so wie sie vom Bund genommen wurden.

Wer sie erhitzt, gibt sie erst ganz zum Schluss dazu, denn ihr Aroma ist bereits konzentriert und braucht keine weitere Reduktion. Zwei Minuten in der warmen Pfanne genügen, damit sie ihr Öl annehmen.

Zu schade fürs Sugo, ideal als Antipasto

Für eine lang gekochte Sauce sind die Pacchetelle fast zu schade, auf der Antipastiplatte neben Käse und Aufschnitt kommen sie besser zur Geltung. Roh auf geröstetem Brot ergeben sie mit Olivenöl und Salz eine schnelle Bruschetta.

Klassisch werden sie zu Spaghetti alla Chitarra mit Muscheln serviert, wo ihre Süße gegen das Salzige der Muscheln steht. Zu gegrilltem Fisch treten sie als Beilage auf, kurz erwärmt und mit etwas Zitronenschale abgerundet.

Auch auf einer weißen Pizza ohne Sauce, erst nach dem Backen aufgelegt, behalten sie ihre Form und ihren Saft. Zu Burrata oder gereiftem Pecorino genügt etwas grob gemahlener Pfeffer.

Abgetropft und mit etwas Olivenöl beträufelt, halten sie sich gekühlt noch zwei bis drei Tage. Länger sollte das offene Glas nicht stehen, weil die Hälften sonst weich werden.

Milder fällt die Cilegino Kirschtomaten von Italianavera aus, mehr Antipasti stehen in Konserven und Eingemachtes und weitere Sorten in Pasta, Risotto und Sugo bereit.

In Trauben gereift am Hang des Vesuvs

Die Sorte wächst an den unteren Hängen des Vesuvs, auf Lavaboden, der kaum Wasser hält und die Pflanze zwingt, tief zu wurzeln. Aus dieser Knappheit stammt der konzentrierte Geschmack, den kein bewässertes Feld erreicht.

Die Rispen tragen meist acht bis fünfzehn Früchte und werden zu Bündeln geflochten, die unter Dachvorsprüngen und in kühlen Kellern hängen. So brachten die Vesuvianer ihre Ernte über den Winter, lange bevor es Konserven gab.

Der Vulkan gibt nicht nur den Boden vor, sondern auch die Höhe, denn diese Pflanze steht kaum über den unteren Lagen. Weiter oben wird es ihr zu kühl, weiter unten fehlt der Lavaboden.

Die geschützte Ursprungsbezeichnung sichert Herkunft und Erntemethode ab und gilt einzig für die Hänge rund um den Vulkan. Italianavera verarbeitet die Bündel von Hand, weil sich das Teilen der Trauben nicht mechanisieren lässt.

Inhalt 580 g – Abtropfgewicht 550 g

Inhalt 580g – Abtropfgewicht 550g