Anbieter: piekfeine Brände
Orangenlikör mit Whisky
Beschreibung
Orangenlikör mit Whisky von Piekfeine Brände aus Bremen
Orangenlikör mit Whisky von Piekfeine Brände ist ein Orangenlikör aus mazerierten Schalen vollreifer Orangen, verschnitten mit dem hauseigenen VAN LOON Single Malt. Mit 40 % vol steht er näher an einem Digestif als an einem Dessertlikör.
Orangenlikör mit Whisky ist der kräftige Orangenlikör von Piekfeine Brände aus Bremen, gemacht von Birgitta Schulze van Loon aus Orangenschalen und ihrem eigenen Single Malt. Er steht mit 40 % vol in der 350 ml Flasche und liegt damit deutlich über dem, was ein Likör mitbringen muss.
Bittere Schale trifft warmes Fassholz
Zuerst kommt die Orange, aber nicht als Saft, sondern als Schale: ätherisch, herb, mit dem Duft, den man beim Abreiben in der Hand hat.
Dahinter arbeitet der Whisky und legt Holz, Malz und ein wenig Rauch darunter. Was daraus entsteht, ist fruchtig, herb, würzig zugleich – ein Likör, der nicht in Richtung Bonbon geht, sondern in Richtung Bar.
Die 40 % vol sind hier kein Zufall. Bei weniger Alkohol würde die Schalenbitterkeit flach wirken; so bleibt sie aufrecht und trägt den Whisky mit. Wer klassische Orangenliköre kennt, merkt den Unterschied im ersten Moment.
Ein Likör braucht nach dem Gesetz nur 15 % vol, viele Orangenliköre bleiben nah an dieser Grenze und werden entsprechend süß. Hier ist es umgekehrt: Der Alkohol steht vorn, der Zucker hält sich zurück.
Pur, über Eis oder im Old Fashioned
Ins Glas kommt er bei Zimmertemperatur, denn kalt verschließt sich die Orangenschale und der Whisky bleibt stumm.
Nach dem Essen steht er für sich, zu dunkler Schokolade und zu Orangenkuchen sowieso. In der Bar ersetzt er den Curaçao, wo mehr Tiefe gefragt ist: im Old Fashioned, im Sidecar, in jedem Drink, in dem Orange und Whisky ohnehin zusammenkommen sollen. Der Likör mag Bitteres und verträgt sich gut mit Campari. Ein Spritzer davon in einen Espresso Tonic gehört ebenfalls zu den Dingen, die besser funktionieren, als sie klingen.
Über Vanilleeis gegossen ergibt er einen sehr erwachsenen Nachtisch, und ein Löffel im Schokoladenteig verwandelt jeden Kuchen. Wer die salzig-süße Seite des VAN LOON sucht, findet sie im Karamell Whisky Likör.
Warum es die Schale ist und nicht der Saft
Das Aroma der Orange sitzt fast vollständig in den ätherischen Ölen der Schale, nicht im Fruchtfleisch – deshalb wandern hier nur die Schalen vollreifer Früchte in den Alkohol.
Kalt entzieht der Alkohol ihnen über Tage das Aroma und bindet es, was Fachleute Mazeration nennen. Anschließend wird das Mazerat destilliert, sodass ein hochprozentiges, klares Orangendestillat entsteht. Erst danach kommen Zucker, Wasser und der VAN LOON dazu.
Der Umweg über die Destillation ist der Grund, warum der Likör klar bleibt und nicht trüb wird. Ein reiner Ansatz aus Schalen und Zucker wäre einfacher und billiger, würde aber nach einigen Monaten müde schmecken – ein Destillat verliert seine Frische nicht.
Aus eigenen Destillaten statt aus zugekauftem Alkohol zu arbeiten, so Birgitta Schulze van Loon über ihr Likörsortiment – hier gleich zweifach, weil sowohl das Orangendestillat als auch der Whisky im eigenen Haus entstehen. Den Single Malt brennt sie seit 2015. Das ganze Sortiment findest du bei Piekfeine Brände, und wer Wacholder statt Orange sucht, nimmt den Triple Peak Gin.



