Anbieter: Monterosa
Olivenöl Macanilha
Beschreibung
Sortenreines Macanilha-Olivenöl aus Moncarapacho
Das Monterosa Olivenöl Macanilha ist ein sortenreines Natives Olivenöl Extra aus handgepflückten Maçanilha-Algarvia-Oliven der Familie von Rosen. Mittelkräftig, kräuterfrisch, mit pfeffrigem Abgang. Kein Verschnitt aus dem Tank, sondern Handwerk vom 20-Hektar-Hain an der östlichen Algarve.
Monterosa Olivenöl Macanilha bringt die Kräuterwürze der portugiesischen Algarve in deine Küche und ist ein sortenreines Natives Olivenöl Extra der Familie von Rosen aus Moncarapacho. 250 ml oder 500 ml in dunkler Flasche, früh geerntet, in Granitsteinmühlen gemahlen. Lass dich überraschen, wie viel Algarve in einem einzigen Tropfen wohnen kann.
Im Glas leuchtet das Öl in einem klaren Goldgrün und duftet nach frisch geschnittenem Gras, jungen Kräutern und einem Hauch grüner Apfel. Am Gaumen entfaltet das Macanilha eine ausgewogene Würze – saftig, kräuterfrisch, mit einer pfeffrigen Schärfe, welche dich erst spät am Hals begrüßt. So schmeckt frühe Ernte.
Saftig, kräuterfrisch, mit pfeffrigem Schluss
Das Olivenöl Macanilha gehört zu den mittelkräftigen Olivenölen – nicht so wuchtig wie ein junges Picual, nicht so mild wie ein reifes Arbequina. Es trifft die Mitte und bringt Charakter mit, ohne dabei den Salat oder das Brot zu überstimmen.
Die Kräuternote ist sein erkennbares Merkmal: Schnittgras zuerst, dann Petersilie und Minze, im Hintergrund ein Hauch junger Basilikum, frisch zwischen den Fingern zerrieben. Hintergründig trägt das Öl einen feinen Vanille-Schimmer, welcher die grüne Würze rund werden lässt. Der Abgang ist leicht pfeffrig, wie es bei früh geernteten Ölen sein soll, und klingt langsam aus.
Zu Salat, Brot und Tomate
Das Öl mag alles, was nach Sommer schmeckt: junge Salate mit Walnusskernen, frisch geschälte Tomaten, gegrillte Zucchini, gebackene Aubergine. Das Öl mag beide Welten – kalt über fertige Speisen ebenso wie warm in der Pfanne, wenn du Gemüse oder Fisch behutsam anbrätst.
Auf einem warmen Sauerteigbrot mit ein paar Flocken Meersalz und einer Scheibe sonnenreifer Tomate wird das Olivenöl Macanilha zur simplen, schnellen Schönheit. Genauso schön zu gegrilltem Fisch, zu gekochten Kartoffeln oder über einen weißen Bohnen-Eintopf am Ende des Kochens. Wer den portugiesischen Bezug aufnimmt, träufelt es über gebackenen Kabeljau oder über eine kalte Gazpacho mit Koriander und Limette.
Lager das Öl kühl, dunkel und gut verschlossen – Olivenöl mag keinen Sonnenschein und keine Nähe zum Herd. Innerhalb von zwölf Monaten nach Anbruch zeigt sich seine Frische am schönsten, danach beginnt die Kräuterwürze leise zu verblassen.
Familie von Rosen seit 1969 an der Algarve
Detlev von Rosen kam 1969 aus Schweden in den Süden Portugals und baute zunächst Wintergemüse für nordeuropäische Märkte an. 1972 stellte die Familie auf Zierpflanzen um, doch ein paar trockene Jahre brachten sie auf eine andere Spur – die Olivenbäume, welche mit weniger Wasser auskommen, ersetzten allmählich einen Orangenhain – eine Wendung, wie Detlev sie bei einem Rundgang durch die Olivenhaine gern erzählte. Im Jahr 2000 fiel dann die Entscheidung, sich ganz dem Olivenöl zu widmen.
Die rund 20 Hektar Olivenhain liegen sieben Kilometer vom Atlantik entfernt in Moncarapacho. Die Maçanilha Algarvia, eine der wenigen ureigenen Olivensorten der Algarve, gedeiht hier in einem Mikroklima aus Atlantikbrise, Kalkstein und kräftigem Sonnenlicht. Geerntet wird im frühen Herbst von Hand, sobald die Oliven zwischen Grün und Violett kippen – je früher, desto kräuterfrischer das Öl.
Direkt nach der Ernte gehen die Oliven in die Mühle: gemahlen in alten Granitsteinmühlen, kalt extrahiert, sorgsam in die dunkle Flasche gefüllt. So bleibt das, was eine frühe Ernte verspricht – Kräuter, Schnittgras, ein Hauch grüner Frucht – auch im Glas erhalten. Pures Handwerk vom Baum bis ins Glas. Alle Achtung.
Ein paar Tropfen auf salzige Butter und Brot
Das Macanilha lässt sich von vielen Seiten nehmen: ein Esslöffel über eine warme Tomatensuppe, in der Pfanne zum sanften Anbraten von Gemüse, ein paar Tropfen auf salzige Butter und Brot, oder ganz pur mit einer Prise Meersalz und einem Stück frischem Sauerteig. Wer das Öl lieber zu einer ganzen Mahlzeit reicht, findet weitere sortenreine Olivenöle aus dem Mittelmeerraum bei uns. Nach dem Anbruch innerhalb von zwölf Monaten genießen.



