Anbieter: Altes Gewürzamt

Muskatnuss ganz

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Beschreibung

Muskatnuss ganz vom Alten Gewürzamt aus Grenada

Muskatnuss ganz vom Alten Gewürzamt sind ungemahlene Nüsse aus Grenada oder Indonesien, ausgesucht nach Größe, Ölgehalt und Duft. Frisch über die Reibe gezogen, gehören sie ins Kartoffelpüree, an Blattspinat mit Rahm und in die Béchamel.

Muskatnuss ganz ist der ungemahlene Samenkern aus dem Sortiment des Alten Gewürzamts in Klingenberg am Main. Warm und würzig im Duft, mit holziger Tiefe und einer leisen Schärfe, bleibt sie in der Hand vornehm still und gibt erst über der Reibe alles preis.

Warum die ganze Nuss den Unterschied macht

Solange die Nuss ganz bleibt, verschließt ihre harte Oberfläche das ätherische Öl im Inneren.

Gemahlener Muskat gibt seinen Duft dagegen an die Luft ab und schmeckt nach wenigen Wochen nur noch nach Staub. Eine ganze Nuss übersteht Jahre in der Dose und liefert bei jedem Zug über die Reibe frischen Duft nach. Je feiner die Reibe, desto mehr Fläche entsteht in einem Augenblick, und desto lauter meldet sich das Gewürz.

Im Kartoffelpüree und im Blattspinat

Kartoffelpüree und Muskat sind ein altes Paar, denn erst die frisch geriebene Nuss macht aus der Beilage ein Gericht.

Auffällig ist, wohin sie am liebsten geht. Milch, Rahm, Butter und Kartoffel sind ihre Lieblingspartner, weil sich das Muskatöl in Fett löst und darin weich getragen wird, statt spitz hervorzustechen. Blattspinat mit Rahm, ein Frikassee, der Wirsing und im Winter ein Milchreis gehören deshalb in dieselbe Reihe.

Lange Hitze mag die Nuss überhaupt nicht, ihr Aroma zieht dabei einfach davon. Reibe sie darum erst kurz vor dem Servieren über das fertige Gericht, in die gebundene Béchamel, über die Suppe, über den Auflauf. Eine halbe Umdrehung an der Reibe genügt für vier Portionen.

Für die Küche heißt das auch, dass ein einzelnes Stück erstaunlich lange reicht. Selbst wer jeden Sonntag Püree macht, kommt damit durch einen ganzen Winter, und der angeriebene Rest verträgt es, wenn er zwischendurch wochenlang in der geschlossenen Dose des Alten Gewürzamts wartet. Praktisch ist ein Hobel mit Fach, in dem das Gewürz gleich mitwohnt.

Zwei Gewürze aus einer Frucht

Botanisch ist die Muskatnuss der Samenkern einer aprikosengroßen Frucht, die am Baum aufspringt, sobald sie reif ist.

Um den Kern liegt ein leuchtend rotes Netz, und dieses Netz ist Macis, die Muskatblüte, feiner und blumiger als der Kern selbst. Beide werden getrennt getrocknet und getrennt gehandelt, obwohl sie aus derselben Frucht stammen. Macis würzt zum Beispiel das Kartoffelstampfgewürz, wo es neben Röstzwiebeln und Kümmel steht.

Grenada und die Molukken

Lange wuchs der Muskatbaum ausschließlich auf den Banda-Inseln der Molukken, und erst im 19. Jahrhundert kam er nach Grenada.

Auf der Karibikinsel gehört der Baum heute so selbstverständlich dazu, dass sie in der Flagge des Landes steht. Ein schwerer Hurrikan riss dort 2004 einen Großteil der Bäume nieder, und weil ein junger Baum sieben bis acht Jahre bis zur ersten Ernte braucht, blieb die Ware danach lange knapp.

Das Alte Gewürzamt kauft deshalb nach Größe, Ölgehalt und Schwere ein, gleich ob die Nüsse aus Grenada oder aus Indonesien kommen. Abgefüllt werden sie ganz und ungemahlen in Klingenberg am Main.

Im Mélange Blanc trifft der Muskat auf weißen Pfeffer und Paradieskörner, weitere unvermahlene Ware steht bei den Einzelgewürzen und Kräutern und im übrigen Sortiment vom Alten Gewürzamt.