Anbieter: Altes Gewürzamt

Mallorquinischer Kräutergarten

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Beschreibung

Mallorquinischer Kräutergarten vom Alten Gewürzamt für Fisch

Mallorquinischer Kräutergarten vom Alten Gewürzamt ist eine mediterrane Mischung aus Tomatenflocken, Oregano, Salbei und Knoblauch. Mit Olivenöl zur Paste angerührt, kommt sie auf ganze Fische, an Lammkoteletts und über Kartoffeln aus dem Ofen. Zitronenmyrte hält die harzigen Kräuter hell.

Mallorquinischer Kräutergarten ist die Kräutermischung des Alten Gewürzamts aus Klingenberg am Main, dreizehn Positionen stark und ohne Salz gemischt. Vorn stehen Tomatenflocken, dahinter Oregano, Salbei, Thymian, Rosmarin und Estragon, ganz am Ende die australische Zitronenmyrte für den hellen Ton.

Ein ganzer Fisch aus dem Ofen

Sein großer Auftritt ist die Dorade oder der Wolfsbarsch aus dem Ofen, außen mit Kräutern belegt und innen mit einer Scheibe Zitrone gefüllt.

Rühre den Kräutergarten dafür mit Olivenöl zu einer lockeren Paste an und streiche sie über Haut und Bauchhöhle. Die Aromastoffe der Kräuter lösen sich in Fett, im Öl verteilen sie sich gleichmäßig und legen sich als Film auf den Fisch, statt trocken abzufallen. Ein Fisch von 800 Gramm braucht bei 200 Grad ungefähr 25 Minuten, dann löst sich das Fleisch von der Gräte.

Am Lammkotelett, an Tintenfisch aus der Pfanne und in einer Aioli findet er genauso seinen Platz. Wer Kartoffeln im Ofen röstet, wendet sie vorher im gewürzten Öl, dann bräunen sie mit einer würzigen Kruste. Ein Teelöffel über drei aufgeschnittenen Tomaten macht aus dem Rest vom Mittag die schnellste Vorspeise des Sommers.

Tomatenflocken vor allen Kräutern

Bemerkenswert ist, was ganz vorn steht, denn die erste Position der Liste gehört der getrockneten Tomate.

Sie bringt Fruchtsäure und natürliche Herzhaftigkeit mit, und genau deshalb schmeckt der Kräutergarten schon beim Öffnen nach fertigem Gericht. Salbei folgt gleich auf Platz drei und ist unter diesen Blättern der kräftigste, weil er viel ätherisches Öl trägt und Hitze aushält, ohne bitter zu werden. Über seinem harzigen Grundton dürfen Estragon und Petersilie ihre Frische ausbreiten.

Grüner und schwarzer Pfeffer stammen von derselben Kletterpflanze und unterscheiden sich nur in Ernte und Behandlung. Grün wird unreif gepflückt und rasch getrocknet, schwarz reift an und dunkelt beim Trocknen nach. Zusammen ergeben beide jene breite Schärfe, die der winzige Bird-Eye-Chili nur anspitzt.

Über der Glut steht er ebenso gut wie im Ofen, weil Salz und Zucker fehlen und deshalb nichts anbrennt oder karamellisiert. Auf Zucchini, Auberginen und Paprikaschoten vom Rost genügt eine Prise nach dem Wenden, und in einem Tomatensalat mit weißen Bohnen zieht sie in wenigen Minuten durch.

Zitronenmyrte, das hellste Blatt der Runde

Die Zitronenmyrte am Ende der Liste ist der Überraschungsgast, ein australischer Strauch, dessen Blätter zu den zitronigsten der Welt zählen.

Verantwortlich dafür ist das Citral, jener Duftstoff, der auch dem Zitronengras seinen Ton gibt. Eine Prise davon legt eine helle Kante über die harzigen Mittelmeerkräuter und hält die Mischung wach, gerade dort, wo Salbei und Rosmarin allein schwer würden. Beim Fisch aus dem Ofen ist das der Grund, warum die Scheibe im Bauch fast schon Zierde ist.

Gemischt in Klingenberg am Main

Je schonender Kräuter getrocknet werden, desto lebendiger duften sie später, und genau darauf schaut das Alte Gewürzamt beim Einkauf. Im Alten Gewürzamt ist der Kräutergarten abgeschmeckt wie eine Sauce, mit dem Salbei als tragender Stimme. Gemischt wird in Klingenberg am Main, ohne Farbstoffe und ohne künstlich hergestellte Aromen.

Französische Kräuterwürze steht mit der Café de Paris Mischung daneben, mediterrane Nachbarn findest du bei den Länderküchen und im übrigen Sortiment vom Alten Gewürzamt.