Anbieter: Pfeffersack und Soehne

Madras Curry – Keramikdose

14,80 €8,70 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Madras Curry, die milde Britin mit indischen Wurzeln

Das Pfeffersack und Soehne Madras Curry ist eine britisch-indische Gewürzmischung: erfrischend mild und aromatisch, mit angenehm senfiger Schärfe und feiner Zitrusnote von Koriander und Kardamom – 60 Gramm in der Westerwälder Keramikdose.

Das Madras Curry von Pfeffersack und Soehne folgt einer kuriosen Geschichte: In Indien ist diese Mischung fast unbekannt – erfunden haben sie indische Restaurants in Großbritannien, benannt nach der Hafenstadt Madras, dem heutigen Chennai. Die Koblenzer Version interpretiert den Klassiker noch eine Spur europäischer: mild, ausgewogen, mit senfiger Schärfe.

Mild, aromatisch und erfrischend anders

Wer bei Curry an Schweißperlen denkt, lernt hier die elegante Schule kennen: Das Madras beginnt aromatisch-warm, die Schärfe kommt senfig und freundlich, und darüber liegt eine helle Zitrusnote – das Geschenk von Koriandersaat und Kardamom, die der Mischung ihre Frische geben.

Würzig, rund und nie aufdringlich: ein Curry für alle Geschmäcker und beide Lager – die Vorsichtigen wie die Neugierigen. Wer mehr Feuer will, schärft einfach mit Chili nach; die Basis trägt es mit Fassung.

Die senfige Note ist das Erkennungszeichen des Madras-Stils: Sie stammt aus der Senfsaat, die in Südindiens Küchen ganze Häuser parfümiert, wenn sie in heißem Öl aufspringt. Diese kleine Explosion lässt sich zuhause nachstellen – Mischung kurz in Ghee oder Butter anrösten, dann erst ablöschen.

Vom Hähnchencurry bis zur Currywurst

Hähnchencurry mit Kokosmilch ist die naheliegende Paradedisziplin, doch das Madras kann mehr: gebratenes Gemüse, Linsengerichte, Fisch in cremiger Sauce, Blumenkohl aus dem Ofen – und ja, auch die deftige Currywurst wird mit dieser Mischung plötzlich Feinkost.

Ein Löffel im Salatdressing mit Joghurt, eine Prise in der Kürbissuppe, etwas davon übers Rührei: Das Curry arbeitet gern im Alltag. Kurz in Öl oder Butter angeschwitzt entfaltet es sein volles Aroma – Curry mag Fett, das darf man wörtlich nehmen. Mehr Mischungen mit Charakter findest du bei den Gewürzen.

Die 60 Gramm wirken unscheinbar, doch Curry ist ergiebig: Ein gehäufter Löffel würzt einen ganzen Topf. So begleitet die Dose durch viele Curryabende, und der Korkdeckel hält Koriander und Kardamom bis zum letzten Löffel frisch.

Die Geschichte lässt sich sogar datieren: 1640 das Fort, 1996 die Umbenennung – dazwischen mehr als 350 Jahre Handel, Küche, Vermischung. Seit 2011 schreibt Koblenz an dieser Geschichte mit, Dose für Dose. So schmeckt Völkerverständigung, wenn man sie löffeln kann – mild genug für alle am Tisch, spannend genug für Kenner.

Von Fort St. George nach Koblenz

Madras wuchs ab 1640 rund um das britische Fort St. George zur Handelsmetropole, seit 1996 heißt die Millionenstadt Chennai – die Gewürzmischung trägt den alten Namen weiter in die Welt. Eine Mischung als Zeitkapsel: indische Zutaten, britische Idee, europäische Verfeinerung.

Gemischt wird das Madras Curry in der Koblenzer Gewürzmanufaktur von Pfeffersack und Soehne nach eigener Rezeptur, abgefüllt in die handgemachte Keramikdose mit Korkverschluss aus dem Westerwald – lichtdicht und aromatreu, damit Koriander und Kardamom ihre Frische behalten.

Die orientalische Schwester der Mischung heißt Ras el Hanout, die ganze Dosenfamilie wohnt bei Pfeffersack und Soehne – und weitere Currys in unserer Kategorie Curry. So britisch kann Indien schmecken!