Anbieter: Hoos London Gin

London Gin – 200ml

16,00 €8,84 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

London Gin von Hoos in der kleinen Probierflasche

London Gin von Hoos ist ein trockener London Dry Gin aus Karlsruhe, hier in der 200-ml-Flasche. Heiko Hoos füllt ihn ungefiltert ab und nummeriert jede Flasche mit der Hand.

London Gin ist der London Dry Gin von Heiko Hoos aus Karlsruhe, den es hier in der 200-ml-Ausgabe gibt. Gedacht für alle, die einen Gin erst kennenlernen wollen, bevor die große Flasche ins Regal kommt. Fünfzehn Botanicals stecken darin, und mit 44,4 Prozent Alkohol ist die kleine Flasche alles andere als eine halbe Sache.

Harz, Zitrus und ein bisschen Wiese

Der Gin kommt trocken, klar und ohne Umweg, mit kräftigem Wacholder vorneweg und harzigen Kiefernsprossen dahinter. Kamillenblüten und Lavendel bringen etwas Wiese hinein, Zitronen- und Orangenschale halten das Ganze hell und frisch. Wer schon viele Gins probiert hat, erkennt hier schnell, dass die Kräuter nicht als Deko danebenstehen, sondern das Gerüst bilden.

Kubebenpfeffer und Muskatnussblüte legen eine dunkle, leicht pfeffrige Schicht darunter, Angelika gibt dem Ganzen Halt. Weiches Quellwasser aus dem Pfälzer Wald bringt den Gin am Ende auf Trinkstärke, und weil kein Filter im Spiel ist, bleibt alles drin, was die Brennblase hergegeben hat. Das macht ihn kräftig im Auftritt, aber nie kantig im Glas.

Die kleine Flasche als Geschenk und Einstieg

Zweihundert Milliliter reichen für etwa vier Gin Tonic, damit ist die Flasche eine gute Gelegenheit, den Karlsruher einmal in Ruhe auszuprobieren. Als Mitbringsel funktioniert sie ebenso, denn die dunkle Flasche mit dem geschwungenen H braucht keine Verpackung mehr. Wer mehrere Gins nebeneinander stellen will, kommt mit den kleinen Formaten deutlich weiter als mit einer angebrochenen 0,7-Liter-Flasche im Schrank.

Ein trockenes Tonic bleibt der klassische Partner, weil es den Wacholder stehen lässt und ihn nicht zudeckt. Kalt muss es sein, viel Eis gehört dazu, sonst verwässert das Glas zu schnell. Rosmarin oder eine Orangenzeste holen die Kräuterseite noch etwas nach vorn. Gefällt dir der Gin, wartet die große 500-ml-Flasche, und daneben steht der fruchtige Pink Grapefruit in derselben Größe.

Heiko Hoos macht alles selbst

Angefangen hat Heiko Hoos 2014, ohne Investor und ohne Spirituosenkonzern im Hintergrund, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Er tüftelte lange an der Rezeptur, zeichnete das geschwungene H selbst und suchte so lange nach einer Flasche, bis sie zum Inhalt passte. Der Aufwand steckt im Inhalt, nicht im Marketing – das ist Heikos Linie, und man sieht es der schlichten Flasche an.

Je Brennvorgang verlassen höchstens 120 Flaschen die Brennerei, jede mit ihrer eigenen Nummer auf dem Etikett. Die Botanicals ziehen vorher zwei Tage in Neutralalkohol, dann geht es bei niedriger Temperatur durch die Kupferblase, und danach ruht der Gin noch einige Wochen, bevor er in die Flasche darf.

Dass die Arbeit ankommt, hat 2015 die Silbermedaille beim Internationalen Spirituosen-Wettbewerb gezeigt, nachdem in Paris schon der Best Innovation Award der Cocktail Spirits an Karlsruhe gegangen war. Das ganze Sortiment steht bei Hoos, die Nachbarschaft im Gin-Regal. Klein, aber ganz und gar nicht bescheiden.