Anbieter: Feinbrennerei Sasse
Limoncello Artigiano
Beschreibung
Limoncello Artigiano wird im Münsterland von Hand geschält
Der Limoncello Artigiano von Sasse ist ein Bio-Zitronenlikör mit 30 % Vol. aus den Schalen von Bio-Zitronen der Amalfiküste. Die Früchte werden in Schöppingen von Hand geschält, die Schalen mazeriert – Artigiano heißt auf Italienisch handwerklich.
Limoncello Artigiano ist der Zitronenlikör der Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen: Bio-Zitronen von der Amalfiküste kommen ins Münsterland, werden dort von Hand geschält, ihre Schalen in hauseigenem Alkohol mazeriert und der Auszug gesüßt – abgefüllt mit 30 % Vol. in die 700-Milliliter-Flasche. Artigiano bedeutet auf Italienisch handwerklich, und bei Sasse nehmen sie das wörtlich: Jede Zitrone geht durch eine Hand.
Zitronengelb steht er im Glas, und die Farbe kommt von den Schalen selbst. Der Duft trifft einen unvorbereitet – so intensiv riecht keine Zitrone aus dem Kühlregal, das ist Amalfiküste im Juli.
Die Schale trägt alles, was zählt
Am Gaumen zeigt der Limoncello Artigiano intensive Zitrone mit fruchtiger Frische und angenehmer Süße – die ätherischen Öle der Schale tragen das Ganze.
Beim Limoncello sitzt das Aroma seit jeher in der Schale, nicht im Saft: Dort stecken die Öle, welche nach Zitrone duften, während der Saft vor allem Säure liefert. Deshalb wird für einen echten Limoncello nur die Schale angesetzt. Und deshalb schält man von Hand – eine Maschine nähme zu viel von der weißen Innenhaut mit, und die bringt eine Bitterkeit, welche niemand will.
Zitronig, süß, frisch läuft er ab. Die 30 % Vol. tragen das Aroma, ohne sich vorzudrängen, und die Süße bleibt dort, wo sie hingehört: als Gegengewicht zur Säure, nicht als Hauptdarsteller.
Eiskalt aus dem Gefrierfach
Der Limoncello Artigiano gehört gut gekühlt getrunken – am besten eiskalt aus dem Gefrierfach, pur im kleinen Glas.
So macht man es in Süditalien, und es hat einen Grund: Die Kälte nimmt der Süße die Wucht und lässt die Zitrone stehen. Bei 30 % Vol. friert nichts ein, die Flasche wird nur dickflüssig und schenkt sich schön. Als Digestif nach einem Essen mit Fisch oder Pasta ist er in seinem Element.
Über Zitronensorbet gegossen oder in einem Spritz mit Prosecco und Sprudel kommt er ebenso gut zur Geltung. Auch in der Küche taugt er: ein Schuss über frische Erdbeeren, ein Löffel in den Tiramisu-Teig statt Kaffee, oder als Guss über einen warmen Zitronenkuchen, wenn der aus dem Ofen kommt.
Wer dasselbe Zitronenaroma ohne Alkohol sucht, findet es im Wellpaero Limoncello – auch dort werden die Zitronen von Hand geschält. Wer es beerig mag, greift zum Amérie Münsterländer Aperitif. Weitere Sorten stehen bei den Sasse Likören.
Amalfi-Zitronen im Münsterland
Die Zitronen stammen aus kontrolliert biologischem Anbau an der Amalfiküste – jener Küste südlich von Neapel, welche für ihre Zitronen berühmt ist.
Dass daraus ausgerechnet in Schöppingen ein Limoncello wird, ist der Reiz an der Sache. Das Handwerk ist dasselbe wie in Sorrent: schälen, mazerieren, süßen, warten. Nur steht die Brennblase eben im Münsterland, wo seit 1707 eine Brennerei steht und Rüdiger Sasse das Haus in 15. Generation führt.
Die Farbe verrät dabei die Machart. Ein Limoncello, dessen Farbe aus der Schale kommt, ist zitronengelb und leicht trüb – kein Neongelb, wie man es aus dem Supermarktregal kennt. Hier ist die Farbe das Nebenprodukt der Zutat, und genau so soll es sein.
Ins Gefrierfach, und die Gläser gleich mit
Stell die Flasche ins Gefrierfach und lass sie dort – der Limoncello Artigiano lebt von der Kälte. Kleine Gläser, ebenfalls gekühlt, und nicht zu viel einschenken: Das ist ein Digestif, kein Longdrink. Nach Fisch, nach Pasta, nach einem langen Sommerabend. Angebrochen hält er sich lange, doch im Gefrierfach ist er ohnehin schneller leer, als man denkt.
Bio-Kontrollstellen-Nummer: DE-ÖKO-006 - EU Landwirtschaft



