Anbieter: Feinbrennerei Sasse
Lagerkorn Digestifglas
Beschreibung
Das Lagerkorn Digestifglas bündelt die Aromen zur Nase
Das Lagerkorn Digestifglas von Sasse ist ein tulpenförmiges Nosingglas für Korn, Whisky und edle Brände, gefertigt bei Ritzenhoff im Sauerland. Die schlanke Silhouette sammelt die Aromen, das dezente Sasse-Logo bleibt zurückhaltend.
Lagerkorn Digestifglas ist das passende Glas zum Münsterländer Lagerkorn: eine schlanke Tulpenform aus klarem Glas, welche sich zur Öffnung hin verjüngt und damit genau das tut, was ein gereifter Brand braucht – die Aromen sammeln statt sie entweichen zu lassen. Hergestellt wird es bei Ritzenhoff in Marsberg im Sauerland, wo seit 1904 Gläser entstehen.
Bei gereiften Bränden ist das Glas die halbe Miete. Ein 4 Jahre im Cognac-Fass gereifter Korn trägt Honig, Vanille und Haselnuss mit sich – die Tulpenform hält diese Aromen zusammen und führt sie dorthin, wo sie hingehören, statt sie an die Raumluft zu verlieren. Deshalb liegt bei Sasse auch ein eigenes Glas neben den Flaschen.
Eine Tulpe aus klarem Glas
Die Form ist schlank, nach oben verjüngt und steht auf einem kurzen Stiel – klassisches Nosing-Design, wie es Kenner von Brandy und Whisky kennen.
Das klare Glas lässt dich die Farbe sehen, und gerade beim Lagerkorn lohnt der Blick: Vom hellen Gold des Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P. bis zum tiefen Bernstein des Atlantik Finish erzählt schon die Farbe vom Fass. Das Sasse-Logo sitzt dezent auf der Wandung, klein genug, um nicht zu stören, deutlich genug, um zu zeigen, wohin dieses Glas gehört.
Von Hand spülen, dann bleibt es klar
Reinige das Digestifglas von Hand mit mildem Spülmittel und warmem Wasser – so bleibt die Klarheit über Jahre erhalten.
Die Spülmaschine mag zwar bequemer sein, doch Hitze und aggressive Reiniger nehmen dünnwandigem Glas mit der Zeit den Glanz. Ein weiches Tuch, ein Handgriff, fertig – und beim nächsten Mal steht es wieder blank auf dem Tisch. Ein fusselfreies Leinentuch zum Abtrocknen und ein Griff am Kelch statt am Stiel halten den zarten Übergang heil.
Zum Verschenken macht sich das Glas gut neben einer Flasche oder der Lagerkorn Tasting Box – wer verkostet, braucht ohnehin mehr als eines, damit die Brände nebeneinander bestehen können.
Seit 1904 werden in Marsberg Gläser gemacht
Gefertigt wird das Digestifglas bei Ritzenhoff im sauerländischen Marsberg, einem Haus, dessen Wurzeln bis in die Waldglashütte des Jahres 1800 zurückreichen.
Aus dieser kleinen Hütte im abgeschiedenen Aabachtal wurde 1904 eine Fabrik an der Bahnlinie, heute arbeiten dort über 400 Menschen und fertigen jährlich bis zu 50 Millionen Gläser. Dass ein Münsterländer Brenner sein Glas 100 Kilometer weiter östlich im Sauerland machen lässt, hat System: Beides sind westfälische Familienbetriebe, welche ihr Handwerk über Generationen weitergegeben haben.
So trifft die Brennkunst aus Schöppingen, wo seit 1707 gebrannt wird, auf die Glaskunst aus Marsberg. Zwei Häuser, ein Bundesland, ein gutes Ende – nämlich der Moment, in welchem du das Glas anhebst und der Korn zeigt, was 4 Jahre im Cognac-Fass mit ihm gemacht haben. Weitere Reifestufen findest du in der Lagerkorn-Familie von Sasse.
Fingerbreit einschenken und am Stiel halten
Schenke fingerbreit ein, mehr braucht das Glas nicht – der Lagerkorn soll Platz zum Atmen haben. Halte es am Stiel, damit die Handwärme den Brand nicht vorzeitig weckt, und gib ihm zwei Minuten, bevor du die Nase hineinhältst. Zum Kennenlernen genügt eines, für einen Vergleichsabend stehen besser drei bereit. Und wenn du magst, lass es nach dem Trinken kurz stehen: Das leere Glas erzählt noch eine Weile weiter.



