Anbieter: Altes Gewürzamt

Kurkuma gemahlen

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Beschreibung

Kurkuma gemahlen vom Alten Gewürzamt aus Indien

Kurkuma gemahlen vom Alten Gewürzamt ist die getrocknete und vermahlene Gelbwurzel aus Indien, erdig im Geschmack und leuchtend gelb in der Farbe. Sie gibt Reis, Currysaucen und Gemüsepfannen ihren goldenen Ton und einen fein bitteren Grund.

Kurkuma gemahlen ist die Gelbwurzel aus dem Sortiment des Alten Gewürzamts in Klingenberg am Main, in Indien geerntet und dort auch getrocknet. Turmeric heißt sie im Englischen, botanisch gehört sie zu den Ingwergewächsen, und ihr Rhizom ist der Teil, der in die Dose kommt.

Erdig, warm und leuchtend gelb

Der Duft aus der grünen Dose ist erdig und warm, dazu ein wenig harzig, und er drängt sich nie auf.

Erst im Topf zeigt der Kurkuma seine fein bittere Seite und jene erdige Tiefe, die vielen Currymischungen den Grundton gibt. Er ist das Arbeitstier der Gewürzküche, weil er Farbe und Geschmack in einem Zug mitbringt und dabei bescheiden im Hintergrund bleibt. Sparsam dosiert wird er trotzdem, denn in zu großer Menge legt sich seine Bitterkeit über alles andere.

Der Vergleich mit dem Safran hält übrigens nur bis zur Farbe. Beide färben ein Gericht golden, im Geschmack liegen Welten zwischen der süßlich-heuartigen Blütennarbe und dieser erdigen Wurzel.

Im goldenen Reis und in der Currysauce

Sein Auftritt beginnt im heißen Fett, und das ist der wichtigste Handgriff überhaupt.

Der Farbstoff der Wurzel löst sich in Fett und nicht in Wasser, deshalb schwitzt du das Pulver zwei Minuten in Öl oder Butter an, bevor Brühe, Kokosmilch oder Tomaten dazukommen. Je früher es ins heiße Fett kommt, desto runder wird der Geschmack, und desto weniger kratzt die Bitternote im fertigen Gericht.

Eine Messerspitze genügt für einen goldenen Reis, der zu Hähnchen, Fisch und Linsen gleichermaßen passt. Eine schlichte Gemüsesuppe färbt sich damit ebenfalls golden und schmeckt gleich voller, und in eingelegtem Gemüse und in der Senfsauce ist die Wurzel seit jeher zu Hause. Wundere dich nicht über gelbe Finger und Holzlöffel, denn sie färbt jeden, der sie anfasst.

Vom Rhizom zum Pulver

Unter lauter ganzen Gewürzen ist der Kurkuma die begründete Ausnahme, und das liegt an seiner Verarbeitung.

Indien baut den größten Teil der Weltmenge an, und für das Alte Gewürzamt kommt die Ware von dort. Das Rhizom reift acht bis zehn Monate im Boden und wird im Winter geerntet, wenn das Laub vergilbt.

Frisch ausgegraben sehen die Knollen wie kleine, krumme Ingwerfinger aus und leuchten innen kräftig orange. Danach werden sie gekocht oder gedämpft, damit sich die Farbe gleichmäßig verteilt, gut zwei Wochen in der Sonne getrocknet und poliert.

Am Ende dieser Prozedur ist die Wurzel so steinhart, dass keine Küchenreibe mehr etwas ausrichtet. Deshalb kommt sie gemahlen ins Regal, und deshalb gehört die Dose ins Dunkle, denn Licht bleicht das Gelb aus, und mit der Farbe geht die Kraft.

Ausgewählt im Alten Gewürzamt

Je intensiver das Gelb, desto frischer und aromatischer die Wurzel, und genau darauf schaut das Alte Gewürzamt beim Einkauf. Abgefüllt wird rein und ohne Zusätze in Klingenberg am Main.

Wie der Kurkuma in einer Mischung arbeitet, zeigt das Curry Kashmir, weitere ungemischte Ware steht bei den Einzelgewürzen und Kräutern und im übrigen Sortiment vom Alten Gewürzamt.