Anbieter: Printenbäckerei Klein
Kräuterprinten-Konfekt
Beschreibung
Kräuterprinten-Konfekt aus Aachen in mundgerechten Happen
Das Kräuterprinten-Konfekt der Printenbäckerei Klein sind klassische Aachener Kräuterprinten, in kleine Happen gebrochen. Kräftig gewürzt, knusprig hart, ganz ohne Schokolade – so schmeckt die Urform der Printe, wie sie seit Generationen zur Adventszeit gehört.
Kräuterprinten-Konfekt ist die kleine Schwester der klassischen Aachener Kräuterprinten aus der Printenbäckerei Klein. Statt langer Riegel wandern mundgerechte Happen ins Tütchen, jeder mit der dunklen Würze aus Zimt, Anis, Nelke und Koriander. Harte Printen, wie sie in Aachen zu Hause sind – zum Kaffee, zum Tee, zum Naschen zwischendurch.
Kräftig gewürzt und knusprig hart
Wenn du in eine Kräuterprinte beißt, knuspert sie zuerst, dann kommt die Würze: Zimt und Nelke voran, dahinter Anis und Koriander. Kräuterprinten sind die herbe, ganz auf das Gewürz gestellte Urform der Printe – kein Schokoladenmantel, der die Aromen zudeckt, nur Teig und Gewürz.
Der Printenteig kommt dabei ganz ohne Fett aus. Genau das macht die Hartprinten so lange haltbar und so charakteristisch knackig. Würzig, knusprig, herzhaft liegen die Happen auf der Zunge, bis sie langsam zergehen. Original Aachener Hartprinten sind eben hart – magst du sie lieber weicher, legst du für ein paar Tage ein Stück Apfel mit in die Dose, und die Feuchtigkeit tut den Rest.
Drei Sorten Zucker und zwei Tage Geduld
Echte Aachener Printen kennen keine Hefe und kein Backpulver. Den Trieb übernehmen Pottasche und Soda, die dem Teig seinen typischen Biss geben. Gesüßt wird mit drei Zuckern zugleich – Zuckersirup, Kandiszucker und braunem Farinzucker –, die zusammen das dunkle, malzige Karamell der Printe ergeben. In den klassischen Printengewürzen stecken neben Zimt und Nelke oft auch Kardamom, Fenchel und Koriander.
Als um 1800 zur Zeit der Kontinentalsperre der Honig knapp wurde, wichen die Aachener Bäcker auf Zuckersirup aus; seither sind die Printen so hart und würzig. Ein Rezept, das sich aus der Not zur Spezialität entwickelt hat.
Bevor gebacken wird, ruht der Teig zwei volle Tage, damit die Gewürze durchziehen. Das genaue Mengenverhältnis der Printengewürze hütet die Bäckerei wie ein Familiengeheimnis, wie Andreas Klein es von seinem Urgroßvater übernommen hat. Aachener Printen tragen seit 1997 das EU-Siegel g.g.A.: Nur sieben Kommunen rund um Aachen dürfen echte Printen backen, und Klein gehört seit 1993 zum Schutzverein.
Gebacken bei Klein in Aachen seit 1912
1912 gründete Peter Klein seine Bäckerei in der Aachener Franzstraße, gleich am Marschiertor. Heute führt Urenkel Andreas Klein den Betrieb in vierter Generation – eine kleine Printenbäckerei, die ihre Printen von Hand fertigt und im eigenen Printen-Museum sogar zeigt, wie sie entstehen.
Seit über 100 Jahren bleibt die Rezeptur in der Familie, überliefert von Generation zu Generation. Das 200 g schwere Kräuterprinten-Konfekt ist der schönste Einstieg in diese Tradition: die pure, würzige Printe ohne Schnickschnack, in Happen, die du gut teilen kannst. Trocken und gut verschlossen halten sich die harten Printen viele Wochen, sodass sie dich durch die ganze Adventszeit begleiten.
Wer die klassische Riegelform sucht, greift zu den Kräuter-Schnitt-Printen, und das ganze Sortiment der Printenbäckerei Klein reicht bis zu den schokolierten Weichprinten. In Aachen gehört ein Teller Printen zum Nachmittagskaffee wie das Rathaus an den Markt.



