Anbieter: Printenbäckerei Klein

Kräuter-Schnitt-Printen

4,50 €3,14 €Im Angebot
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Beschreibung

Kräuter-Schnitt-Printen aus Aachen, herb und knusprig

Die Kräuter-Schnitt-Printen der Printenbäckerei Klein sind klassische Aachener Hartprinten in geschnittener Form. Herb gewürzt, glänzend glasiert, mit ordentlich Biss – die traditionellste Printe im Sortiment, ganz ohne Schokolade und ganz ohne Fett im Teig.

Die Kräuter-Schnitt-Printen sind die geschnittene Urform der Aachener Printe aus der Printenbäckerei Klein. Aus dem gewürzten Teig werden feste Riegel gebacken und in mundgerechte Stücke geschnitten – daher der Name. Zimt, Anis, Nelke und Koriander geben ihnen die dunkle Würze, für die echte Kräuterprinten seit Jahrhunderten bekannt sind.

Herbe Würze mit glänzendem Überzug

Kräuterprinten sind die herbe Seite der Aachener Backkunst. Kein Schokoladenmantel, kein Nusssplitter – nur der gewürzte Teig und ein hauchdünner, glänzender Überzug aus Kartoffelstärke, der den Printen ihren Glanz gibt. Beißt du hinein, gibt die Printe erst nach kurzem Widerstand nach.

Würzig, kräftig, herzhaft schmeckt jede Scheibe, mit dem langen Nachklang von Nelke und Zimt. Die Hartprinte ist bewusst fest gebacken; sie will nicht zerschmelzen, sondern langsam zerkaut werden. Original Aachener Hartprinten bleiben knackig, solange sie trocken liegen, und werden bei feuchter Lagerung nach und nach weicher – du hast es also selbst in der Hand.

Ein Gebäck mit Aachener Herkunftsschutz

Der Name „Printe" kommt vom Aufdrucken: Früher presste man den Teig in geschnitzte Holzmodel, die Bilder und Muster hinterließen. Aus dieser alten Aachener Backtradition sind die Kräuter-Schnitt-Printen die schlichteste, ehrlichste Form – kein Überzug, keine Füllung, nur Teig, Gewürz und Zeit. Ein Stück davon hält im Mund lange, du kaust es fast wie ein festes Karamell, während die Würze nach und nach aufblüht.

Aachener Printen sind seit 1997 eine geschützte geografische Angabe (g.g.A.) – nur in Aachen und sechs Nachbarkommunen dürfen sie so heißen. Neben Aachen sind das Würselen, Baesweiler, Eschweiler, Alsdorf, Stolberg und Roetgen; wer echte Printen backen will, muss in dieser Ecke der Städteregion sitzen.

Getrieben wird der Teig traditionell mit Pottasche und Soda statt mit Hefe, gesüßt mit Zuckersirup, Kandiszucker und braunem Zucker. Zwei Tage Ruhe braucht die Masse, ehe sie in den rund 200 Grad heißen Ofen kommt. Die Kräuter-Schnitt-Printen sind die klassischste Sorte im Sortiment der Bäckerei Klein – die Printe für alle, die es puristisch mögen.

Handarbeit aus der Franzstraße seit 1912

Seit 1912 backt die Familie Klein an der Franzstraße in Aachen, wie Peter Klein sie damals gründete, heute in vierter Generation unter Bäckermeister Andreas Klein. Nach eigenen Angaben ist Klein die einzige reine Printenbäckerei der Stadt – ein Haus, das nichts anderes macht als Printen, und das seit über 100 Jahren. Wer durch Aachen bummelt, findet die Läden an der Franzstraße, in der Ursulinerstraße und in der Krämerstraße.

Jede Printe entsteht in Handarbeit, das Rezept bleibt Familiensache. Die 200 g der Kräuter-Schnitt-Printen reichen für viele Nachmittage, und wer sie verschenkt, reicht ein Stück Aachener Geschichte weiter – in vielen Familien gehören Kräuterprinten so fest zum Advent wie der Tannenbaum.

Zu einer Kanne kräftigem Schwarztee kommen sie in Aachen ebenso auf den Tisch wie zum Kaffee. Milder und in kleiner Happenform findest du dieselbe Würze beim Kräuterprinten-Konfekt; das ganze Printensortiment von Klein führt von hier zu den weichen, schokolierten Varianten.