Anbieter: Distilleria Marzadro

Grappa Anfora – 200ml

9,90 €5,31 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Grappa Anfora, zehn Monate im Ton

Der Grappa Anfora von Marzadro in der 200-ml-Flasche: ein Brand aus sechs Trentiner Rebsorten, gereift in Amphoren aus toskanischer Terrakotta. Reichhaltig im Duft, weich und elegant am Gaumen, 43 % vol. Die kleine Flasche für eine ungewöhnliche Machart.

Grappa Anfora ist der Brand, mit welchem die Distilleria Marzadro einen eigenen Weg geht: Er reift nicht in Eichenfässern, sondern in Amphoren aus Ton – affinata in terracotta. Zehn Monate dauert das, und heraus kommt ein gereifter Grappa, welcher seine Frucht behält, weil der Ton selbst nichts hineingibt. Die 200-ml-Flasche ist der kurze Weg zu dieser Idee.

Im Duft zeigt er sich reichhaltig und entschlossen: reife Früchte, ein Hauch Honig, edle Würze. Am Gaumen ist er weich und elegant, mit Noten von Trockenfrüchten, Schokolade und Mandeln, der Abgang bleibt lang und rund. Die 43 % vol. tragen ihn ruhig.

Das älteste Gefäß der Menschheit

Bevor es Fässer gab, gab es Amphoren: In Tongefäßen lagerten Menschen jahrtausendelang Wein, Öl und Honig.

Marzadro hat diese alte Form für ein neues Ziel eingesetzt – und dabei etwas entdeckt, was Holz nicht kann. Terrakotta lässt doppelt so viel Sauerstoff an das Destillat wie Eiche, gibt aber selbst keinen Geschmack ab. Der Sauerstoff ist es, welcher einen Brand über die Monate rund macht; das Holz bringt normalerweise Farbe, Vanille und Würze gleich mit. Hier bekommt der Grappa allein die Weichheit und behält seine eigene Frucht. Eine alte Technik, neu gedacht – und es hat funktioniert.

Sichtbar wird das schon im Glas: Wo ein Grappa aus dem Fass bernsteinfarben leuchtet, bleibt der Anfora hell. Die Farbe kommt eben aus dem Holz, und Ton färbt nicht. Was du hier siehst, ist der Brand selbst.

Zweihundert Milliliter für Neugierige

Diese Flasche ist für alle, welche wissen möchten, wie ein gereifter Grappa ohne Holzton schmeckt.

Der Anfora fällt aus der Reihe, und genau deshalb lohnt sich der kleine Einstieg: Wer die üblichen Bernsteintöne im Kopf hat, wird hier überrascht. Pur bei Zimmertemperatur getrunken und mit einem Glas Le Diciotto Lune daneben, zeigt sich der Unterschied sofort – derselbe Betrieb, dieselbe Sorgfalt, zwei völlig verschiedene Wege. In dieser Größe kostet der Vergleich wenig und erklärt viel. Die große Ausführung wartet als 700-ml-Flasche.

Ton aus Montelupo und Impruneta

Die Amphoren werden eigens für Marzadro gefertigt – aus Ton und Lehm zweier toskanischer Orte, welche seit dem Mittelalter für Töpferkunst bekannt sind.

Montelupo und Impruneta liegen bei Florenz, und was dort aus der Erde kommt, formt seit Jahrhunderten Krüge, Fliesen und Gefäße. Dass ausgerechnet dieses Material einem Trentiner Grappa zu seiner Weichheit verhilft, ist eine schöne Verbindung zweier Landschaften: Handwerk aus dem einen Tal, Destillat aus dem anderen. Ein Töpfer in der Toskana formt ein Gefäß, ein Brennmeister im Trentino füllt es – zwei Handwerke, welche einander nie begegnen und trotzdem zusammenarbeiten.

Der Inhalt selbst stammt aus autochthonen Trentiner Reben – 80 Prozent Teroldego, Marzemino und Merlot, 20 Prozent Chardonnay, Müller-Thurgau und Muskateller. Destilliert wird in Kupferbrennblasen in Nogaredo, im Etschtal unweit des Gardasees, wo Sabina Marzadro 1949 begann. Alle Grappas von Marzadro stehen hier für dich bereit.

Im Cocktail bringt er Klarheit statt Holz

Bei Zimmertemperatur im tulpenförmigen Glas und mit einem Moment Luft treten Honig und Trockenfrucht hervor. Zu Mandeln, Trockenobst und dunkler Schokolade passt er von selbst, weil er ihre Aromen schon mitbringt. Und im Cocktail bringt er Klarheit statt Holz – zwei Gläser reichen, um zu merken, ob dir das gefällt.