Anbieter: Pica Pica

Gezwitscher No 10 – alkoholfrei

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Beschreibung

Gezwitscher No 10 holt die Stachelbeere zurück ins Glas

Gezwitscher No 10 ist ein alkoholfreier Secco aus dem Saarland, gekeltert aus alten Apfelsorten, Stachelbeere und Traube, gewürzt mit Zitronenverbene und Mädesüß. Ohne Gärung hergestellt, vegan, ohne Allergene, mit 0,0 % Alkohol.

Gezwitscher No 10 ist der alkoholfreie Secco, welchen Pica Pica aus dem Obst saarländischer Streuobstwiesen keltert. Den Ton gibt hier die Stachelbeere an, jene Frucht, welche früher an jedem Gartenzaun hing und heute kaum noch jemand pflanzt. Apfel und Traube tragen sie, ein Kräuterauszug hebt sie an, und in der 0,75-l-Flasche sitzt ein Naturkorken unter der Agraffe.

Die vergessene Frucht vom Gartenzaun

Die Stachelbeere bringt eine helle, beinahe grüne Säure mit, welche den Apfel wach hält und den Secco vor jeder Süßlichkeit bewahrt.

Es gab eine Zeit, da stand in jedem zweiten Garten ein Stachelbeerstrauch, dornig, mühsam abzupflücken und im Juni voller haariger Kugeln. Dann verschwand er aus den Gärten, und heute muss man ihn suchen. Auf den alten Wiesen im Saarland hat er überlebt.

Dazu kommen Zitronenverbene und Mädesüß, zwei Kräuter mit ganz eigenem Naturell. Die Verbene riecht nach Zitrone, aber ohne deren Schärfe, das Mädesüß nach Mandel und Honig – im Mittelalter würzte man damit den Met, weshalb es im Englischen bis heute meadwort heißt. Gemeinsam legen die beiden eine feine Kräuterspur unter die Frucht, und genau die macht aus einem Saft ein Getränk für den Abend.

Kühl zu Forelle, Sommersalat und Rhabarberkuchen

Bei acht bis zehn Grad kommt No 10 ins Glas, kalt genug für die Säure der Stachelbeere und warm genug, dass die Kräuter noch durchkommen.

Gebeizte Forelle steht ihm gut, ein Sommersalat mit Melone und Minze ebenso, und ein Stück Rhabarberkuchen am Nachmittag findet in ihm den passenden Ton. Wo ein Saft zu dick wäre und Wasser zu wenig, sitzt dieser Secco genau dazwischen.

Es gibt diese Abende, an denen einer am Tisch nichts trinken möchte oder nicht darf, und alle anderen greifen zur Flasche. Mit dem Gezwitscher fällt dieser Unterschied weg, weil auch dieses Glas etwas zu erzählen hat. Weitere prickelnde Begleiter stehen bei den Fruchtseccos.

Im Saarland heißt Apfel im Glas seit langem Viez

Das Saarland trinkt seinen Apfel seit über 2.000 Jahren, und das Getränk heißt dort bis heute Viez, ein Name, welcher sich vom lateinischen vice vinum herleitet, dem Ersatz für Wein.

Entlang der Viezstraße stehen die Streuobstwiesen, von denen Michael, Jana und Philipp ihr Obst kaufen. Dass daraus heute etwas entsteht, das ohne jeden Alkohol auskommt und trotzdem in die schwere Flasche mit Agraffe darf, ist der schöne Witz an der Sache. Der Ersatzwein hat es zum Aperitif gebracht.

Gegoren wird für das Gezwitscher nichts, die Kohlensäure kommt zum fertigen Saft. Setzt sich am Flaschenboden Weinstein ab, sind das natürliche Kristalle aus der Frucht – lass den letzten Schluck einfach stehen. Wer es fruchtiger und dunkler mag, findet im Gezwitscher No 8 die Schwester mit Quitte und Johannisbeere, und das ganze Sortiment von Pica Pica steht im Shop. Endlich einer, der ohne auskommt.