Anbieter: Altes Gewürzamt

Gewürznelken ganz

9,35 €5,69 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Gewürznelken ganz vom Alten Gewürzamt aus Sri Lanka

Gewürznelken ganz vom Alten Gewürzamt sind getrocknete Blütenknospen aus Sri Lanka, von Hand geerntet, bevor die Blüte aufgeht. Ihre warme, leicht süßliche Würze prägt Rotkohl und Schinkensud ebenso wie Lebkuchen, und geschlossen hält sie sich über Jahre.

Gewürznelken ganz sind ein Einzelgewürz vom Alten Gewürzamt aus Klingenberg am Main, abgefüllt in der Dose mit 60 Gramm Inhalt. Die Ware stammt aus Sri Lanka, wo die Bäume im feuchten Hügelland wachsen, und sie kommt ohne Bruch und ohne Staub in die Dose.

Warm, würzig und durchdringend

Warm und durchdringend duftet die Gewürznelke, mit einer würzigen Tiefe, die sofort an Winter und Advent denken lässt.

Im Schmortopf gibt sie eine kräftige, leicht süßliche Würze ab, mit einer feinen Schärfe, die hält, bis der Teller leer ist. Warm, würzig, intensiv: Zwei Knospen prägen bereits ein ganzes Gericht, und ihr kühles Prickeln bleibt danach noch einen Moment im Mund.

Ihre Wucht steckt im ätherischen Öl, das die geschlossene Knospe wie ein winziges Fass zusammenhält. Ungemahlen bleibt sie jahrelang in der Dose frisch, gemahlen liegt das Öl frei und ist nach wenigen Wochen deutlich blasser. Der Mörser lohnt sich also erst im letzten Moment, kurz bevor das Gewürz ins Gebäck geht.

Eine alte Küchenprobe zeigt zu Hause, wie viel davon noch drinsteckt. Lege eine Nelke in ein Glas Wasser, und wenn der Kopf nach oben zeigt und der Stiel senkrecht darunter hängt, ist reichlich Öl vorhanden.

Im Rotkohl und am Schinken

Erstaunlich vielseitig ist dieses Gewürz, denn Äpfel, Orangen, Karotten, Kürbis und Rotkohl vertragen es ebenso wie Schinken, Schwein und dunkle Schokolade.

Im winterlichen Rotkohl mit Apfel sorgen zwei, drei Stück für die typische festliche Note, und in einen Sud für Schinken gehören sie ebenfalls. Beim glasierten Braten steckt in jeder eingeschnittenen Raute eine davon, die vor dem Servieren wieder herauskommt.

In der Küche gibt die Nelke ihr Öl nur langsam ab, und das ist ihre Eigenart. Flüssigkeit und Zeit braucht sie dafür, weshalb sie ganz in den Sud, in den Schmortopf und in den heißen Wein wandert. Je länger sie mitkocht, desto tiefer wird ihr Ton, und desto strenger, wenn du es übertreibst.

Im Klingenberger Lebkuchengewürz steckt sie gemahlen mit drin, und auch Ingos Glühweingewürz kommt ohne sie nicht aus.

Aus Sri Lanka ins Alte Gewürzamt

Gute Nelken erkennt man am Ölgehalt, denn je mehr davon im Kopf sitzt, desto durchdringender fällt der Duft aus. Nach genau solcher Ware sucht das Alte Gewürzamt bei seinen Lieferanten.

Auf Sri Lanka wachsen die Bäume dort, wo Regen und Wärme das ganze Jahr über verlässlich zusammenkommen. Geerntet wird von Hand, bevor die Knospe aufblüht, denn eine offene Blüte hätte ihr Öl längst verschenkt.

Anschließend trocknen die Knospen in der Sonne, verlieren dabei rund zwei Drittel ihres Gewichts und färben sich rotbraun. Ihre Nagelform gab ihnen den Namen, vom lateinischen clavus, das im französischen clou und im englischen clove bis heute weiterlebt.

Ganze Nelken findest du im Alten Gewürzamt bei den Einzelgewürzen und Kräutern, wo das Sortiment vom Alten Gewürzamt seine puren Seiten zeigt.