Anbieter: Pfeffersack und Soehne

Flor de Sal – Keramikdose

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Beschreibung

Flor de Sal, die Königin der Salze in schwarzer Keramik

Das Pfeffersack und Soehne Flor de Sal ist handgeschöpfte Salzblüte von der Algarve, wo seit über 1.000 Jahren nach derselben Methode geerntet wird. Schneeweiß, leicht feucht, zartschmelzend – 80 Gramm in der Westerwälder Keramikdose.

Das Flor de Sal von Pfeffersack und Soehne ist ein waschechter Portugiese: geschöpft an der Algarve-Küste, wo Europas meiste Sonnentage gezählt werden. Die Salzblüte entsteht nur an besonders heißen, windstillen Tagen als hauchdünne Schicht auf den Salinenbecken – und wird seit über 1.000 Jahren von Hand abgeschöpft, damals wie heute.

Schneeweiß, zart und ein Hauch von Meer

Die Kristalle der Salzblüte sind von Natur aus leicht feucht und zerschmelzen auf der Zunge, statt zu knirschen – ein würziger Hauch von Meer, mild und rund, ohne jede Schärfe. Genau diese Zartheit hat dem Flor de Sal seinen Beinamen Königin der Salze eingetragen.

Die geringe Erntemenge macht es kostbar: Während gewöhnliches Meersalz in Massen kristallisiert, gibt eine Saline nur wenig Salzblüte her – das Beste schwimmt eben oben. Fein, flüchtig und launisch wie das Wetter, dem es seine Existenz verdankt.

Die Restfeuchte ist dabei kein Mangel, sondern Echtheitsbeweis: Flor de Sal wird weder getrocknet noch raffiniert, es kommt in die Dose, wie die Saline es hergibt. Wer ein rieselndes Salz erwartet, hält das falsche in der Hand – die Königin klumpt lieber königlich, als sich behandeln zu lassen.

Nachwürzen von Hand, immer erst am Ende

Flor de Sal gehört nicht ins Kochwasser – dort wäre es schlicht Verschwendung. Sein Platz ist der Tisch: über Salate, kalte Speisen, gegrillten Fisch oder das Frühstücksei, immer erst am Ende, immer mit den Fingern dosiert – schon eine kleine Prise macht aus dem Teller einen gedeckten Tisch.

Dunkle Schokolade und frisch aufgeschnittene Avocado zeigen die Salzblüte von ihrer delikatesten Seite – die zarte Schicht hebt beides, ohne sich vorzudrängen. Wer mag, zerstößt die Kristalle vorher kurz im Mörser; die 80 Gramm in der Dose begleiten so durch viele Wochen.

Ein schönes Ritual für Gäste: die offene Dose auf den Tisch, jeder nimmt mit den Fingern, und plötzlich redet der ganze Tisch über Salz. Mehr braucht ein Abend manchmal nicht als gutes Brot, gute Butter und die Königin obendrauf. Die weiche Schwester aus Frankreich und Spanien findest du in unserer Kategorie Fleur de Sel & Flor de Sal.

Von der Algarve nach Koblenz, vom Westerwald auf den Tisch

Pfeffersack und Soehne, 2011 von vier Freunden in Koblenz gegründet, beziehen ihr Flor de Sal direkt aus Portugal und füllen es naturrein ab – ohne Zusätze, ohne Nachbearbeitung, so wie die Saline es hergibt.

Zuhause ist es in der zylindrischen Keramikdose mit Korkverschluss, die im Westerwald von Hand gefertigt wird – aus Ton aus örtlichen Gruben, gebrannt in energiesparenden Öfen, jede Dose ein Unikat. Schwarze Keramik, weißes Salz: schöner lässt sich ein Kontrast kaum einrichten.

Mit Zitronenzesten veredelt gibt es die Salzblüte übrigens auch – im Zitronensalz desselben Hauses. Alle Dosen versammelt die Hersteller-Seite Pfeffersack und Soehne, die ganze Vielfalt unsere Salzwelt. Die Königin empfängt täglich – am liebsten bei Tisch.