Anbieter: Compagnie du Miel

Eukalyptus Honig

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Inhalt
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Beschreibung

Eukalyptus-Honig von La Compagnie du Miel, cremig und karamellig

Eukalyptus-Honig von La Compagnie du Miel ist ein Sortenhonig vom Eucalyptus robusta, gesammelt im Hochland Madagaskars rund um Antananarivo. Er schmeckt kräftiger und weniger süß als erwartet, mit einem Ton, der an gesalzenes Butterkaramell denken lässt.

Eukalyptus-Honig ist der Hochlandhonig von La Compagnie du Miel aus den Regionen Analamanga und Amoron'i Mania, wo der Eucalyptus robusta bis zu fünfundzwanzig Meter hoch steht. Im 170-Gramm-Glas ist er von Natur aus cremig, die Farbe reicht von hellem Gelb bis ins Rötliche.

Salzkaramell statt Hustenbonbon

Der Name führt in die Irre, denn Miel de Fleurs d'Eucalyptus von La Compagnie du Miel schmeckt nicht nach Apotheke, sondern nach Konditorei.

Im Mund schmilzt er langsam und legt zuerst eine dunkle Karamellnote frei, hinter der ein salziger Zug mitläuft. Dann kommt ein milchig-runder Ton dazu, und ganz zuletzt erst das Eukalyptusaroma, das den Honig kühl abschließt und ihm seine Tiefe gibt.

Süß ist er dabei weniger als die meisten Blütenhonige, dafür würziger und länger. Wie dunkel er ausfällt, hängt am Anteil des Honigtaus, den die Bienen neben dem Nektar eintragen; in manchen Jahren bleibt das Glas hellgelb, in anderen geht es Richtung Kupfer.

Honig übers Dessert, in den Kräutertee, an die Marinade

Ein Honig mit Salzkaramell im Rücken taugt für Süßes wie für Herzhaftes, und in beiden Richtungen bleibt er erkennbar.

Über einer Kugel Vanilleeis oder auf einem warmen Schokoladenkuchen setzt er den dunklen Gegenpol zur Süße. In eine Tasse Rooibos gerührt, wird aus dem Tee fast ein Nachtisch, und über gebackenen Äpfeln mit Walnüssen findet er die Nussigkeit von selbst.

Herzhaft zeigt er seine zweite Seite. Rühr einen Esslöffel mit Senf, Olivenöl, Knoblauch und Thymian zu einer Marinade für Lammkoteletts an und lass das Fleisch eine halbe Stunde darin liegen. Beim Braten entsteht daraus eine dunkle, würzige Kruste, die das Karamell aufnimmt. Zu gegrilltem Lachs oder Makrele funktioniert derselbe Ansatz mit etwas Zitrone dazu.

Blütezeit im Hochland von Antananarivo

Der Eucalyptus robusta stammt aus Australien und hat sich auf Madagaskar fest eingerichtet, weil er schnell wächst und schlechtes Wetter wegsteckt.

Rund um die Hauptstadt Antananarivo steht er in den Höhenlagen, wo die Trockenzeit ausgeprägt ist und die Nächte kühl bleiben. Zwischen Juni und August öffnen sich seine cremeweißen Blüten, und in diesem Fenster liegen zwei bis drei Ernten, mehr gibt der Baum in einer Saison nicht her.

Honigtau ist der süße Saft, der an Blättern und Zweigen austritt und den die Bienen neben dem Nektar eintragen. Je mehr davon in eine Ernte gerät, desto dunkler und würziger fällt das Glas aus und desto weniger schmeckt der Honig nach Blüte.

Die Imker, mit denen La Compagnie du Miel im Hochland arbeitet, stellen ihre Stöcke dafür eigens in die Eukalyptusbestände. Nur so bleibt der Honig sortenrein, statt zum Vielblütigen zu werden, und nur deshalb lässt sich das Karamell überhaupt so deutlich herausschmecken.

Kühl und dunkel bleibt er löffelweich

Ein Schrank abseits des Herds genügt, damit das Aroma über Monate hält; direkte Sonne mag er nicht. Setz das Glas in lauwarmes Wasser, wenn er im Winter fester wird, und rühr ihn einmal durch. Wie unterschiedlich eine einzelne Blüte schmecken kann, zeigt daneben der Litschi-Honig, und die weiteren Gläser stehen im Sortiment von La Compagnie du Miel.