Anbieter: Sekthaus Griesel & Compagnie

Eisenkraut & Quitte – alkoholfrei

15,95 €10,33 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Eisenkraut & Quitte alkoholfrei aus dem Haus von Wiesen herb und krautig

Von Wiesen Eisenkraut & Quitte alkoholfrei ist ein kohlensäurehaltiges Fruchtsaftgetränk aus einem Aufguss von Eisenkraut, Quittendirektsaft und milchsauer vergorenem Knollensellerie, welches ohne alkoholische Gärung entsteht und deshalb nie Alkohol enthielt, welcher ihm später hätte entzogen werden müssen.

Eisenkraut & Quitte alkoholfrei ist das meistgekaufte der beiden alkoholfreien Getränke aus der Bensheimer Manufaktur von Wiesen, und die amtliche Verkehrsbezeichnung kohlensäurehaltiges Fruchtsaftgetränk Quitte verrät über den herben, kräutrigen Charakter im Glas herzlich wenig.

Verbene, Quitte und ein Zug Hopfenbitterkeit

In der Nase steht die Verbene vorn, wie das Eisenkraut auch genannt wird, zitronig und krautig zugleich. Darunter hält die Quitte ihre pelzige, leicht wächserne Süße, wie man sie vom rohen Fruchtfleisch her kennt.

Im Mund perlt er fein und bleibt dabei wirklich trocken. Mehr als 2,3 Gramm Zucker je 100 Milliliter weist die Deklaration nicht aus, und der Hopfen legt dahinter eine Bitterkeit an, welche die Fruchtsüße gleich wieder einfängt. Eine Prise Salz zieht die beiden Seiten zusammen.

Gebackene Aubergine mit Miso, ein scharfer Papayasalat und gedämpfte Teigtaschen finden hier ihr Gegenüber, weil er weder Salz noch Schärfe ausweicht. Auch ein Teller mit eingelegtem Rettich und kaltem Sesamgemüse verträgt sich mit dieser Kräuterschärfe. Ein süßer Nachtisch dagegen liegt außerhalb seiner Reichweite, dafür fehlt ihm jede Rundung.

Ein Getränk das nie gegoren hat

Fast alles, was sonst als alkoholfreier Sekt im Regal steht, war zuerst Wein. Erst wird vergoren, danach der Alkohol wieder herausgeholt, und weil dabei ein guter Teil des Aromas mitgeht, muss anschließend nachgewürzt werden.

Von Wiesen betritt diesen Weg gar nicht erst. Am Anfang stehen Auszüge, Extrakte und Säfte von Kräutern, Früchten und Gemüse, die zu einer Cuvée verschnitten und anschließend mit Kohlensäure versetzt werden. Eine alkoholische Gärung findet nie statt, es entsteht also nie Alkohol, welcher später wieder verschwinden müsste.

Was hier im Glas ankommt, musste damit nie repariert werden, und genau das hört man an den einzelnen Zutaten heraus. Wer an diesem Abend nichts trinken will oder darf, bekommt kein Ersatzprodukt in die Hand, sondern ein Getränk mit eigener Rechnung.

Was der fermentierte Sellerie darin tut

Der Aufguss aus Eisenkraut macht 66,5 Prozent der Flasche aus, der Quittendirektsaft weitere 30 Prozent. Diese Quitten wachsen an der Hessischen Bergstraße, wo das Quittenprojekt in Weinheim alte Hochstämme auf Streuobstwiesen betreut, und solche Wiesen mit ihren vielen Sorten nebeneinander werden im Land immer seltener.

Die kleinen Anteile in der Zutatenliste haben es dagegen in sich. In den 3 Prozent Knollenselleriesaft steckt die eigentliche Arbeit, denn frische Selleriestücke lagen dafür in Salzlake und wurden milchsauer vergoren. Dabei entsteht Säure und eben kein Alkohol, im Glas erscheint es als dunkle, brühige Tiefe hinter der Frucht.

Ein halbes Prozent Zitronensaft hält diese Tiefe wach, damit der Sellerie nicht schwer wird. Der Druck in der Flasche fällt von Charge zu Charge verschieden aus, weshalb sie gekühlt und langsam geöffnet werden will. Als Aperitif hält er dem Tisch ebenso stand wie Brombeerblatt & Apfel aus derselben Reihe. Wo die Quitte dagegen vergoren wird, steht der Ancestral aus Apfel und Quitte, und beerig wird es beim Rosé Pure x Johannisbeere.