Anbieter: Altes Gewürzamt

Ducca – Gewürzmischung

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Beschreibung

Ducca vom Alten Gewürzamt, nussig und körnig

Ducca vom Alten Gewürzamt ist die ägyptische Saatenmischung aus geröstetem Sesam, Kichererbsen, Koriander und Kreuzkümmel, abgerundet mit Minze und Thymian. Sie kommt ins Olivenöl zum Brot, über gebratenen Fisch und über Gemüse aus dem Ofen.

Ducca, auch Dukkah geschrieben, ist die körnige Gewürzmischung des Alten Gewürzamts aus Klingenberg am Main. Sieben Zutaten ohne Salz ergeben eine Würze, die weniger streut als krümelt und in Ägypten auf jedem Frühstückstisch steht.

Sesam und Kichererbsen, grob belassen

Weiße Sesamsaat steht an erster Stelle, geröstete Kichererbsen folgen, und beide bleiben grob statt fein vermahlen.

Deshalb rieselt das Ducca nicht wie ein Pulver, sondern bleibt krümelig und liegt auf allem, worauf du es streust. Koriander und Kreuzkümmel legen die erdige Wärme darunter, schwarzer Pfeffer setzt die Spitze, und Minze und Thymian stehen ganz hinten in der Liste, also sparsam dosiert, als leise grüne Spur über der Nuss.

Kichererbsen kennt man sonst als stillen Helfer, der Gewürzpulver ohne Rieselhilfen streufähig hält. Hier haben sie eine zweite Aufgabe, denn geröstet schmecken sie selbst nach Nuss und geben dem Ducca den festen, mehligen Kern unter der Sesamhülle.

Zwei Schälchen, eines mit Öl

In Ägypten stehen zwei Schälchen nebeneinander auf dem Tisch, eines mit Olivenöl und eines mit Ducca.

Das Fladenbrot wandert erst ins eine, dann ins andere, und genau dafür braucht es die groben Stücke, weil sie im Öl hängen bleiben. Ein feines Pulver würde am Boden des Schälchens untergehen. Zu Hause funktioniert das mit warmem Brot und einem guten Sesam- oder Olivenöl genauso.

Als Panade taugt sie ebenfalls, und zwar für Käse wie für Fleisch. Wälze Ziegenkäse, gekochte Eier oder Hähnchenstreifen darin, oder streu sie über geröstete Möhren und Blumenkohl aus dem Ofen. Zum Schluss übers Gericht gestreut bleibt die körnige Struktur erhalten, und weil Salz nicht in der Liste steht, salzt du das Gericht und nicht die Würze.

Der Name kommt vom Zerstoßen

Ducca geht auf ein arabisches Wort fürs Zerstoßen zurück, denn traditionell wandert alles in den Mörser.

Dahinter steckt ein handfester Grund aus der Küchenphysik. Je feiner du Sesam mahlst, desto mehr Öl tritt aus der Saat, und aus dem lockeren Krümel wird eine klebrige Paste. Grob gestoßen bleibt die Mischung knusprig, und dieselbe Regel gilt für die Kichererbsen, die im Mörser splittern statt zu mehlen.

Fischfilets von Dorade und Seeteufel tragen diese Textur besonders gut, ebenso helles Fleisch von Kalb und Geflügel. An Kürbis und Kohl aus dem Ofen wird aus der Mischung fast schon eine kleine Mahlzeit, und vom Löffel weg naschen lässt sie sich ohnehin.

Für Gäste reicht ein flaches Gefäß, das in der Mitte des Tisches steht. Dazu kommen warmes Fladenbrot, ein gutes Öl, ein paar Oliven und vielleicht Joghurt mit Zitrone, und schon steht die Vorspeise, für die niemand am Herd bleiben muss. Das Alte Gewürzamt hat die Mischung genau dafür gebaut, körnig genug zum Tunken und mild genug für jeden Gast.

Geröstet und gemischt in Klingenberg am Main

Sesam und Kichererbsen werden getrennt geröstet, denn die kleine Saat ist in zwei Minuten braun, während die Erbse deutlich länger braucht. Genau diese Handarbeit leistet das Alte Gewürzamt in Klingenberg am Main, ohne Farbstoffe und ohne künstlich hergestellte Aromen.

Wer den Kreuzkümmel darin mag, mörsert sich den ganzen Kreuzkümmel gleich selbst. Weitere Würze aus dem Orient steht in den Länderküchen und im übrigen Sortiment vom Alten Gewürzamt.