Anbieter: Faude feine Brände
Doppelkümmel 45
Beschreibung
Doppelkümmel 45 als badischer Absacker vom Kaiserstuhl
Der Doppelkümmel 45 von Faude feine Brände ist Florians badische Neuinterpretation des norddeutschen Kümmelklassikers, gebrannt am Kaiserstuhl mit 45 % Vol. Würzig, kräuterreich, mit klarem Kümmel im Zentrum – ein Digestif, der nach deftigem Essen den schönen Schlusspunkt setzt.
Doppelkümmel 45 ist ein Kümmel-Destillat von Brennmeister Florian Faude aus Bötzingen am Kaiserstuhl. Florian hat den fast vergessenen norddeutschen Klassiker neu gedacht und stimmt ihn mit Kümmel, Fenchel, Sternanis, Kreuzkümmel und Kardamom ab. Nur 10 g Zucker pro Liter halten ihn schlank, der Kümmel bleibt der Chef im Glas.
Kümmel vorn, Fenchel und Kardamom dahinter
In der Nase führt beim Doppelkümmel 45 ganz klar der Kümmel, begleitet von Fenchel, Sternanis und einer warmen Kardamomnote.
Am Gaumen wird er rund und vielschichtig – Koriander, Veilchenwurzel und etwas Zitronenschale geben dem Klassiker eine helle, fast parfümierte Spur. Eine Prise Kandis sorgt für die karamellige Farbe und bindet die Gewürze, ohne den Doppelkümmel süß werden zu lassen. Würzig, herzhaft, kräftig – so klingt der Abgang nach.
Anders als der oft pappsüße Doppelkümmel von früher bleibt Florians Version schlank und klar. Die Süße tritt zurück, die Botanicals treten vor – ein Kümmel, der nach Kräutergarten schmeckt und nicht nach Bonbon.
Eisgekühlt nach dem Essen oder mit Tonic
Klassisch trinkst du den Doppelkümmel 45 eisgekühlt als Absacker, moderner schmeckt er auf Eis oder mit Tonic aufgegossen.
Nach einer deftigen Mahlzeit kommt er bei uns eisgekühlt aus dem Tiefkühler auf den Tisch – ein würziger Schlusspunkt nach Großmütter-Art. Nach Sauerbraten, Grünkohl oder einem herzhaften Eintopf rundet ein klarer, kräuteriger Schluck den Abend ab. Wer es länger mag, gießt ihn mit neutralem Tonic auf Eis auf und gibt eine Zitronenzeste dazu. Als Absacker kommen ebenso die klaren Obstbrände infrage, etwa die Kirsche oder die Williams Christ Birne.
Kümmelschnaps, neu gedacht im Kaiserstuhl
Den Doppelkümmel stellt Florian Faude durch Vergeistung her, bei der die Gewürze ihr Aroma per Mazeration abgeben und anschließend in der Kupfer-Brennblase destilliert werden.
Seinen Namen verdankt der Doppelkümmel der doppelten Portion Kümmel, die ihm die Würze gibt; im Norden wärmte er einst Seeleute und Hafenarbeiter. Kümmelschnaps ist – nicht zuletzt dank der Toten Hosen – die wohl meistbesungene eisgekühlte Spirituose. Doch zwischen den Sorten liegen Welten: Ein Doppelkümmel muss mindestens 38 % Vol. mitbringen und vor allem nach Kümmel schmecken, während Aquavit und Köm bei 30 % beginnen. Florian legt mit 45 % Vol. eine kräftige Schippe drauf.
Florian hat 2006 die Hausbrennerei seiner Eltern übernommen und 2017 eine eigene Brennerei gebaut. „Was wir an Zeit wegnehmen, legen wir an Botanicals obendrauf“, erklärt Florian seine Methode. Der Wiesenkümmel und die übrigen Gewürze ziehen also im Neutralalkohol, bevor sie über die Brennblase wandern. Mit weichem Schwarzwaldwasser bringt er den Doppelkümmel danach auf Trinkstärke, ohne Farbstoffe und ohne Kältefiltration, abgefüllt in die 500-ml-Flasche. Bei uns findest du weitere Spirituosen von Faude feine Brände.
Aus dem Gefrierfach, sirupartig kalt
Wir stellen den Doppelkümmel 45 ein paar Stunden ins Gefrierfach, dann wird er sirupartig kalt und besonders weich. So eisig getrunken kommt die Kümmelwürze am schönsten zur Geltung. Prost, oder wie der Norden zum Kümmel sagt: Hummel, Hummel!



