Anbieter: Altes Gewürzamt
Curry Maharadja
Beschreibung
Curry Maharadja vom Alten Gewürzamt, sehr mild
Curry Maharadja vom Alten Gewürzamt ist die milde Currymischung aus Kurkuma, Koriander, Fenchel und Bockshornklee, ganz ohne Chili gebaut. Orangenschale und Vanille geben ihr den weichen Zug, der sie bis in die Dessertküche trägt.
Curry Maharadja ist die sanfteste Currymischung des Alten Gewürzamts aus Klingenberg am Main, achtzehn Zutaten stark und ohne Salz. Kurkuma führt die Liste an, dahinter folgen Koriander, Fenchel, Bockshornklee und Zimt, ganz am Ende der lange Pfeffer.
Milde, die in der Zutatenliste steht
Die Sanftheit dieser Mischung ist keine Behauptung, sie lässt sich an der Reihenfolge der Zutaten ablesen.
Chili sucht man in der ganzen Liste vergebens, und der schwarze Pfeffer taucht erst auf Platz sechzehn auf, der lange Pfeffer noch dahinter. Was hier wärmt, wärmt also von hinten und prescht nie vor. Vorn stehen dafür Kurkuma für die goldene Farbe, Koriander für den zitrusnahen Ton und Fenchel für die blumige Süße.
Zimt sitzt schon auf Platz fünf, und das ist bei einem Curry ungewöhnlich früh. Die Rinde schmeckt direkter und süßer als die Zimtblüte, und genau sie gibt dem Maharadja seinen weichen, beinahe weihnachtlichen Zug. Orangenschale, Kardamom, Galgant und eine Spur Vanille arbeiten in dieselbe Richtung, während Senf und Nigella für die nötige Erdung sorgen.
Wie weit zwei Posten tragen, zeigt das Curry Mumbai: gleich lange Liste, bis auf zwei Einträge dieselbe. Wo dort Zimtblüten und Chili stehen, führt das Maharadja Zimt und Paprika.
Im Geflügelcurry und im Vanilleeis
Sein Platz ist die milde Currysauce mit Huhn, Kokosmilch und Erbsen, an der auch kleine Esser Freude haben.
Weil keine Schärfe im Spiel ist, darfst du herzhaft dosieren, wo du beim Curry Goa mit der Messerspitze arbeitest. Eine Kürbissuppe kommt der Mischung besonders entgegen, weil ihre eigene Süße die blumige Süße des Currys aufnimmt. Auch Möhren, Linsen, Reis und ein Geflügelsalat mit Joghurt vertragen sie gut.
Der ungewöhnlichste Auftritt ist der im Eis. Rühre das Pulver in die noch warme Grundmasse und stelle sie bis zum nächsten Tag kalt. Kälte dämpft die Wahrnehmung von Aroma und Süße gleichermaßen, deshalb braucht ein Dessert kräftigere Würze, als es lauwarm richtig erscheint. Was am Löffel perfekt schmeckt, wirkt gefroren blass.
Der Name führt zu den Fürstenhöfen Indiens, denn ein Maharadscha war dort der große König, und an seiner Tafel standen die feinen, blumigen Gerichte statt der bäuerlich scharfen. Genau diese Richtung nimmt die Mischung, die ihre Wärme lieber aus Zimt und Kardamom holt als aus der Schote.
Ein Curry ohne Chili ist die schwerere Übung
Schärfe ist der bequemere Weg, denn sie überdeckt, was in einer Mischung nicht ganz stimmt.
Sie lenkt die Zunge ab und lässt Unebenheiten durchgehen, während eine Zusammenstellung ohne Chili jede Naht offenlegt. Beim Maharadja muss deshalb jede blumige, süßliche und erdige Note für sich stehen können, und das gelingt nur, wenn die Mengen genau austariert sind.
Praktisch ist außerdem, dass kein Salz in der Liste steht. So behältst du Würzen und Salzen getrennt in der Hand, und die Sauce lässt sich am Ende noch beliebig einkochen.
Abgestimmt in Klingenberg am Main
Geröstet und gemischt wird im Alten Gewürzamt in Klingenberg am Main, ohne Farbstoffe und ohne künstlich hergestellte Aromen. Das Pulver gehört ins Dunkle, weil Licht dem Kurkuma zuerst die Farbe nimmt.
Die ganze Bandbreite von mild bis feurig wartet in der Curry- und Masala-Auswahl, und was das Alte Gewürzamt sonst noch mischt, steht im Sortiment vom Alten Gewürzamt.



