Anbieter: Altes Gewürzamt

Curry Goa

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Beschreibung

Curry Goa vom Alten Gewürzamt, feurig und tief gewürzt

Curry Goa vom Alten Gewürzamt ist die sehr scharfe Currymischung, die schwarzer Pfeffer anführt und Chili an dritter Stelle verstärkt. Sternanis, Zitronengras und Kardamom legen darunter jene aromatische Tiefe, die auch eine Stunde auf dem Herd übersteht.

Curry Goa ist die feurige Currymischung vom Alten Gewürzamt aus Klingenberg am Main, abgefüllt in einer Dose mit 70 Gramm Inhalt. Zwanzig Gewürze stehen in der Deklaration, und ihren Charakter holt sich die Mischung von der Westküste Indiens, wo kräftig gewürzt wird.

Zwei Arten von Schärfe und eine dunkle Tiefe

Das Goa nimmt kein Blatt vor den Mund und schiebt im Topf ordentlich an. Hinter dem Feuer stehen Sternanis, Zitronengras, Kardamom und langer Pfeffer, die der Mischung eine Aromatik geben, an der man auch dann noch etwas hat, wenn der Teller längst leer ist. Wer Schärfe als Geschmack versteht und nicht als Mutprobe, ist hier an der richtigen Adresse.

Die Schärfe hat zwei Quellen, und das schmeckst du deutlich. Das Piperin des Pfeffers wirkt sofort, breit und warm im vorderen Mund, während das Capsaicin von Chili und rosenscharfem Paprika später einsetzt, tiefer sitzt und länger bleibt. Der edelsüße Paprika dahinter steuert vor allem Farbe und eine milde Süße bei.

Den Sternanis findest du in keiner anderen Currymischung des Hauses wieder, und er prägt hier weit mehr, als seine neunte Stelle vermuten lässt. Die sternförmige Frucht eines immergrünen Baumes aus Südchina bringt einen warmen, lakritzartigen Ton mit, der langes Schmoren aushält, statt zu verfliegen. Genau darum trägt das Goa auch Gerichte, die eine Stunde vor sich hin ziehen.

In der scharfen Currysoße mit Kokosmilch

Im Hähnchencurry mit viel Knoblauch und Ingwer läuft die Mischung zu großer Form auf, und ein Klecks Joghurt fängt die Schärfe wieder ein. Lamm, Rind und geschmortes Wurzelgemüse vertragen sie ebenso, solange etwas Fett im Topf ist. Auf gebratenen Kartoffeln mit Zwiebeln funktioniert die Würze genauso, sofern reichlich Öl in der Pfanne steht.

Dass Joghurt und Kokosmilch hier helfen, hat einen einfachen Grund. Capsaicin löst sich in Fett und kaum in Wasser, und je fetter der Begleiter, desto schneller nimmt er die Schärfe wieder auf. Ein Glas Wasser verteilt sie dagegen nur weiter und verlängert die Sache eher.

Goa stand rund vierhundertfünfzig Jahre unter portugiesischer Herrschaft, und die Küche der Westküste würzt seither auch mit Essig, was im übrigen Indien selten ist. Ein Spritzer davon oder etwas Tamarinde stellt das Feuer erstaunlich klar. Wer es etwas milder mag, wirft einen Blick auf das Curry Maharadja.

Geröstet und gemahlen in Klingenberg

In Indien hat jede Region ihre eigene Currymischung, und das Rösten, Mahlen und Abstimmen so vieler Einzelgewürze nimmt dir das Alte Gewürzamt hier Schritt für Schritt ab. Gemischt wird jede Charge einzeln und von Hand, damit die Verhältnisse verlässlich stimmen.

Auf Rieselhilfen verzichtet das Alte Gewürzamt dabei bewusst, weshalb das Pulver dicht in der Dose liegt und schon eine kleine Prise kräftig nachschärft. Ein halber Teelöffel würzt vier Portionen, und wer die Hitze fein dosieren will, mischt es zu gleichen Teilen mit einer milden Schwester, dann bleibt die Aromatik erhalten und das Feuer sinkt.

Das Curry Goa gehört zum Sortiment vom Alten Gewürzamt, die gesamte Auswahl steht unter Curry und Masala, und für noch mehr Feuer lohnen die Länderküchen.