Anbieter: Altes Gewürzamt
Curry Anapurna
Beschreibung
Curry Anapurna vom Alten Gewürzamt, mittelscharf geröstet
Das Curry Anapurna ist die mittelscharfe Currymischung des Alten Gewürzamts, von Hand geröstet und gemischt. Unter den Currys von Ingo Holland gilt es als der Allrounder, gleichermaßen zuhause in der Currysoße, an Geflügel und auf der Currywurst.
Das Curry Anapurna ist die mittelscharfe Currymischung von Ingo Holland aus Klingenberg am Main, gemischt aus Bockshornklee, Kurkuma, Kreuzkümmel und Korianderkörnern. Es ist die meistverkaufte Curry-Variante des Alten Gewürzamts und verdankt seinen Ruf einer feinen Balance aus Wärme, Schärfe und Röstung.
Zarte Röstaromen, mittlere Schärfe, tiefe Würze
Schon beim Öffnen der grünen Dose steigt dir der warme Duft von geröstetem Koriander und Kreuzkümmel entgegen. Sobald es im heißen Fett landet, wird das Anapurna tiefgründig, mit einer mittleren Schärfe, die eher wärmt als brennt.
Vierzehn Gewürze stecken in dieser Mischung, von Galgant über Kardamomsaat bis zu Zimtblüten. Sie machen das Anapurna vielschichtig, ohne es kompliziert werden zu lassen: würzig, rund, langanhaltend. Ein Curry, das sich Zeit nimmt, bis es seine ganze Tiefe zeigt.
An erster Stelle steht der Bockshornklee, und das ist kein Zufall. Seine Samen tragen genau jenen warmen, leicht ahornsüßen Duft, den die meisten von uns überhaupt erst als Curry erkennen, lange bevor ein Chili ins Spiel kommt. Roh schmecken sie herb, geröstet werden sie karamellig, und übergeröstet werden sie bitter.
Knoblauch und Ingwer auf den Plätzen sieben und acht erklären, warum das Anapurna so vollständig schmeckt. In Indien beginnt fast jedes Curry mit einer feuchten Paste aus beidem, hier steckt sie getrocknet schon in der Dose. Die Senfsaat setzt einen leisen, kohlartigen Stich dazu.
Zu Geflügel und auf der Currywurst
Das Anapurna ist ein geselliger Typ, es passt zu Geflügel ebenso wie zu Lamm, zu cremigen Currysoßen ebenso wie zur schnellen Currywurst am Feierabend.
Eine Kokos-Currysoße zu gebratenem Hähnchen ist sein Stammplatz, mit etwas Reis und frischem Koriander daneben. Im Linseneintopf reicht eine Messerspitze, denn Röstaromen und Hülsenfrüchte kommen von Haus aus gut miteinander aus. Weil das Curry ohne Rieselhilfen auskommt, ist es sehr ergiebig, und eine kleine Prise genügt für den großen Auftritt.
Das Pulver gehört zuerst ins heiße Fett, die Flüssigkeit kommt erst danach. Die Aromastoffe der Gewürze sind fettlöslich und nicht wasserlöslich, in Öl oder Butterschmalz gehen sie binnen Sekunden in Lösung. 30 Sekunden bei mittlerer Hitze reichen, denn je länger das Pulver in der Pfanne bleibt, desto bitterer wird der Bockshornklee.
Auf der Currywurst gilt das Gegenteil, dort streust du das Anapurna trocken über Wurst und Sauce. Wer die Sauce selbst kocht, rührt einen Teelöffel ins Tomatenmark, das ohnehin in Fett angeschwitzt wird. Mehr Currys aus aller Welt findest du in der Auswahl Curry und Masala von Ingo Holland.
Geröstet, gemahlen, gemischt in Klingenberg
In Indien hat jede Familie ihre eigene Currymischung, die frisch aus ganzen Gewürzen entsteht. Genau diese aufwendige Arbeit des Röstens, Mahlens, Mischens und Abstimmens nimmt dir das Alte Gewürzamt beim Anapurna ab.
Jedes Gewürz hat beim Rösten seinen eigenen Punkt, Koriander braucht länger als Kreuzkümmel, und Zimtblüten vertragen kaum Hitze. Genau darum bleibt eine Mischung aus vierzehn Komponenten Handarbeit. Wer den Unterschied schmecken will, mahlt sich einmal ganzen Kreuzkümmel frisch daneben.
Zwei Zutaten dieser Liste kennt kaum jemand vom Küchenregal. Galgant ist ein Ingwergewächs aus Südostasien und schmeckt harziger und zitroniger als sein bekannter Verwandter, und die Zimtblüten sind die getrockneten Fruchtstände des Zimtbaums, die den Zimtton mitbringen, ohne dabei süß zu wirken.
Zu finden ist das Anapurna im Sortiment vom Alten Gewürzamt, und wenn es heller und frischer sein darf, greifst du zum Curry Jaipur.



