Anbieter: Martin-Pouret

Cornichons – kleine Gurken

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Beschreibung

Cornichons aus Orléans, der Klassiker im Glas

Die Cornichons von Martin-Pouret sind kleine französische Essiggurken, eingelegt in hauseigenem Orléans-Weinessig mit Zwiebeln, Kräutern und Pfeffer. Keine labbrige Massenware, sondern knackige Gurken mit klarer, milder Säure.

Cornichons sind kleine, knackige Essiggurken von Martin-Pouret aus dem französischen Orléans. Die Gurken wachsen im Loire-Tal und wandern gleich nach der Ernte ins Glas – mariniert in feinem Weißweinessig, gewürzt mit weißen Zwiebeln, Guérande-Salz, Senfkörnern, Pfeffer, Koriander und Estragon. Mild, sauber, ohne Schärfe.

Beim Öffnen des Glases duftet es dir würzig-säuerlich entgegen, dann kommt der Knack – fest, frisch, nie labberig. Eine kleine Gurke, wie sie sein soll: klein, kross und angenehm sauer. Genau die, die du zu Pastete, Käse und kaltem Braten vermisst, wenn sie einmal fehlt.

Knackig, mild-sauer, fein gewürzt

Die Cornichons schmecken klar und mild-sauer, ohne die Schärfe der Chili-Variante. Pfeffer, Koriander und Estragon geben ihnen eine feine Würze, die weißen Zwiebeln eine dezente Süße, und der Orléans-Essig hält alles in feiner Balance. So schmeckt eine Gurke, die ihre Zeit im guten Essig bekommen hat, statt in dünnem Aufguss zu schwimmen.

Frisch aus dem Loire-Tal geerntet, kommen die kleinen Gurken sofort in den Essig – so bleiben sie fest und knackig, statt weich zu werden. Das ist der Unterschied zur Massenware: Du beißt hinein und es knackt, statt matschig nachzugeben. Wer es schärfer mag, findet die Cornichons mit Bird-Eye-Chili gleich nebenan.

Der Klassiker auf jeder Vesperplatte

Cornichons gehören zu deftiger Küche wie das Salz aufs Ei: zu Wild- und Geflügelpasteten, Roastbeef, Aufschnitt- und Käseplatten. Auch zu Kartoffelsalat, Frikadellen, Bratkartoffeln oder Sülze sind sie ein knackiger Begleiter, der die Schwere kräftiger Speisen mit Frische bricht. In Frankreich stehen sie auf jeder Charcuterie-Platte, so selbstverständlich wie Brot und Butter.

Ihr Platz ist neben der Terrine, etwa der Enten-Rillette fumé aus demselben Haus, dazu ein Stück Baguette – mehr braucht ein guter Nachmittag nicht. Klein gehackt heben sie dir jede Remoulade und jeden Tatar, und auf dem Hotdog oder Burger sind sie ohnehin gesetzt. Quer über ein Käsebrot gelegt haben die kleinen Gurken ebenfalls ihren Auftritt.

Eingelegt im Orléans-Essig von Martin-Pouret

Für den Geschmack einer Essiggurke zählt vor allem der Essig – und den macht Martin-Pouret selbst. Schon 1580 würdigte ein königliches Dekret die Essige und Senfe aus Orléans, um 1810 zählte die Stadt an der Loire rund 400 Essigmacher.

Heute ist nur ein Haus geblieben: das Maison Martin-Pouret, seit 1797 der letzte Essigmeister der Stadt. Sein Weißweinessig reift nach der langsamen méthode d'Orléans in Eichenfässern, bevor die Gurken darin baden. 2019 haben David Matheron und Paul-Olivier Claudepierre das Haus übernommen und führen dieses über 200 Jahre alte Handwerk weiter – neben Cornichons auch Weinessige und französischen Senf von Martin-Pouret. Alle Achtung, was ein guter Essig aus einer kleinen Gurke macht.

Gekühlt knacken sie am schönsten

Gut gekühlt aus dem Glas gereicht, geben die Cornichons ihren besten Knack. Zu Raclette und Fondue sind sie der klassische Begleiter, der die Schwere von Käse und Fleisch mit Frische bricht. Nach dem Öffnen bewahrst du sie im Kühlschrank auf und hältst die Gurken stets mit Essig bedeckt, so bleiben sie lange knackig.

Füllmenge 555g – Abtropfgewicht 270g