Anbieter: A.C. Perch's Thehandel
Cool Herbal – Kräutertee, 10 Beutel
Beschreibung
Cool Herbal von A.C. Perch's Thehandel, kühl und koffeinfrei
Cool Herbal von Perch's Thehandel ist ein Kräutertee aus Süßholzwurzel, Pfefferminze, Apfelstücken und Zitronengras, hier in der Schachtel mit zehn Beuteln. Der Aufguss süßt sich selbst, weil die Wurzel die Süße mitbringt und niemand nachhelfen muss.
Cool Herbal ist der koffeinfreie Kräuteraufguss des Kopenhagener Teehauses Perch's Thehandel, eine Mischung aus ganzen, getrockneten Pflanzenteilen. Zehn Pyramidenbeutel liegen einzeln verpackt in der flachen Schachtel, in der man das Zitronengras schon durch die Hülle riecht.
Minze, Süßholz und ein Stück Apfel
Der Duft kommt kühl und krautig aus der Kanne, zuerst die Pfefferminze, dahinter das helle, fast seifig-frische Zitronengras. In der Tasse steht ein blasses Gelbgrün, und der erste Schluck ist überraschend rund für einen Aufguss ganz ohne Zucker.
Die Süße stammt aus der Süßholzwurzel, und sie schmeckt anders als Zucker, breiter und länger, mit einem leisen Anisklang im Hintergrund. Das Apfelstück bringt eine fruchtige Säure dazwischen, und die Minze legt am Ende ihre Kühle darüber, die noch einen Moment im Mund bleibt.
Wer den Beutel früh herausnimmt, bekommt vor allem Minze und Frische, wer ihn liegen lässt, bekommt mehr von der Wurzel. Bitter wird dabei nichts, denn in dieser Mischung steckt kein Blatt der Teepflanze und damit auch kein Gerbstoff.
Die Apfelstücke sind der stille Teil dieser Mischung, sie liefern eine milde Süße, die den Kräutern den scharfen Rand nimmt. Viel Duft geben sie nicht ab, dafür eine Fruchtsäure, die das Süßholz erdet und den Aufguss davor bewahrt, wie ein Bonbon zu schmecken.
Nach dem Essen, vor dem Schlafengehen
Hundert Grad heißes Wasser und fünf Minuten Ziehzeit genügen, mehr Aufwand verlangt der Aufguss nicht. Weil kein Koffein darin steckt, passt er in die Stunde nach dem Abendessen, in der ein Schwarztee die Nacht verkürzen würde.
Nach einem schweren Essen wirkt die Minze wie ein klarer Schnitt, und die Süße macht den Nachtisch überflüssig. Kalt aufgegossen mit viel Eis und einer Scheibe Zitrone wird der Tee zum alkoholfreien Begleiter am Tisch, für die Momente, in denen Wasser zu blass und Saft zu süß wäre.
Zehn Beutel reichen für eine Woche mit einer Tasse am Abend, und das ist ungefähr die Menge, die man braucht, um herauszufinden, ob so ein Kräuteraufguss zum eigenen Feierabend passt. Danach schmeckt man den Unterschied zwischen der frischen Minze und dem kühlen Zug, den erst das Menthol dazugibt.
Wer ihn öfter trinkt, greift zur Schachtel mit fünfundzwanzig Beuteln, koffeinfrei und cremig fällt dagegen der Rooibos Vanille aus. Beide stehen im Regal mit losem Tee und Beuteln.
Die Wurzel, die von selbst süßt
Süßholz ist ein Schmetterlingsblütler aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien, dessen Wurzeln bis zu einem Meter tief reichen und erst nach drei bis vier Jahren geerntet werden. Aus ihnen kocht man auch den Rohstoff für Lakritz, hier kommt die Wurzel schlicht geschnitten und getrocknet in den Beutel. Die dänische Vorliebe für Lakritz ist bekannt, und dieser Aufguss zeigt dieselbe Zuneigung in ihrer leisesten Form.
Ihre Süßkraft übertrifft die von Haushaltszucker um ein Vielfaches, deshalb genügt in der Mischung ein kleiner Anteil. Perch's Thehandel stellt ihr die Minze gegenüber, damit die Süße hell bleibt und nicht ins Klebrige zieht. Mehr aus Kopenhagen steht in der Sammlung Perch's Thehandel.



