Anbieter: Altes Gewürzamt
Café de Paris Gewürzmischung
Beschreibung
Café de Paris vom Alten Gewürzamt für die feine Butter
Café de Paris aus dem Alten Gewürzamt versammelt neun Kräuter um Senf, Schalotten und Pfeffer. Aus dieser Mischung entsteht die berühmte Butter, die in Scheiben auf dem heißen Steak schmilzt und den Teller mit Estragon und Kerbel parfümiert.
Die Café de Paris Gewürzmischung ist die feine französische Spezialität des Alten Gewürzamts. Senf steht ganz vorn, dahinter Schalotten und Pfeffer, dann Estragon, Kerbel, Schnittlauch, Dill, Majoran, Petersilie, Bohnenkraut, Thymian und Rosmarin, dazu Paprika, Tomate, Kurkuma, Alge, Knoblauch und Chili. Damit steht ein großer Klassiker in Reichweite der eigenen Küche.
Fein, frisch und elegant im Ton
In der weichen Butter zeigt sich die elegante Würze, in der der Estragon anisartig anklingt, der Senf eine sanfte Schärfe gibt und die Schalotte milde Süße. Es duftet dabei nach frisch geschnittenem Beet, denn gleich neun Blattgewürze kommen hier zusammen.
Einundzwanzig Positionen zählt die Zutatenliste, und ganz vorn steht der Senf. Er bringt die sanfte Schärfe mit, vor allem aber Bindung, denn Senfmehl hält Fett und Feuchtigkeit zusammen. Deshalb bleibt die Café de Paris beim Schmelzen cremig und fällt beim Erwärmen nicht auseinander.
Petersilie, Schnittlauch, Estragon und Kerbel stehen alle vier in der Dose, das klassische Quartett der französischen fines herbes. Dazu kommen zwei stille Mitspieler, eine Alge, die salzig-jodige Tiefe einbringt, und Bockshornklee, dessen Samen jene warme, leicht süßliche Note tragen, die man sonst aus Currymischungen kennt.
Als Scheibe zum Steak, als Sauce zum Fisch
Ihr klassischer Weg führt in weiche Butter, kurz durchgezogen und in Scheiben auf ein heißes Steak gelegt, wo sie schmelzend ihr Grün freigibt. Auch gedämpfter Spargel verträgt eine Scheibe davon, ebenso Kohlrabi und gutes Brot.
Rühre 250 Gramm zimmerwarme Butter cremig, hebe zwei gehäufte Teelöffel der Mischung unter, forme in Frischhaltefolie eine Rolle und stelle sie mindestens zwei Stunden kalt. Gerührt wird nur weich und niemals warm, denn geschmolzenes Fett nimmt die Blätter nicht mehr auf und lässt sie zu Boden sinken.
Ein Teelöffel in warme Sahne gerührt und kurz eingekocht ergibt eine Sauce zum Fisch, unter Frischkäse gerührt einen Dip für Radieschen, und in einer Mayonnaise verwandelt die Mischung einen schlichten Kartoffelsalat. Ohne Fett bleibt sie stumm, das ist die einzige Regel, die du dir merken musst.
Die Dose fasst 25 Gramm, und das reicht weiter, als du denkst, denn ein Päckchen Butter ist damit schon gewürzt. Was übrig bleibt, geht an Ofenkartoffeln, in die Vinaigrette oder unter das Rührei. Mediterrane Kräuterwürze findest du im Mallorquinischen Kräutergarten aus denselben Länderküchen.
Ein Genfer Geheimnis, trocken gemischt
Ihren Namen trägt die Mischung nach einem Genfer Restaurant, dessen Sauce zum Entrecôte berühmt wurde und dessen genaues Rezept bis heute unter Verschluss liegt. Was in der Dose liegt, ist die trockene Seite dieser Idee, also alles, was sich mahlen und mischen lässt.
Bei so vielen Blättern in einer Rezeptur entscheidet die Trocknung über alles. Je schonender sie getrocknet werden, desto mehr ätherische Öle bleiben erhalten, und genau darauf legt das Alte Gewürzamt Wert.
In Klingenberg am Main wird sie gemischt und in die kleine Dose gefüllt. Ihren Platz hat die Café de Paris im Sortiment vom Alten Gewürzamt, am schönsten zusammen mit einem groben Steakpfeffer, wenn das Fleisch unter der Scheibe eine eigene Kruste bekommen soll.



