Anbieter: Altes Gewürzamt
Butterbrot Gewürz
Beschreibung
Butterbrot Gewürz vom Alten Gewürzamt, salzig und rauchig
Butterbrot Gewürz vom Alten Gewürzamt ist ein Gewürzsalz auf zwei Salzen, dem Luisenhaller Tiefensalz und dem geräucherten Salish Alderwood. Dreierlei Kümmel, Zitronenschale und Knoblauch machen aus einer Scheibe Brot mit Butter eine kleine Mahlzeit für zwischendurch.
Das Butterbrot Gewürz ist das grob gekörnte Gewürzsalz des Alten Gewürzamts aus Klingenberg am Main. Neben den beiden Salzen liegen Kümmel, Kreuzkümmel, schwarzer Pfeffer, Koriander, Nigella, Muskat, Zitronenschale und Knoblauch, jedes Korn für sich erkennbar.
Salzig, rauchig, mit dreierlei Kümmel
Das Butterbrot Gewürz duftet herzhaft und einladend, weil das geräucherte Salz eine warme Rauchnote über die anderen Zutaten legt.
Auf dem Brot entfaltet sich das Spiel der drei Kümmelsorten, dazu die Frische der Zitronenschale und die feine Würze von Nigella und Knoblauch. Salzig, rauchig, herzhaft – manchmal braucht es tatsächlich nur eine gute Scheibe Brot und das richtige Salz.
Die drei Kümmel in der Liste sind streng genommen drei Fremde, die allein der Name zusammenhält. Kümmel und Kreuzkümmel gehören immerhin beide zu den Doldenblütlern, schmecken aber grundverschieden, der eine erdig und anisig, der andere warm und harzig. Nigella, der Schwarzkümmel, ist dagegen ein Hahnenfußgewächs und damit eine nahe Verwandte der Jungfer im Grünen.
Die Basis bilden zwei Salze aus zwei Weltgegenden, und beide bringen ihre eigene Machart mit. Das Luisenhaller Tiefensalz stammt aus Göttingen, wo Sole in offenen Pfannen langsam versotten wird, das Salish Alderwood aus dem pazifischen Nordwesten, wo Meersalz über Erlenholz geräuchert wird. Zehn Zutaten hat die Mischung, und diese beiden tragen alle anderen.
Auf Butter, Radieschen und Ei
Gutes Brot mit Butter, dazu Radieschen, Gurke oder ein gekochtes Ei, viel mehr verlangt dieses Gewürzsalz nicht.
Gesalzene Butter mit ein paar Radieschenscheiben ergibt schon ein vollständiges Vesper, und Rührei wie Avocadobrot vertragen die grobe Körnung ebenso gut. Großzügig über die Butter gestreut, behält das Salz seine Struktur. Mehr für die Brotzeit steht bei den Klassikern der deutschen Küche.
Diese Mischung mag Fett, und das hat einen handfesten Grund. Die ätherischen Öle der Gewürze lösen sich darin, im Wasser dagegen kaum, weshalb dieselbe Prise auf trockenem Brot deutlich blasser schmeckt. Ihr Platz ist darum die gefettete Scheibe, und die Butter bleibt vorher besser ungesalzen.
Weiter reicht die Mischung, als ihr Name verspricht. Auf der Ofenkartoffel mit Quark, über Tomatenscheiben, in den Frischkäse gerührt oder zum Schluss über die Suppe gestreut macht sie eine gute Figur. Ins Kochwasser gehört sie dagegen nicht, denn dort verkocht die Zitronenschale und der Rauch verfliegt ungenutzt.
Zwei Salze, mit Absicht grob gelassen
Ein gutes Butterbrotsalz lebt von seinen Salzen, und beide stammen hier von kleinen Erzeugern, die namentlich in der Zutatenliste stehen. Genau nach solchen Rohstoffen sucht das Alte Gewürzamt.
Die Körnung ist bewusst grob geblieben, und das merkst du schon beim Streuen. Du siehst die hellen Kristalle, die schwarzen Nigellasamen und die feinen Splitter der Zitronenschale einzeln liegen, und du schmeckst sie auch einzeln, weil hier nichts zu Staub vermahlen wurde. Genau davon lebt ein Butterbrot, das ohne Belag auskommen soll.
Gemischt und abgefüllt wird im Alten Gewürzamt in Klingenberg am Main, das Haus verzichtet dabei bewusst auf Farbstoffe und künstlich hergestellte Aromen. Wer den Kreuzkümmel für sich kennenlernen mag, findet ihn als ganze Saat zum Mörsern. Das Butterbrot Gewürz gehört zum Sortiment vom Alten Gewürzamt und steht gern neben einem groben Meersalz.



