Anbieter: piekfeine Brände
Bratapfellikör mit Honig
Beschreibung
Bratapfellikör mit Honig von Piekfeine Brände aus Bremen
Bratapfellikör mit Honig von Piekfeine Brände steht nicht auf Neutralalkohol, sondern auf einem selbst gebrannten Honigkorn aus regionalem Honig. Apfel und winterliche Gewürze machen daraus einen Likör, der schmeckt wie ein Bratapfel aus dem Ofen.
Bratapfellikör mit Honig ist der winterliche Honiglikör von Piekfeine Brände aus Bremen, gemacht von Birgitta Schulze van Loon aus Apfel, Gewürzen und eigenem Honigkorn. Er steht mit 20 % vol in der 350 ml Flasche und braucht keine Adventszeit, um zu schmecken.
Warmer Apfel mit Zimt und Nelke
Der Duft ist unmittelbar da: gebackener Apfel, Zimt, ein Hauch Nelke, wie wenn die Ofentür aufgeht.
Im Mund wird daraus etwas Rundes und Weiches, in dem der Honig für die Süße sorgt und nicht der Zucker. Der Likör zeigt sich fruchtig, würzig, samtig und bleibt dabei erstaunlich hell im Ton, weil der Apfel seine Säure behält.
Genau darin liegt der Unterschied zu den Bratapfellikören, die man aus dem Weihnachtsmarkt kennt. Wo dort Gewürzaroma und Zuckerkulör arbeiten, steht hier eine echte Fruchtbasis, die man auch im Sommer über Eis gießen kann.
Der Bratapfel selbst ist ein alter Küchentrick: Ein säuerlicher Apfel, ausgehöhlt, gefüllt und im Ofen gebacken, wird süßer, weicher und duftender, als er roh je sein könnte. Genau diese Verwandlung durch Wärme fängt der Likör ein, ohne dass jemand den Ofen anwerfen muss.
Warm oder kalt, im Glas und über dem Eis
Leicht erwärmt in einer Tasse ist er ein Getränk für kalte Abende, bei dem der Zimt am deutlichsten hervortritt. 4 cl genügen, kochen sollte er nicht.
Kalt über Vanilleeis gegossen kehrt sich das um und der Apfel führt. Der Likör mag alles Gebackene: Apfelstrudel, Zimtsterne, Milchreis, einen einfachen Rührkuchen. In den Tee gerührt ersetzt er Zucker und Zitrone in einem Aufwasch, und über einer Schale Grießbrei macht er aus einem Kindergericht ein Dessert für Erwachsene.
Als Mitbringsel zur Adventszeit tut er seinen Dienst, ohne beliebig zu sein. Wer es dunkler und würziger mag, greift zum Alma Norte Hanseatic Spiced Spirit, wer cremig sucht, zum Eierlikör Xmas.
Honigkorn statt Neutralalkohol
Fruchtsaftliköre stehen in der Branche fast immer auf gekauftem Neutralalkohol – hier steht einer auf Honigkorn, gebrannt aus regionalem Honig.
Das ist der eigentliche Aufwand an dieser Flasche. Ein Honigkorn zu brennen kostet Zeit und Rohstoff, bringt dafür aber eine eigene Süße mit, die der Likör später nicht mehr aus dem Zuckersack holen muss.
Honig ist zudem kein neutraler Süßstoff, sondern bringt Blüte und Wachs mit ins Glas. Wie stark das durchkommt, hängt an der Tracht, und zwei Chargen schmecken deshalb nie ganz gleich. Für einen Likör aus industrieller Fertigung wäre das ein Mangel, hier ist es schlicht die Folge eines echten Rohstoffs.
Denn Zucker braucht ein Likör von Gesetzes wegen: mindestens 100 g je Liter, sonst darf er sich nicht so nennen. Mit Honig so nah wie möglich an dieser Untergrenze zu bleiben, um den ursprünglichen Geschmack zu bewahren, so Birgitta Schulze van Loon über ihre Rezeptur – deshalb stehen Frucht und Gewürze vorn und nicht die Süße. Alles Weitere aus dem Bremer Kessel steht bei Piekfeine Brände.



