Anbieter: Altes Gewürzamt

Bourbon Vanillezucker

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Beschreibung

Bourbon Vanillezucker vom Alten Gewürzamt aus Madagaskar

Bourbon Vanillezucker vom Alten Gewürzamt ist ein Gewürzzucker aus Rohrweißzucker und gemahlener Bourbon-Vanille aus Madagaskar. Die ganze Schote wandert vermahlen in den Zucker, weshalb im Teig die feinen schwarzen Punkte sichtbar bleiben.

Bourbon Vanillezucker ist der aromatische Gewürzzucker des Alten Gewürzamts aus Klingenberg am Main, gemischt aus zwei Zutaten. Der Rohrweißzucker stammt aus Indien und Thailand, die Vanille von der Orchidee Vanilla planifolia aus Madagaskar.

Die ganze Schote steckt schon im Zucker

Was hier duftet, kommt aus der gemahlenen Schote, und das sieht man dem Zucker an den schwarzen Punkten an.

Mark und Hülle werden zusammen vermahlen, und weil die Hülle die kräftigeren Röstnoten trägt, wird der Duft dadurch runder und dunkler. Beim Backen brauchst du deshalb nichts auszukratzen und nichts ziehen zu lassen. Wo im Rezept ein Päckchen Vanillinzucker mit acht Gramm steht, nimmst du einfach dieselbe Menge von diesem hier.

Im Mürbeteig und im Vanillepudding

Ein selbst gekochter Pudding zeigt am deutlichsten, was echte Vanille von der künstlichen unterscheidet.

Vanillearoma mag Fett und Alkohol lieber als Wasser, in Butter, Sahne und Milch löst es sich rund und breit. Je fetter also der Teig, desto voller kommt die Vanille heraus, und darum schmeckst du sie im Mürbeteig deutlicher als in einem mageren Hefeteig. Rührteig, Plätzchen, Milchreis und der Löffel im Kaiserschmarrn liegen auf derselben Linie.

Frische Erdbeeren, ein Cappuccino mit Schaum und die Sahnehaube über dem Kompott vertragen ihn ebenso. Streu ihn dort erst zum Schluss auf, weil sich die feinen Töne in der Wärme schneller verflüchtigen als die Süße.

In der Weihnachtsbäckerei ist die Dose vom Alten Gewürzamt schnell halb leer, weil Vanillekipferl, Zimtsterne und Butterplätzchen alle danach verlangen. Wer mag, mischt einen Löffel davon unter den Puderzucker fürs Bestäuben, dann trägt schon der erste Blick auf das Blech den Duft mit.

Bourbon meint eine Insel

Mit amerikanischem Whiskey hat der Name nichts zu tun, er führt in den Indischen Ozean.

Réunion hieß früher Île Bourbon, und weil der Anbau von dort nach Madagaskar und auf die Nachbarinseln ausstrahlte, heißt die Vanille dieser Region bis heute Bourbon-Vanille. Sie gilt als besonders voll und cremig im Aroma, und genau diese Herkunft steht auf der Dose.

Jede Blüte wird von Hand befruchtet

Die Blüte der Vanille öffnet sich nur an einem einzigen Vormittag, und außerhalb Mittelamerikas fehlt das Insekt, das sie bestäuben könnte.

1841 fand auf Réunion der junge Edmond Albius den Handgriff, mit dem sich die Blüte von Hand befruchten lässt, und bis heute wird jede einzelne angefasst. Danach reift die Kapsel acht bis neun Monate an der Liane, bevor sie überhaupt geerntet wird.

Grün gepflückt riecht sie nach nichts. Erst das monatelange Wechselspiel aus Brühen, Schwitzen, Trocknen und Ruhen macht daraus die dunkle, biegsame Schote, die wir kennen. Diese Arbeit erklärt den Aufwand hinter der Vanille besser als jede Zahl.

Gemahlen und gemischt in Klingenberg am Main

Je dicker und fleischiger die Schoten, desto voller fällt das Aroma aus, und genau solche sucht das Alte Gewürzamt aus. Gemahlen und gemischt wird in Klingenberg am Main, und je dichter die Dose schließt, desto länger hält der Duft.

Neben dem Vanillezucker stehen das Klingenberger Lebkuchengewürz und die ganzen Tonkabohnen, die ähnlich warm und blumig duften. Weiteres für die Backstube findest du unter Vanille und Zucker und im Sortiment vom Alten Gewürzamt.