Anbieter: Pfeffersack und Soehne

Blausalz – Keramikdose

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Beschreibung

Blausalz, der seltene Perser in der Keramikdose

Das Pfeffersack und Soehne Blausalz ist ein seltenes Steinsalz mit natürlich blauen Kristallen – einer der seltensten Salz-Funde der Welt. Geliefert in der handgemachten Westerwälder Keramikdose mit Korkverschluss, 150 Gramm.

Das Blausalz von Pfeffersack und Soehne stammt aus uralten Salzstöcken im Iran und gehört zu den wenigen Lebensmitteln, die von Natur aus blau sind. Die Färbung kommt vom Mineral Sylvin, das bei der Entstehung unter gewaltigem Druck ins Kristallgitter eingeschlossen wurde – kein Farbstoff, keine Behandlung, nur Geologie.

Blaue Funken im weißen Korn

Blausalz ist kein durchgefärbtes Salz, sondern ein Schauspiel: weiße bis durchsichtige Kristalle, durchzogen von saphirblauen Sprenkeln, die im Licht aufblitzen. Je nach Brocken changiert der Ton von zartem Himmelblau bis zu tiefem Königsblau – jede Dose fällt anders aus.

Auf der Butterstulle beginnt das Blausalz kräftig-salzig und klart dann auf, mit einer feinen, fast kühlen Mineralität und einem Hauch Süße zum Schluss. Kräftig, klar und kurz – ein Salz mit Anfang und Pointe.

Das Blau selbst ist ein kleines Naturwunder: Während fast alle blauen Lebensmittel ihre Farbe nur vorgaukeln, entsteht sie hier durch eine Verschiebung im Kristallgitter – das eingeschlossene Sylvin bricht das Licht anders als gewöhnliches Steinsalz. Was aussieht wie Edelstein, ist schlicht Salz mit Geschichte.

Tafel, Mühle und Käsebrett

Ein so seltenes Salz gehört auf die Bühne, nicht ins Kochwasser: grob gemörsert über Carpaccio, Ziegenkäse oder ein gutes Stück Butter, als blauer Akzent auf gebratenem Fisch oder hellem Risotto. Auf dem Käsebrett sorgt es verlässlich für die Frage, ob das echt sei – ist es.

Streu das Blausalz auch über dunkle Schokolade mit 70 Prozent Kakao – die blauen Splitter auf der Tafel sind ein kleines Schmuckstück, und die kühle Mineralität vertieft den Kakao. Selbst ein simples Tomatenbrot wird mit zwei, drei blauen Kristallen besonders. Gehandelt wurde das seltene Blausalz übrigens schon in der Antike – Seltenheit hatte immer ihren Wert.

Die 150 Gramm in der Dose reichen dabei lange, denn das Blausalz wird prisenweise inszeniert, nicht löffelweise verbraucht. Die groben Kristalle eignen sich für Mühle und Mörser gleichermaßen; frisch gebrochen entfalten sie ihr Aroma am schönsten. Mehr pure Charaktere findest du in unserer Kategorie Meersalz pur, wo das Blausalz als einer von zwei Gästen vom Berg wohnt.

Vier Freunde aus Koblenz und eine Dose aus dem Westerwald

Pfeffersack und Soehne gründeten Tom, Raphael, Stefan und Christian 2011 in Koblenz – vier Freunde, die sich beim Kochabend über 2,39 Euro für eine einzelne Supermarkt-Vanilleschote ärgerten und beschlossen, Gewürze ernsthafter zu denken. Ihr erstes Geschäft eröffneten sie an der Liebfrauenkirche in der Koblenzer Altstadt.

Ihr Markenzeichen ist die zylindrische Keramikdose mit Korkverschluss: von Hand gefertigt im Westerwald, aus Ton aus örtlichen Gruben, gebrannt in energiesparenden Öfen. Keine Dose gleicht der anderen – ein Unikat fürs Gewürzregal, das lichtgeschützt und aromadicht aufbewahrt, was drinsteckt.

So treffen im Blausalz zwei Handwerke aufeinander: das der uralten Salzstollen und das der Westerwälder Töpfer. Die geräucherte Alternative aus demselben Haus findest du im Rauchsalz, alle Dosen versammelt bei Pfeffersack und Soehne – und die ganze Vielfalt in unserer Salzwelt. Blau machen war nie kultivierter!