Anbieter: Maison Fossier
Biscuit Rose de Reims
Beschreibung
Rosa Löffelbiskuits aus Reims zum Eintauchen ins Champagnerglas
Die Biscuits Roses de Reims von Maison Fossier sind die roséfarbenen Löffelbiskuits aus der ältesten Biscuiterie Frankreichs. Zweimal gebacken und lange getrocknet nach altem Brauch der Champagne von 1690 – fest genug fürs Eintauchen, fein genug für den Sonntagnachmittag.
Biscuits Roses de Reims von Maison Fossier sind die berühmten rosafarbenen Löffelbiskuits aus der Champagne, gebacken nach einem Rezept aus dem Jahr 1690. Eier, Eiweiß, Zucker und gesiebtes Mehl bilden die Grundlage, ein Hauch Karmin die Farbe. Trocken, leicht, mit einer feinen Vanillenote – und mit jener Festigkeit, welche das Eintauchen in dein Champagnerglas überhaupt erst möglich macht.
Knusprig, vanilleduftig, fein gezuckert
Länglich geformt, in zartem Rosé, oben mit einer dünnen Puderzuckerschicht bestreut – so liegt der Biskuit in deiner Hand. Beim Anbeißen ein leises Knacken, dann zergeht er langsam am Gaumen.
Die Vanille legt sich als warmer Ton in den Mund, der Zucker bricht zwischen den Zähnen wie ein winziger Glanz. Knackig, duftig, vanillig – und doch zart. Gut ein Drittel der Rezeptur besteht aus Ei und Eiweiß, und genau das gibt dem Biskuit sein Gerüst.
Der Biskuit und das Champagnerglas
Die Reimser Tradition will, dass du den Biskuit nur kurz in dein Glas tauchst, ehe du ihn zum Mund führst. Genau dafür wurde er gemacht.
Anders als gewöhnliches Gebäck zerfällt der Biscuit Rose dabei nicht. Das lange Trocknen nach dem Backen macht das Eiweiß teilweise unlöslich, es bildet ein feines Gerüst, welches den Champagner aufsaugt und trotzdem trägt. Lange vor dem Champagner tunkten die Reimser ihre Biskuits übrigens in Bouzy Rouge, Mareuil Rosé, Ratafia oder alten Marc.
Seinen elegantesten Auftritt hat er zur Champagner-Stunde am Sonntag, danach zur Tasse Tee oder Espresso. In der Küche ist er der Klassiker für Charlotte, Fraisier und Tiramisu – ein Tiramisu mit Erdbeeren und Biscuits Roses de Reims statt der üblichen Löffelbiskuits bekommt einen rosa Schimmer, den du nicht mehr vergisst.
Aus Reims seit 1756, der Krönungstradition verpflichtet
Maison Fossier ist die älteste Biscuiterie Frankreichs, 1756 unter Ludwig XV. in Reims gegründet, damals noch unter dem Namen Noël-Houzeau. Das Rezept des Biscuit Rose de Reims reicht noch weiter zurück, bis um 1690.
Damals kamen die Reimser Bäcker auf eine kluge Idee: die Restwärme des Brotofens nutzen und einen besonderen Teig ein zweites Mal backen – „bis-cuit“, zweimal gebacken. Weiß war er anfangs. Erst als man ihn mit Vanille würzte und die im Mörser zerstoßene Schote fast schwarze Pünktchen im hellen Teig hinterließ, überdeckte ein Bäcker sie mit Karmin.
Bei der Krönung Ludwigs XVI. im Jahr 1775 standen die rosa Biskuits auf der königlichen Tafel, Fossier wurde Hoflieferant. „Es gibt keinen König, welcher zu seiner Krönung nicht welche geschenkt bekam“, heißt es im Haus. 1825 folgte ein königliches Diplom mit dem Siegel Karls X. Den Namen Fossier trägt die Biscuiterie seit 1845, als der Bäcker Monsieur Fossier sie übernahm.
Heute backen rund 100 Menschen in Reims diese französische Spezialität – als einzige von 15 Biscuiteries, welche in der Marne in den 1940er Jahren noch arbeiteten. Mehl, Eier und Zucker kommen aus Frankreich. 2006 bekam das Haus das Label „Entreprise du Patrimoine Vivant“, mit welchem das französische Wirtschaftsministerium handwerkliches Können auszeichnet, das an einen Ort gebunden ist. Alle Achtung.
Nur kurz eintauchen, der Kern behält Biss
Ein kurzer Moment im Glas genügt, die Hülle wird weich, der Kern behält Biss. Die 100-Gramm-Schachtel mit 12 Löffelbiskuits reicht für einen Aperitif zu zweit, die 175-Gramm-Tüte mit 21 Stück für einen ganzen Genussabend. Trocken und kühl gelagert halten sich die rosa Biskuits monatelang. Weitere Biskuits und Macarons von Maison Fossier findest du bei uns. Reims schmeckt durch – in jedem Bissen.



