Anbieter: Kohl Bergapfelsaft
Bergapfelsaft Rubinette
Beschreibung
Kohl Gourmet Bergapfelsaft Rubinette, elegant und vielschichtig
Der Kohl Gourmet Bergapfelsaft Rubinette ist ein sortenreiner, naturtrüber Direktsaft aus einer der anspruchsvollsten Apfelsorten überhaupt, gewachsen am Ritten in Südtirol. Seine Aromen von Dattel, Quitte und Vanille wollen ein Glas und einen Moment Aufmerksamkeit – ein Saft für Kenner, mit vielen Schichten und einer langen Geschichte.
Bergapfelsaft Rubinette ist der Feingeist unter den sortenreinen Säften von Thomas Kohl: gekeltert aus einer Sorte, welche als einer der besten Äpfel der Welt gilt und im Anbau als schwierig. Gewachsen sind die Äpfel oberhalb von Bozen auf dem Ritten, gepflückt von Hand, sortenrein gepresst. Elegant, füllig, langanhaltend – so steht er im Glas.
Seine Farbe ist ein intensives Strohgelb, welches mit Rosé und Apricot changiert – man sieht der Rubinette ihre Herkunft an. Das Bukett öffnet sich in Schichten: Trockenfrüchte, Datteln, Quitten und Marillen, darunter ein leiser Duft von Vanille. Am Gaumen zeigt sie ein komplexes Bild, honigintensiv, mit langem Abgang. Ein Saft, welcher nachhallt.
Zu feinem Ziegenkäse und würzigem Gemüse
Der Bergapfelsaft Rubinette steht gern neben feinem Ziegenkäse, ebenso neben leichten und würzigen Gemüse- und Fleischgerichten.
Er mag es kräftig, salzig, gern auch scharf – seine Süße hält dagegen, seine Säure sorgt danach für Frische. Neben lauwarmem Ziegenkäse auf geröstetem Brot entfaltet sich sein Zusammenspiel: Die Dattelnote nimmt die Säure des Käses auf, und beide gewinnen.
Zu einem Curry mit viel Gemüse ist er der ruhige Gegenpol – dort, wo Bier zu schwer und Wasser zu wenig wäre. Auch neben gebratenem Kürbis oder einer Ofenkarotte mit Kreuzkümmel steht er gern, weil seine Trockenfruchtnoten die Röstaromen aufgreifen und der Vanilleton die Schärfe abfedert.
Eine Schweizer Zufallsentdeckung von 1966
Die Rubinette entstand als Zufallssämling in der Baumschule von Walter Hauenstein im schweizerischen Rafz, 1966 entdeckt und erst 1982 in den Handel gebracht – als Rafzubin ist sie bis heute geschützt.
In ihr treffen zwei berühmte Sorten aufeinander: Golden Delicious mit seiner verlässlichen Süße und Cox Orange mit seinem komplexen Aroma. Die kleinen, gelblich-grünen Früchte mit den roten Sonnenbäckchen sind fest, knackig und saftig. Einfach im Anbau ist die Rubinette nicht – wie Cox neigt sie zum Schorf, was sie für den großen Handel uninteressant macht. Ihr Name spielt auf das Apricot-Rosé an, welches später im Glas wiederkehrt.
Ein kleines Unternehmen auf fast 1.000 Metern
„Wir sind ein kleines Unternehmen am Ritten auf fast 1.000 m Meereshöhe mit eigenen Apfelgärten", erzählt uns Thomas Kohl bei einem unserer Besuche. Dort entstehen die reinsortigen Gourmet-Säfte, die Cuvées und, als Höhepunkt, zwei limitierte Grand Cru aus fast vergessenen Sorten.
Alle Früchte werden im Zustand höchster Reife verarbeitet – denn je reifer der Apfel in die Presse kommt, desto vielschichtiger zeigt sich später das Bukett. Konserviert wird allein durch schonende Pasteurisierung – in der Flasche ist nichts als Apfel. Bei einer Sorte wie der Rubinette ist das die Bedingung: Was sie an Nuancen mitbringt, überlebt nur, wenn man wenig mit ihr anstellt.
Dattel, Quitte und Vanille im kühlen Glas
Im Stielglas, gut gekühlt bei 8 bis 10 Grad, öffnen sich Dattel, Quitte und Vanille. Ungeöffnet hält die Flasche mindestens ein Jahr, geöffnet bleibt sie im Kühlschrank rund 6 Tage frisch. Spritziger und trockener ist der Gravensteiner, weicher der Jonagold; beisammen stehen die sortenreinen Säfte in der Kohl Gourmet Kollektion.



