Anbieter: Altes Gewürzamt
BBQ Chicken
Beschreibung
BBQ Chicken vom Alten Gewürzamt, fruchtig-pikanter Rub
BBQ Chicken vom Alten Gewürzamt würzt Geflügel mit Tomate, Paprika und einem Hauch Orange. Der Rub bringt Frucht und feine Schärfe an Hähnchenschenkel, Flügel und Spieße und lässt auf dem Rost eine appetitlich goldene Kruste entstehen.
BBQ Chicken ist die pikante Grillzubereitung des Alten Gewürzamts für helles Fleisch. Salz und Tomate führen die neunzehn Zutaten an, dahinter stehen Paprika, Pfeffer, Bockshornklee, Fenchel, Knoblauch und Ingwer, dazu Macis, Kardamom, Zimt und Nelke für die warme Seite. Kurkuma gibt zusätzlich Farbe.
Fruchtig, pikant und warm gewürzt
Unter der knusprigen Haut duftet das BBQ Chicken fruchtig und einladend, weil Tomate und Orange auf warme Gewürze treffen. Der Chili setzt seine angenehme Schärfe dazu, Ingwer und Fenchel bringen Frische, Kurkuma und Paprika die Farbe.
Die Tomate steht gleich an zweiter Stelle, und daran hängt der ganze Charakter. Getrocknet und gemahlen bringt sie mit, was sonst eine Barbecuesauce beisteuert, nämlich Frucht, Farbe und jene herzhafte Tiefe, die gutes Geflügel erst rund macht. Die Orange balanciert mit ihrer feinen Bitterkeit die Süße von Frucht und Zucker aus.
Der heimliche Feinschmecker der Mischung heißt Macis. Das ist die Muskatblüte, der leuchtend rote Samenmantel um die Muskatnuss, und getrocknet schmeckt sie feiner und heller als die Nuss selbst. Zusammen mit Kardamom, Zimt und Nelke legt sie einen warmen Schleier über die Schärfe, ohne dabei nach Weihnachten zu klingen.
An Hähnchenschenkeln vom Rost
Hähnchenschenkel, Flügel, Putenbrust und Spieße nehmen seine fruchtig-pikante Würze besonders gut an, und auch Blumenkohl und Kürbis mögen den Rub.
Über Nacht in Joghurt mariniert und danach knusprig gegrillt, tragen Schenkel ihn großzügig. Der Joghurt ist dabei mehr als Beiwerk, denn er hält die Gewürze am Fleisch fest und bräunt selbst mit, sodass die Haut Farbe bekommt, lange bevor der Knochen innen gar ist.
Genau darin liegt die Kunst beim Geflügel. Ein Schenkel braucht rund 30 bis 40 Minuten, bis der Saft klar austritt, doch Zucker und Tomate dunkeln schon nach wenigen Minuten nach. Gar das Fleisch also in der indirekten Zone und gönn ihm erst zum Schluss zwei kurze Minuten über der Glut, dann bekommst du Farbe und Saft zugleich.
Im Backofen gelingt das ebenso, bei 180 Grad auf dem Blech, mit Kartoffelspalten ringsum und einer knappen Dreiviertelstunde Geduld, ehe die letzten fünf Minuten unter dem Grill die Farbe bringen. Was sonst noch auf Geflügel und Fleisch darf, zeigen die Rubs und Grillgewürze.
Ein Masala im hinteren Teil der Liste
Der hintere Teil der Rezeptur liest sich wie ein Masala, denn Cumin, Kurkuma, Koriander, Kardamom und Bockshornklee stehen dort beieinander. Dieser Klee schmeckt getrocknet nach Ahorn und Walnuss und ist der Grund, warum dich das BBQ Chicken entfernt an die Currys und Masalas erinnert.
Damit steht der Rub zwischen zwei Küchen, dem amerikanischen Barbecue und dem indischen Gewürzregal, und beim Geflügel vertragen sich die beiden ausgesprochen gut. Der Joghurt aus der Marinade stammt ohnehin aus derselben Richtung.
Im Alten Gewürzamt in Klingenberg am Main laufen die neunzehn Zutaten zusammen, und Geschmacksverstärker bekommen dort keinen Platz. Das BBQ Chicken gehört zum Sortiment vom Alten Gewürzamt und teilt sich den Rost gern mit dem rauchigeren BBQ Beef.



