Anbieter: Feinbrennerei Sasse
Atlantik Finish
Beschreibung
Atlantik Finish bringt Islay-Torf und Meerluft ins Glas
Der Atlantik Finish von Sasse ist ein Kornbrand aus dem Münsterland, welcher sechs Jahre im Triple-Cask-Verfahren reift – mit Torfmalz von der schottischen Insel Islay und einem Schuss Atlantik-Meerwasser. Rauchig, salzig, fruchtig – ein westfälischer Verwandter des Whiskys.
Atlantik Finish ist der maritime Kornbrand der Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen: destilliert aus Roggen und Gerstenmalz auf drei Brennblasen, sechs Jahre gereift in drei Fasstypen, abgefüllt mit 40 % Vol. Noch vor seiner Markteinführung 2023 wurde er beim World Spirits Award zur Spirituose des Jahres 2022 gekürt – für einen deutschen Korn eine kleine Sensation.
Im Glas leuchtet er bernsteinfarben, und schon die Nase führt dich an die Küste: Frische Zitrusnoten liegen eingebettet in rauchig-süßen Torf, dahinter Frucht und eine Spur Salz, wie sie eine steife Brise an Land trägt. Für einen Korn ist das ein weiter Weg – und genau davon erzählt jedes Glas.
Torfrauch, Zitrus und ein Gruß vom Meer
Am Gaumen entfaltet der Atlantik Finish Noten von Apfel und Banane, welche in ein cremig-vanilliges Finale mit Beeren- und Zitrusaromen übergehen – getragen von feinem Torfrauch.
Das Salz stammt wirklich aus dem Meer: Eine Tonne Atlantik-Wasser wanderte in die Rezeptur und legt eine feine mineralische Spur über den Abgang. Rauchig, salzig, fruchtig balanciert er auf der Grenze zwischen Korn und Whisky – und genau dort fühlt er sich wohl. Der Abgang bleibt lang, wärmend und leicht salzig, wie ein Abend am Wasser.
Für Whisky-Freunde und neugierige Korn-Kenner
Der Atlantik Finish wird pur genossen, bei Zimmertemperatur aus einem bauchigen Glas – als Digestif nach dem Essen oder als langsamer Begleiter eines guten Gesprächs.
Ein einziger Tropfen Wasser öffnet den Torf und macht die Fruchtnoten deutlicher, probier es ruhig aus. Neben einem Islay-Whisky behauptet er seinen eigenen Ton, der feiner, süßer und geschliffener ausfällt. Wer es klassischer mag, beginnt mit dem Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P., wer den Rauch zur Zigarre sucht, greift zum Cigar Special.
Die kleine 200-Milliliter-Flasche ist ein schönes Format zum Kennenlernen – oder als Mitbringsel für den Whisky-Freund, welcher meint, Deutschland könne keinen rauchigen Brand. Für die Hausbar empfiehlt sich die 500-Milliliter-Flasche, denn erfahrungsgemäß bleibt dieser Gast nicht lange allein.
Sechs Jahre, drei Fässer und eine Tonne Atlantik
Für den Atlantik Finish erwarb Rüdiger Sasse Torfmalz auf der Whisky-Insel Islay und ließ das Destillat sechs Jahre im Triple-Cask-Verfahren reifen.
Drei Fasstypen geben ihm Tiefe: Barriques, in welchen zuvor Cognac lag, First-Fill-Fässer aus amerikanischer Weißeiche und Sherry-Fässer aus Jerez de la Frontera. Jede Station schenkt eine Schicht – Vanille und Süße, Würze und Struktur, andalusische Frucht. Am Ende kommt das Meerwasser dazu, und aus einem Münsterländer Korn wird ein kleines Stück Atlantikküste.
Die Fachwelt hörte den Ruf der See sofort: Beim World Spirits Award, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Brenner, wurde er zur Spirituose des Jahres 2022 gekürt – noch bevor er 2023 in den Verkauf ging. 2025 zählte derselbe Wettbewerb die Brennerei zu den 18 besten der Welt. Seit 1707 wird in Schöppingen gebrannt, doch so klang Korn dort noch nie. Korn kann also auch Küste.
Zu geräuchertem Fisch und dunkler Schokolade
Serviere diesen Kornbrand nicht zu kalt – bei Zimmertemperatur zeigen sich Torf, Frucht und Salz am schönsten, ein Tropfen Wasser darf dazu. Er mag geräucherten Fisch, gereiften Bergkäse und dunkle Schokolade, bleibt aber auch solo ein guter Erzähler. Alle Reifestufen und Raritäten der Brennerei findest du in der Lagerkorn-Welt von Sasse.



